Kommentare, Stellungnahmen und Briefe

Hier sammele ich mal einen Großteil meiner Kommentare zu Themen, die mich interessieren. In erster Linie sind es Kommentare  zu den Spon-Artikeln (Spiegel-Online), weil leider bei Spon ein Großteil der Kommentare nicht veröffentlicht werden und ich das einfach schade finde, um die Mühe die ich mir gemacht habe 😉

Antwort auf (nicht veröffentlicht)
„Die ersten Auszüge aus Hillary Clinton neuem Buch und ihre Ausfälle gegen Trump bestätigen, dass sie für das Amt des Präsidenten der USA charakterlich nicht geeignet ist. – Aber: Soll man sich jetzt über ihre Niederlage freuen?“
Ich habe mich schon damals gefreut
Dass Clinton nicht gewählt wurde. Es war nicht umsonst die Rede von der Wahl zwischen Pest und Cholera. In dem Fall wäre vermutlich Clinton die noch gefährlichere Wahl gewesen. Willy Wimmer hat das schön auf den Punkt gebracht und gesagt: „Die Wahl von Trump bewahrt uns vor einem großen Krieg“. Und Wimmer ist ein Mann, den ich schon schätzen gelernt habe, als er die Planung eines Atombombeneinsatzes auf deutschem Boden ablehnte und dafür sorgte, dass sich Deutschland damals nicht mehr an der Nato-Übung Wintex beteiligte. Auch wenn er mittlerweile schon etwas älter ist, blickt er meines Erachtens besser durch, was hier geopolitisch läuft, als 90 % unserer aktuelle Politiker.
2. Kommentar
viele in den USA, die ich kenne, haben ihn auch deshalb gewählt, weil er versprochen hat, die Einmischung in die Politik anderer Staaten zu beenden und sich auf die internen Probleme der USA zu konzentrieren. Diese Leute als Hinterwäldler zu diffamieren, nur weil sie die Hoffnung hatten, mit Trump ändert sich etwas an der US-Politik halte ich für zu einfach. Dass Trump jetzt seine Wahlversprechen nicht einhalten kann oder will ist wieder eine andere Sache.
Doch die Erfahrung, dass das was vor der Wahl versprochen wird nicht zu dem passt, was nach der Wahl gemacht wird, haben wir auch hier in Deutschland gemacht und werden wir vermutlich auch dieses Jahr wieder machen.
Eine tolle Frau und begnadete Schreiberin
obwohl ich zugeben muss, dass ich mich durch ihren ersten Roman ein bisschen durchgequält habe und nie so den richtigen Zugang gefunden habe.
Aber ihre politischen Essays (wie z. B. „Krieg ist Frieden“, mit dem sie ihren Protest gegen den Afghanistan-Krieg zum Ausdruck gebracht hat) waren allesamt beeindruckend und haben dazu beigetragen, dass mein Weltbild gehörig umgekrempelt wurde.
27.07.2017 Kommentar zu Russland-Sanktionen
Antwort auf
Schon interessant ,wen mann das so liest,wir sind gegen Fracking hat aber keine Ahnung,wir sind gegen Sanktionen,wir sind gegen Trump usw. Aber das Putin die Krim geklaut hat und das jede Woche in der Ostukraine Leute erschossen werden,und das ein Zivilflugzeug abgeschossen wurde mit mehr als 200 Toten,das spielt ja keine Rolle,Hauptsache die Wirtschaft läuft,wie krank muss man sein,und die ist noch Ministerin.
wenn man liest, dass der Putsch gegen eine gewählte Regierung Kiew Auslöser für das ganze Chaos war und dieser Putsch mit 5 mrd von den USA unterstützt wurden, wenn man liest, dass die Bevölkerung im Osten der Ukraine sich gegen das Putschregime (in dem auch nationalistische Kräfte von Swoboda eine führende Rolle gespielt haben) auflehnten und dafür von der Regierung bombardiert wurden, wenn man weiß, dass nur das Eingreifen der Russen (geostrategische Interessen hin oder her) verhindert haben, dass es auf der Krim zu ähnlichen Verhältnissen im Osten der Ukraine kam. Wenn man weiß, dass die USA mit Lügen und falschen Behauptungen im Irak in Syrien und in Libyen eingegriffen haben und dadurch hauptsächlich mitverantwortlich sind für hunderttausende von Toten und Chaos in der ganzen Region… Wie krank muss man sein, wenn man dann von dort auch noch das umweltschädliche und teure Frackinggas kaufen will?
26.07.2017 Kommentar zu Spon Geplante Strafmaßnahmen –  (nicht veröffentlicht)
Die Krise in der Ukraine hat ja nicht mit der „Annektion“ der Krim begonnen (wobei meiner Ansicht nach das russische Eingreifen auf der Krim die dortige Bevölkerung vor ähnlichen Zuständen wie in der Ostukraine gerettet hat) sondern mit dem Putsch in Kiew gegen eine gewählte Regierung.
Warum die USA diesen Putsch mit 5 mrd. untertützten kann man bei Brzezinski (Brzezinski „Die einzige Weltmacht – Amerikas Strategie der Vorherrschaft“ sehr schön nachlesen.
Das dadurch nationalistische Kräfte an die Macht kamen und der rechte Sektor in der Ostukraine wütete, wodurch sich die dort lebenden Russen bedroht fühlten ist meiner Ansicht nach der Startschuss für diesen Konflikt gewesen.
Ein Beweis für reguläre russische Truppen in der Ukraine gibt es soweit ich weiß bis heute noch nicht. Ebensowenig wie für die angebliche russische Einmischung in den US-amerikanische Wahlkampf. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Apropos Einmischung – wenn man die USA für jede Einmischung in die Politik anderer Länder (von der Finanzierung Oppositioneller über Putschversuche bis hin zu völkerrrechtswidrigen Kriegen) sanktionieren wollte, dann wäre sicher der Außenhandel der USA mittlerweile bei Null.
Traum einer unipolaren Welt ist ausgeträumt
Ich glaube, der Traum mancher US amerikanischer Geostrategen von einer unipolaren Welt unter Vorherrschaft der USA ist ausgeträumt. Die Aggressivität, mit der sie in der Vergangenheit versucht haben, ihre Ziele zu erreichen und ihren Machtbereich ununterbrochen weiter auszubauen, hat zu immer stärkerem Widerstand geführt und letztendlich dafür gesorgt, dass sich Allianzen gebildet haben, die sich gemeinsam diesem Vormachtstreben widersetzen. Mit den BRICS-Staaten ist eine starke wirtschaftliche und auch immer stärker werdende militärische Konkurenz für die USA entstanden. Zwar ist vermutlich Brasilien durch die Absetzung Rousseffs und der Ausschaltung von Lula aus diesem Bündnis herausgebrochen worden, aber ob ähnliches mit Indien gelingt (obwohl hier auch bereits starker Druck aufgebaut wird) halte ich für zweifelhaft. Und alleine China und Russland dürften gemeinsam zu stark sein, um von US-Seite militärisch gegen sie vorzugehen (zumindest hoffe ich, dass Trump  sich nicht von den Neocons, in diesen Irrsinn treiben lassen wird).  Es ist allerdings die Frage, wie die Machtkämpfchen in der USA, die gerade ablaufen, ausgehen werden. Dann wird sich vermutlich auch entscheiden, ob diese aktuellen globalen Machtverschiebungen friedlich ablaufen, oder ob die treibenden Kräfte in den USA sich mit Gewalt gegen einen Verlust ihrer Vorherrschaft wehren werden.
Ich finde jedenfalls, wir sollten versuchen, die Zusammenarbeit mit Russland wieder zu verbessern, statt hier immer weiter auf Sanktionen und Konfrontationen zu setzen.
Sonst sitzen wir bald mit einem innerlich bereits total zerrissenen und uneinigen Europa zwischen allen Stühlen.
“ Die recht boese Vermutung, das der linke Block von rechten Randalierern unterwandert wurde, um so eine legitime politische Demo zu diskreditieren, stellt sich ein.“
Ich glaube, das war überhaupt nicht nötig. Wenn man Verstöße gegen das Vermummungsverbot als Argument benutzen kann, um auch gegen  friedliche Demonstrationen mit Pfefferpray und Wasserwerfern vorzugehen, dann wird es zukünftig vermutlich kaum noch eine Demonstration geben, die ohne Polizeieinsatz an ihrem Ziel ankommt.
Das die Demonstration nicht „normal“ laufen wird, war aber doch spätestens klar, als sie ohne Auflagen (!) genehmigt wurde, obwohl „angeblich“ bis zu 8000 gewaltbereiten Teilnehmern gerechnet wurde.
Ich frage mich allerdings ob die Namensgebung der Demo nicht ein bisschen unglücklich gewählt war, wenn man  Eskalation vermeiden wollte.
Das ist natürlich keine Entschuldigung für diesen Einsatz.
Beim Rubikon gibt es einen ausführlichen Bericht von Wolf Wetzel
Passend dazu ein Statement des anwaltlichen Notdienstes
Es wird sich nichts ändern,

solange die superreichen Milliardäre in unserer Gesellschaft nicht selber einsehen, dass es auch in ihrem Interesse ist, wenn die Schere zwischen arm und reich nicht ständig weiter auseinander geht. Jedenfalls nicht, solange wir eine repräsentative und keine direkte Demokratie haben.
Denn leider haben diese Milliardäre auch die Macht und die notwendigen Mittel, um  die politischen Entscheidungen in ihrem Sinne zu beeinflussen.
Ich glaube zwar manche haben schon verstanden, welchen gewaltigen Zündstoff diese zunehmende Ungleichheit für unsere Gesellschaft in sich birgt. Ich hoffe auch immer noch, dass es genug werden, bevor uns das ganze System mit einem lauten Knall um die Ohren fliegt. Aber ich befürchte, dass vielen ziemlich egal sein wird. Sie sitzen entweder schon in irgendwelchen Urlaubsparadiesen oder haben zumindest ihre Jets startklar um den Knall aus der notwendigen Distanz zu bestaunen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/erbschaften-jedes-jahr-werden-bis-zu-400-milliarden-euro-vermacht-a-1155998.html#js-article-comments-box-pager

Man muss aber auch sehen

Antwort auf:
„Na da haben wir ja Glück, dass Putin nur Teile anderer Länder annektiert und die Rüstungsausgaben seit vielen Jahren um „nur“ 20% pro Jahr explodieren.“

dass die Krim-Bevölkerung in ihrer großen Mehrheit für Sezession und den Anschluss an Russland gestimmt hat. Aber das spielt natürlich in unserer öffentlichen Wahrnehmung keine Rolle. Ebenso wie die Tatsache, dass dieser Entscheidung ein von den USA unterstützter Putsch in Kiew vorausgegangen ist.
Abgesehen davon sind die russischen Rüstungsausgaben seit 2016 schon wieder am sinken. 2017 voraussichtlich sogar um über 20%.
Und das obwohl  zumindest die absoluten Rüstungsausgaben alleine der USA schon jetzt ca. 10 mal so hoch sind, wie die Ausgaben Russlands (ca. 600 Mrd zu ca 60 Mrd) – Tendenz steigend.
Das hält aber vermutlich weder Deutschland noch die anderen Nato-Länder davon ab, ihren eigenen Rüstungsetat dennoch weiter zu erhöhen. Ich schätze, wir werden die Schwelle von 1.000.000.000.000 (1 Billion) bald wieder knacken.
Ich finde das so erschreckend, weil ich mir vorstelle, was man schon für einen Bruchteil dieser Summe alles für tolle Projekte verwirklichen könnte, die langfristig vielleicht wirklich dem zunehmenden Terrror mal die Grundlagen entziehen würden.
Aber ich befürchte, solange mit Rüstung Milliarden verdient werden können, wird auch immer ein Grund gefunden (oder geschaffen) werden, um weiter aufzurüsten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/nordkorea-usa-und-suedkorea-feuern-ebenfalls-raketen-ab-a-1155989.html

Antwort auf
„Die Beziehungen zwischen Nordkorea und dem Rest der Welt waren vor Jahren schon einmal auf einem guten Weg. Verzicht auf Atombomben gegen Sicherheitsgarantien und Nahrungsmittellieferungen. Als sich eine Lösung am Horizont abzeichnete, erklärten die USA Nordkorea zum Schurkenstaat und zogen die Sanktionsschrauben an. Seitdem schaukelt sich der Konflikt hoch. Kim weiß, was mit den Schurkenstaaten passierte, die keine Atombombem hatten. Die atomare Bedrohung jetzt hochzujubeln, ist angesichts der technischen Fähigkeiten der USA zur Raketenabwehr unglaubwürdig. Angeblich kann die USA mit ihren Abfangsystemen mittlerweile selbst die russische Zweitschlagsoption unwirksam machen. Da wird man ja wohl mit den paar nordkoreanischen Raketen kein Problem haben. Die Überhöhung der Bedrohung dient anderen Optionen. Wir sollen medial auf eine Zustimmung zu einer militärischen Ausaneinderstzung vorbereitet werden. Und das nicht nur mit Nordkorea. Die USA zündeln und provozieren im Chinesischen Meer (siehe Vorfall mit Kriegsschiff vor wenigen Tagen). Und sie bereiten medial einen massiven Einsatz in Syrien vor, indem sie jetzt schon die Giftgaseinsätze vorhersagen, die sie zum Eingreifen zwingen. Das alles hat das Potential zum großen Krieg. Es gab Zeiten, da sind bei geringerer Kriegsgefahr Hunderttausende auf die Straße gegangen, um gegen die Militarisierung zu protestieren. Heute bleiben die Schafe ruhig und lassen sich mit Kriegspropaganda einlullen.“

Vielen Dank für diesen Beitrag. Das trifft die Problematik ziemlich genau.

Ergänzend ist vielleicht noch zu erwähnen, dass es gerade Versuche der UN gibt, Atomwaffen weltweit zu verbieten. 130 Länder beteiligen sich an den Verhandlungen. Deutschland ist leider eines der Länder, das diese Verhandlungen blockiert.
Stattdessen werden Atomwaffen (u. a. auch die in Büchel gelagerten) modernisiert und das Atomwaffenabwehrschild immer mehr ausgebaut, wodurch der Einsatz von Atomwaffen leider immer wahrscheinlicher wird. Ich befürchte, dass es mittlerweile schon einige Psychopathen gibt, die hoffen, auf diese Weise einen Atomkrieg „gewinnbar“ zu machen.
Es ist wirklich beängstigend.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/nordkorea-usa-und-suedkorea-feuern-ebenfalls-raketen-ab-a-1155989.html

Ich habe die Hoffnung aufgegeben,

dass sich unter Trump was an der US-Politik verbessert und sich unser großer Bruder mal mehr auf seine eigenen Problem konzentriert, statt überall auf der Welt unliebsame Regierungen wegzuräumen und Chaos zu hinterlassen. Deshalb ist mir jetzt eigentlich auch egal, ob er zu recht oder unrecht von den Medien attackiert wird.
Aber das die Russlandberichterstattung von CNN nichts mit Objektivität geschweige denn mit irgendwelchen Fakten zu tun hat, hat sogar der CNN-Produzent John Bonifield vor laufender Kamera zugegeben.
Bonifield: „Ja, meistens ist es Schwachsinn, wir haben keinen großen Beweis. Ich denke, wir haben keinen Beweis, aber wir wühlen weiter danach. Trump hatte Recht, als er es eine Hexenjagd nannte.“
Das entschuldigt natürlich nicht das Verhalten von Trump.  Aber wenn  die Medien dermaßen massiv versuchen, die öffentliche Meinung zu formen, dann ist das in meinen Augen für die Demokratie noch gefährlicher, als vier Jahre Trump-Präsidentschaft.
Ich glaube CNN hat sich hier ein bisschen was von unserer Bild-Zeitung ud abgeschaut und versucht jetzt Trump auf ähnlichem Weg wegzuräumen, wie Bild das damals mit Wulf gemacht hat.
Das Video von Bonfield gibt es übrigens bei Youtube.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-medienorganisationen-besorgt-nach-twitter-ausraster-a-1155634.html#js-article-comments-box-pager

Fremder Kommentar Spon
Ob vielleicht gerechtfertigt oder nicht, die USA öffnen damit das Tor zum dritten Weltkrieg. Und das war alles schon vor 2 bzw. 3 Jahren abzusehen. Seit der indirekten Unterstützung der USA, wie es DIA Unterlagen belegen Link: http://www.n-tv.de/politik/USA-liessen-den-IS-gewaehren-article15177536.html ist klar was der wirkliche Zeil der USA in Syrien ist, nämlich unter allen Bedingungen Assad zu stürzen. Bekannt sind die Angriffsziele bereits durch Joint Vision 2020 „Win the Nation Wars“ der US Militärdoktrin und der Aussagen von Wesley Clark 2007, Spiegel hat es aber nicht interessiert, weil die USA ja nicht kritisiert werden darf. Link mit deutscher Übersetzung: https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/studien/S2002_02_ggr.pdf Wesley Clark: 7 countries in 5 years. Der Iran ist als nächstes dran, siehe ZDF Die Anstalt: https://www.youtube.com/watch?v=tGKM6kOYDOk Leider werden Leserbriefe, Anrufe über die Strategie der USA die Jahre zuvor schon absehbar war schlicht und einfach ignoriert und man wird am Telefon abgewimmelt und als Verschwörungstheoretiker beschimpft, obwohl die Quellen der Aussagen nachweisbar sind. Tut doch endlich mal was für den Frieden lieber Spiegel. Dazu gehört auch mal die Frage mit welchem Recht die USA überhaupt in syrien operieren, wahrscheinlich mit dem selbstgenommenen Recht der Stärkeren und warum? Na weil Syrien geotrategisch auf der Speisekarte der USA steht und das seit langem. Informierte Menschen wissen das, Medien schweigen sich in den dritten Weltkrieg.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-usa-schiessen-syrischen-kampfjet-bei-rakka-ab-a-1152812.html

Die Frage nach der Demokratie in den USA hat Jimmy Carter bereits wie folgt beantwortet.

Heute sind wir nur noch eine Oligarchie, mit grenzenloser politischer Bestechung mit dem Grundsatz den Präsidenten zu stellen. Dasselbe gilt für die Gouverneure, Senatoren und Kongressmitglieder.“

weiter:

„Sowohl Demokraten als auch Republikaner“, fügte Carter hinzu, „sehen dieses unbegrenzt viele Geld als großen Gewinn für sich selbst an.“

Das Trump angekündigt hat, dieses (in erster Linie sich selbst bereicherndes) System zu bekämpfen, war meiner Meinung nach einer der Hauptgründe für seine Wahl und ist jetzt sicherlich auch einer der Hauptgründe dafür, dass das gesamte „System“ sich offensichtlich gegen ihn verschworen hat.
Es ist doch schon bezeichnend, dass er nur dann halbwegs gute Presse bekommt, wenn er irgendwo Bomben oder Tomahawks abwerfen lässt. Sobald er versucht, die Beziehungen zu Russland zu normalisieren wird massiv versucht, ihn aus dem Amt zu drängen oder zumindest diese Annäherungsversuche im Keim zu ersticken. Das ist auch verständlich. Schließlich wurde in der Vergangenheit sehr viel unternommen, um in den Köpfen der Bevölkerung ein möglichst negatives Russlandbild zu installieren. Das werden sich die Neokons (oder wer auch immer ein Interesse daran hatte) sicherlich nicht von einem Herrn Trump kaputt machen lassen wollen.
Vielen Dank für den ausführlichen Artikel. Ich sehe das auch so. Leider müssen sich die Verantwortlichen für diese verbrecherischen Kriege immer nur ihrem eigenen Gewissen gegenüber verantworten. Und ob sie so etwas überhaupt besitzen ist fraglich.  Bisher habe ich (außer vielleicht bei Schröder oder Powell) kein Zeichen eines Unrechtsbewusstseins entdecken können.

Daher sehe ich auch schwarz für die Zukunft.
Im Moment scheint es so, als spielten einige Nato-Verantwortliche bereits mit den Gedanken an einen Krieg gegen  Russland.  Die öffentliche Dämonisierung Russlands bzw. Putins läuft ja bereits. Dämonisierungen fremder Staatschefs sind in der Vergangenheit meistens der erste Schritt gewesen, um die Öffentlichkeit von der Notwendigkeit einer „humanitären Intervention“ (wie die Angriffskriege gegen fremde Staaten heute gerne genannt werden) zu überzeugen.
Die installierten Raketenabwehrschirme sollen vermutlich nur dazu dienen, einen möglichen Atomkrieg „gewinnbar“ zu machen.
Trumps Versuche ein etwas besseres Verhältnis zu Russland aufzubauen werden massiv boykottiert und kosten ihn möglicherweise sein Amt.

Ich frage mich daher, was wir tun können, um hier etwas zu verändern. Die von Ihnen genannten Fakten sind ja kein Geheimnis. Das meiste davon ist sogar bereits bei Wikipedia zu finden.  Trotzdem wiederholt sich die Geschichte immer wieder. Diejenigen, die von diesen Kriegen profitieren sind (zusammen mit einer mehr oder weniger loyalen Presse) offensichtlich immer wieder  in der Lage, die Stimmung in der Bevölkerung in ihrem Interesse zu beeinflussen.
Umso mehr man sich mit der Thematik beschäftigt, umso frustrierender wird es.

https://www.freitag.de/autoren/jakob-reimann-justicenow/die-illegalen-kriege-der-nato/

Kommentar zu

https://www.freitag.de/autoren/christian-fueller/der-umbau-der-usa-geht-voran

Ray McGovern, ein ehemaliger Geheimdienstanalyst des CIA sagt dazu (frei übersetzt):

„Die Wahrheit ist, dass Präsident Trump gute Gründe, das mangelnde Engagement von Herrn Comey satt zu haben, sich um die tatsächlich nachweisbaren Straftaten im Zusammenhang mit dem „Russia Gate“ zu kümmern – wie z. B. geleakte Informationen aus hochsensiblen Gesprächen – wie das Gespräch zwischen Flynn und dem russischen Botschafter.  (Nach unseren Informationen sollte es nicht schwer sein, den Schuldigen für dieses Leck zu ermitteln, wir vermuten, dass Comey ihn bereits kennt).

Stattdessen versucht Comey anscheinend bis zum St. Nimmerleinstag Beziehungen zwischen der Trump-Kampagne und Russland zu finden.

In der Zwischenzeit schürt die Untersuchung (sie läuft schon seit 10 Monaten) Zweifel an der Legitimität von Trumps Präsidentschaft und verhindert die Pläne eine bessere Beziehung zu Russland aufzubauen.

Eine Win-win Situation für das Establishment und das FBI/CIA/NSA „Deep-state „, eine Lose-Lose Situation für den Präsidenten.

http://raymcgovern.com/
Kommentar zu

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/den-wolken-kein-stueck-naeher/

„Das Regime gehorcht einer Festungsmentalität, sieht sich seit Jahren akut bedroht und meint, nukleare Abschreckung sei unerlässlich, um zu überleben.“

Möglicherweise hat das „Regime“ da noch nicht mal so Unrecht.  Gaddafi hat 2004 sämtliche Bestandteile seines Atomwaffenprogramms in die USA verschifft. Möglicherweise wäre er nicht gepfählt worden, wenn er das damals nicht gemacht hätte. Saddam hat seine Massenvernichtungswaffen vernichten lassen, anschließend wurde der Irak angegriffen und Saddam wurde aufgehängt. Auch Assad war bereit sein Giftgasarsenal zu vernichten. Vielleicht hat auch er es bereits bereut, nachdem vor kurzem angebliche Giftgasangriffe von den USA  zum Vorwand genommen wurden um Syrien zu bombardieren. Kim wird daraus seine Schlüsse ziehen und diesen „Trumpf“ nicht ohne Gegenleistung aus der Hand geben.

Soweit mir bekannt ist, hat er schon mehrfach angeboten im Gegenzug zu einem Friedensvertrag bzw. einem „Nichtangriffspakt“ auf die Fortsetzung seines Atomwaffenprogramms zu verzichten. Das wurde von den USA bisher immer abgelehnt. Warum?

weiterer Kommentar von mir zu

https://www.freitag.de/autoren/gthiele/zensiert-spiegel-online-nutzerkommentare 

So ganz verstehe ich nicht, wo der Unterschied zwischen der „Unterdrückung von Kommentaren bzw. Meinungen“ und Zensur ist. Dann fände ich es noch akzeptabler, überhaupt keine Kommentare zuzulassen. Nur bestimmte Kommentare zu unterdrücken, weil sie unerwünschte Informationen oder Meinungen beinhalten verhindert m. E. eine objektiven Diskussion mit den Themen. Falls das so gewollt ist, dann hat das Ganze meiner Meinung nach nichts mehr mit neutraler Berichterstattung zu tun, sondern ist plumbe Meinungsmache. Ich lese die Spiegel-Artikel eigentlich nur noch aus alter Verbundenheit mit Zeiten, in denen der Spiegel die Bezeichnung „Nachrichtenmagazin“ noch zu Recht trug. Ich glaube Herr Augstein (sen.) würde sich heute im Grabe umdrehen, wenn er noch miterleben müsste, was aus „seinem Spiegel“ geworden ist.

Die Idee mit dem Trump-Blog ist eigentlich nicht verkehrt. Allerdings habe ich nicht vor Herrn Trump irgendwie zu verteidigen (auch wenn das vielleicht hier so rüber kommt). Es sollte nur die richtige Kritik geübt werden und nicht irgendwelche dubiosen Vorwürfe und Meldungen gehypt werden.  Meinetwegen kann sogar gerne ein Impeachment-Verfahren gegen ihn eingeleitet werden. Aber dann bitte nicht, weil er Kontakte zu Russland hat oder Informationen über mögliche Terroranschläge mit Russland austauscht, sondern weil er völkerrechtswidrig andere Länder bombardiert (wobei auch unschuldige Zivilisten gestorben sind) oder den ebenfalls völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg seiner Vorgänger fortsetzt,  bei dem ebenfalls regelmäßig viele unschuldige Zivilisten ihr Leben verlieren (darunter auch „schöne Kinder, wie er die jüngsten dieser unschuldigen Opfer bezeichnet).

Auch die fortgesetzte Waffenlieferungen  an diktatorische Regime wie Saudi-Arabien Waffen (die nicht nur ihre eigene Bevölkerung unterdrücken, sondern auch IS unterstützen bzw. unterstützt haben, und zusätzlich auch gerade dabei sind, den Jemen zu zerbomben) sind in meinen Augen ein berechtigter Anlass zu Kritik (allerdings nicht nur an Trump).

Ein Impeachment Verfahren aus diesen Gründen ist natürlich illusorisch – das weiß ich auch. Aber es wäre auf jeden Fall mal ein wegweisendes Zeichen für zukünftige US-Präsidenten.

P.S. habe nochmal ein bisschen gegoogelt und festgestellt, dass ich wohl nicht der Erste war, dem dieses merkwürdige Handling der Kommentare bei Spiegel aufgefallen ist.

https://propagandaschau.wordpress.com/2014/09/28/der-spiegel-macht-sich-die-welt-wie-sie-ihm-gefallt/

Wieder mal zwei unveröffentlichte Kommentare zu
Fremder Kommentar:
„Interessant ist, das die Trump-Fans und die Putin-Boys im Moment medial so ruhig sind. Investieren sie keine Körner mehr in einen Mann, der offensichtlich den Bach runter geht?“
Der Schein trügt
denn hier bei Spon werden Kommentare gerne mal ausgefiltert, wenn sie sich nicht mit Trump- oder Putin Bashing begnügen sondern darauf hinweisen, dass es für Europa und auch den Rest der Welt sicherlich gut wäre, wenn die positiven Gespräche zwischen Russland und den USA fortgesetzt würden.
Nachdem es jetzt lange so aussah, als wäre der Rückfall in den kalten Krieg unvermeidlich, keimte nach den Gesprächen zwischen Trump und Lawrow bei mir ein bisschen Hoffnung auf, dass das doch noch verhindert werden könnte.
Doch leider wurde diese Hoffnung aufgrund irgendwelcher medial gehypten dubiosen Informationen aus anonymen Geheimdienstquellen (über angeblich durch Trump verratene Geheimnisse) bereits wieder im Keim erstickt.
– nicht veröffentlicht (eventuell weil das Forum bereits geschlossen wurde.
Fremder Kommentar:  „Des weiteren geht es um die Sache der Wahleinmischung der Russen in den Wahlkampf und was wusste Trump und seine Berater. Aber einmal im Vertrauen. Was sollte man im Moment positiv über Putin schreiben?“
Als ob
sich die USA nirgends in die Wahlkämpfe einmischen würden. Wenn das nicht reicht wird auch schon mal ein kleiner Putsch finanziert oder unterstützt (z. B. mit 5 Mrd, die lt. Nuland in den Umsturz in der Ukraine geflossen sind.)
Es gäbe mit Sicherheit mindestens soviel Negatives über die Politik der USA und ihrer Verbündeten in den vergangenen Jahren zu schreiben, wie über Putin.  Ich will hier garnicht anfangen alles aufzuzählen. Ich glaube, die Anzahl der Zeichen hier ist zu eng begrenzt 😉
Aber genau deshalb ist es notwendig, dass man die alten Geschichten mal hinter sich lässt und überlegt, wie man Geopolitik in Zukunft so gestalten kann, dass sie nicht noch mehr zivile Opfer fordert. Dazu muss man aber miteinander reden.
(ebenfalls nicht veröffentlicht. Allerdings war der Kommentar diesmal sogar schon sichtbar veröffentlicht und wurde nachträglich wieder gelöscht.)
Mein (natürlich wieder nicht veröffentlichter) Kommentar zu
Wirklich schade 😉
das hier Kommentare, die auf die Rede von Trump verweisen, in der er dem „Establishmen“ den Kampf ansagt, nicht veröffentlicht werden. Dabei wäre das so wichtig, um zu verstehen, was in den USA gerade passiert. Aber wahrscheinlich ist das nicht gewollt!?
Naja – wenn dieser Kommentar veröffentlicht werden sollte, dann kann ich jedem, der sich dafür interessiert nur empfehlen, sich die Original-Rede mal anzuhören (ich glaube in Florida am 16.Oktober 2016) anhören. Man kann sie bei Youtube auch mit deutschen Untertiteln finden.
Ein weiterer Kommentar (natürlich ebenfalls nicht veröffentlicht) zu
Wirklich schade 😉
das hier Kommentare, die auf die Rede von Trump verweisen, in der er dem „Establishmen“ den Kampf ansagt, nicht veröffentlicht werden. Dabei wäre das so wichtig, um zu verstehen, was in den USA gerade passiert. Aber wahrscheinlich ist das nicht gewollt!?
Naja – wenn dieser Kommentar veröffentlicht werden sollte, dann kann ich jedem, der sich dafür interessiert nur empfehlen, sich die Original-Rede mal anzuhören (ich glaube in Florida am 16.Oktober 2016) anhören. Man kann sie bei Youtube auch mit deutschen Untertiteln finden.
Leider ein wieder nicht veröffentlichter Kommentar zu
„wir“ müssen ihn nicht loswerden
Er hat (in einer interessanten und emotionalen Rede) dem Establishment den Kampf angekündigt. Und er wusste, dass es nicht einfach wird. Jetzt sieht alles danach aus,, dass er diesen Kampf verlieren wird.
(leider habe ich von dem Rest keinen Screenshot mehr. Aber der Rest des Kommentars bestand auch hauptsächlich aus Zitaten aus seiner Rede in der er dem Establishment den Kampf ansagt. Ausschnitte davon hatte ich schon mal erfolglos versucht zu posten. Wenn euch die Rede interessiert (sollte man sich mal angehört haben), dann könnt Ihr das hier (mit deutschen Untertiteln) tun.
Das wird anscheinend vom Spiegel nicht gerne gesehen, obwohl es eigentlich sehr wichtig wäre, um zu verstehen, was hier gerade passiert. Aber wahrscheinlich ist genau das nicht erwünscht.

Mein (leider wieder nicht veröffentlichter Kommentar) zu
Trump hat sich einfach mit zu vielen mächtigen Menschen angelegt. Auch mit dem Amazon Gründer Bezos (dem jetzt die Washington Post gehört).
Es ist schade, dass bei dem Kampf, den Trump dem „Establishment“ angekündigt hat (und den Trump anscheinend verliert), jetzt das Wesentliche verloren geht. Statt darüber zu diskutieren, ob es richtig ist, dass Anschlagpläne und die Art ihrer Ausführung (Bomben in Laptops) weitergegeben werden dürfen (meiner Meinung nach müssen sie sogar weiter gegeben werden), sollten wir uns freuen, dass es nach langer Zeit wieder zu positiven Gesprächen zwischen hochrangigen russischen und US-amerikanischen Politikern gekommen ist und somit die Rückkehr in den (kalten) Krieg vielleicht doch noch aufgehalten werden kann. Aber vielleicht ist es ja auch Ziel diese Annäherungsversuche zu unterbinden. Das ganze erinnert mich ein bisschen an die skandalöse Medienkampagne gegen Wulff, der aufgrund des öffentlichen Drucks wenige Monate nach seiner Kritik an der Bankenrettung durch Steuergelder zurücktreten musste (Das Verfahren gegen ihn endete soweit ich weiß nach ca. zwei Jahren mit Freispruch und einer Entschädigung für ihn, die Steuergelder für die Bankenrettung sind aber vermutlich verloren)

Wir bekommen gerade demonstriert, dass nicht nur Bundespräsidenten sondern auch US-Präsidenten ganz schnell diskreditiert und somit entmachtet  werden können, wenn sie sich mit den Falschen anlegen.


(zwei Kommentare vom 21.05. (0:35 und 1:25)

Screenshot_spon_nichtVeroeffentlichteKommentare
Ein weiterer Kommentar am 21.05 um 10:37 (die zwei o.a. Kommentare sind bereits in meinem Profil nicht mehr zu sehen)
Screenshot_spon_nichtVeroeffentlichteKommentare2b
Hier sieht man, dass auch im Forum vom Spon nichts erschienen ist.
Screenshot_spon_nichtVeroeffentlichteKommentare3b
(Nur mal als so eine Art Beweis, dass beim Spiegel einiges an Kommentaren zwar ankommt, aber nicht veröffentlicht wird – Falls Ihr in die Foren der o. a. Artikel geht, werdet ihr merken, dass diese Kommentare darin fehlen – und sie verstoßen nicht gegen irgendeine „Netikette“ soweit ich das beurteilen kann.
Siehe dazu auch mein Beitrag im Freitag

Mein Kommentar zu
Nachdem es in der letzten Zeit sehr stark nach einem Rückfall in den kalten Krieg ausgesehen hat, gibt es Gespräche zwischen Russland und den USA auf höchster Ebene.
Und statt sich darüber zu freuen, dass die Gespräche positiv verlaufen sind und es wider Erwarten vielleicht doch noch die Möglichkeit gibt, dass die zwei Supermächte ihre gegenseitige Beziehung wieder normalisieren, scheint es nichts Wichtigeres zu geben, als die unbewiesenen Aussagen irgendwelcher anonymer Geheimdienstquellen.
Das es in den USA ein paar Menschen gibt, denen nichts an einer guten Beziehung zwischen Russland und den USA liegt, ist mir bewusst. Aber das wir uns hier vor deren Karren spannen lassen ist schon verrückt.
Die einzig halbwegs positiven Nachrichten über Trump habe ich gelesen, als er völkerrechtswidrig Raketen auf Syrien abgeschossen hat und dabei mehrere Menschen getötet wurden.
Sobald aber von ihm oder seinen Regierungsmitgiedern Gespräche mit Russland geführt werden, die auf eine Entspannung oder Normalisierung des Verhältnisses zwischen der USA und Russland hindeuten könnten, wird wieder medial auf ihn eingedroschen.
Es ist nicht schwer zu erkennen, welche Interessen dahinter stecken. Es ist schade, dass unsere Medien da fleißig mit in die Kerbe hauen, statt sich darüber zu freuen, dass die Möglichkeit besteht, die Rückkehr in Zeiten des kalten Krieges vielleicht doch noch irgendwie zu verhindern.

Meine Kommentare zu
Dazu auch ein interessanter Kommentar von maxbee

Der eigentliche Skandal besteht nicht in dem Hinweis, den Trump Lawrow betreffend der vom IS geplanten Anschläge auf Flugzuge gegeben hat, sondern in dessen Behandlung durch die Medien. Denn die Haltung, welche sich hinter deren Geheimnisverratsvorwurf verbirgt ist eindeutig: 1. Zusammenarbeit mit Russland im Kampf gegen den Terrorismus darf nicht sein, denn dies bedeutet Austausch von Informationen = „Geheimnisverrat“. Ob ein solcher tatsächlich stattgefunden hat, oder ob Trump lediglich auf die Gefährdung durch Laptops in Flugzeugen hingewiesen hat, spielt dabei keine Rolle. Genaueres wissen sowieso nur die am Gespräch Beteiligten. Damit aber Trumps Hinweis erst kritikabel wird, behauptet man eine Gefährdung der Quelle. Da es den den Trump-Hasser nicht um die Sache geht, brauchen sie auch dazu keine Beweise. 2. Da nach Ansicht der Trump-Hasser Warnungen an Russland bezüglich geplanter Anschläge des IS zu unterbleiben haben, weil gleichbedeutend mit Geheimnisverrat, nehmen sie billigend in Kauf, dass durch solche Anschläge Hunderte oder Tausende Insassen russischer Passagiermaschinen IS-Attentaten zum Opfer fallen. Fazit: Der Hass der Journalisten auf Trump vernebelt nicht nur deren Verstand, sondern verdarb offenbar auch deren Charakter. Wem die Bewahrung eines angeblichen Geheimnisses wichtiger ist als die Vermeidung zahlreicher Anschlagsopfer, der ist ein ausgemachter Menschenverächter. In ihrem krampfhaften Bemühen Trump zu demontieren, reagieren die Medien wie pawlowsche Hunde auf jede Meldung, die Trump schaden könnte. Kritisches Hinterfragen ist dabei das Letzte, was ihnen in den Sinn kommt. Auf diese Weise zerstören die Medien vor allem ihre eigene Glaubwürdigkeit. Daher muss man sich anbetrachts solcher Entwicklungen allmählich die Frage nach dem Sinn einer Pressefreiheit stellen, die von den Medien dazu genutzt werden kann, ihnen unliebsame Politiker mit allen Mitteln zu demontieren.

http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1148257.htm


Sehr richtig!
So sehe ich das auch. Man erkennt daran aber auch sehr schön, wie die verschiedenen Interessensgruppen um ihren Machterhalt kämpfen. Aber das sind ja alles nur üble Verschwörungstheorien. Es gibt natürlich keinen Deep-State und auch keine Geheimdienste, die ihr eigenes Süppchen kochen. Es gibt auch keine Menschen mit viel Geld und Einfluss, die versuchen, ihre wirtschaftlichen oder geopolitischen Interessen mit Hilfe der Medien in ihrem Sinne zu beeinflussen.
Die ganze Geschichte erinnert mich sehr an die „Hexenjagd“ auf unseren ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff. Auch ihn  hat meiner Meinung nach nur seine falsche Einstellung zu Bankenrettung und Rettungsschirmen den Job gekostet.
Bei Trump zeigt sich nun, dass selbst der sogenannte mächtigste Mann der Welt machtlos ist bzw. entmachtet werden kann, wenn er sich mit den Falschen anlegt.

Ich finde die Kolumne gut
Leider wurde mein Kommentar nicht veröffentlicht, in dem ich einen Teil der Rede von Donald Trump am 16.Oktober in Florida zitiert habe.
Die Rede kann man sich auf Youtube auch mit deutscher Übersetzung anhören.
Es ist eine Rede, in der er dem Washingtoner Establishment sowie den Finanz- und Medienunternehmen den Kampf ankündigt und die Kontrolle über die Regierung wieder an das Volk zurück geben will. Er sagt darin auch, dass es um Billionen Dollar geht. In meinen Augen keine schlechte Rede, die auch mal einen anderen Blickwinkel auf die aktuelle Berichterstattung und auf DT ermöglicht. Das entschuldigt natürlich nicht alles. Ich verurteile zum Beispiel die völkerrrechtswidrigen Raketenangriffe auf Syrien auch.
Aber zumindest würde man dann vielleicht verstehen, warum sich alle Medien nur über angeblichen Geheimnisverrat aufregen und sich anscheinend niemand darüber freuen kann, dass endlich mal wieder positive Gespräche zwischen hochrangigen Vertretern von Russland und den USA geführt wurden.
Ich weiß ja nicht, wie es anderen geht. Mir hat die Eskalation und die wachsende Feindseligkeit zwischen Ost und West in der Vergangenheit Angst gemacht. Ich würde mich freuen, wenn DT seine Absicht wahr machen würde, wieder ein besseres Verhältnis zu Russland aufzubauen.

Es war zu erwarten nach seiner Rede in Florida
“Unserer Bewegung geht es darum ein gescheitertes und korruptes politisches Establishment mit einer Regierung zu ersetzen die von euch, dem amerikanischen Volk kontrolliert wird!
Das Washingtoner Establishment, sowie die Finanz- und Medienunternehmen die es finanzieren existieren nur aus einem Grund um sich selbst zu schützen und zu bereichern!
Bei dieser Wahl stehen Billionen von Dollar für das Establishment auf dem Spiel…“
Sehr interessante Rede. Hat mich ein bisschen an Kennedy erinnert. Ich dachte auch, Trump erlebt seinen Amtsantritt nicht. Aber es wurde wohl eine Möglichkeit gefunden, ihn auf andere Weise aus dem Verkehr zu ziehen. Und so steht er auch noch als Sündenbock zur Verfügung. Clevere Menschen. Die dort an denStrippen ziehen.
Und wir lassen uns vor den Karren spannen, statt froh zu sein, dass es zu positiven Gesprächen zwischen USA und Russland gekommen ist.
(Kommentar leider zensiert)

Warum
sind wir nicht froh und erleichtert darüber, dass es nach langer Zeit wieder zu positiven Gesprächen zwischen Russland und den Usa gekommen ist. Alles andere ist doch bei der aktuellen angespannten Weltlage nur nebensächlich. Ich glaube viele hier im Forum wünschen sich wieder in Zeiten des kalten Krieges zurück. Dabei dürften daran höchstens die Waffenindustrie und vielleicht ein paar Psychopathen mit Weltmachtsphantasien Interesse haben

Mein Kommentar zu
interessant wäre
eine Studie, die die Versorgung von Kassenpatienten und Privatpatienten gegenüberstellt. Und auch die gezahlten Beiträge.
Ich habe mich schon vor vielen Jahren darüber gewundert, warum ich in der Privatversicherung nur den Bruchteil dessen bezahlen müsste, was in der gesetzlichen fällig wird und trotzdem noch bessere Leistungen habe. Und vor allem frage ich mich schon lange, warum ich nur dann selber entscheiden darf, wenn ich viel Geld verdiene und mit niedrigem Einkommen gezwungen werde die teuren schlechten Leistungen zu nehmen.

Mein Kommentar  zu

https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/komplott-im-oval-office

Das Einzige, das soweit ich weiß von Herrn Trump an Lawrow mit ziemlicher Sicherheit „verraten“ wurde ist die Absicht des IS mittels Bomben in Laptops Fluzeuge in die Luft zu sprengen.

Meiner Ansicht nach ist das für Russland ohnehin keine neue Erkenntnis, da die Diskussion über die Mitnahme von Laptops bei Flügen in die USA ja nicht ganz neu ist. Ob möglicherweise, vielleicht oder eventuell irgendwelche Quellen gefährdet sein könnten ist doch bisher nur Spekulation.

Wenn ich nicht sicher wäre, dass die ganze Geschichte nur aufgebauscht worden ist, um die Annäherung zwischen USA und Russland zu hintertreiben, dann würde ich mich fürchterlich aufregen, dass die USA diese Informationen noch nicht mal an befreundete Länder herausgeben wollten. Das heißt doch nichts anderes, als das irgendwelche Psychopathen dort in Kauf genommen hätten, dass ein Verkehrsflieger mithilfe so einer Bombe in die Luft gesprengt worden wäre.

Naja – möglicherweise hätte so ein Anschlag dafür gesorgt, dass die Mittel für die US-Geheimdienste im Kampf gegen den Terror mal wieder erhöht worden wären.

Aber mir ist es so, wie es jetzt gelaufen ist ehrlich gesagt lieber.


 

Zitat von Ersti
wenn die Russen ihr Verhalten ändern. Des weiteren glaube ich, dass Sie gar nicht verstanden haben, worum es hier überhaupt geht, Trump ist ein Sicherheitsrisiko für die USA.
 
Mein Kommentar:

Welches Verhalten sollten denn die Russen ihrerseits ändern?
Die Eingliederung der Krim? Hätten sie auch lieber auf der Krim so Zustände wie in der Ostukraine? Die Angebote einer gemeinsamen Sicherheitsstraegie für Europa? Wollen Sie lieber einen neuen kalten Krieg?

leider wurde meine Antwort beim ersten Mal zensiert –
@spon-Redaktion – warum eigentlich? Zuviele Namen von Personen, mit deren Aussagen man sich mal beschäftigen sollte?
Ich bin der Meinung, dass die Menschen, die in Washington alles daran setzen, eine Wiederannäherung zwischen den USA und Russland zu verhindern ein Sicherheitsrisiko für USA Europa und auch den Rest der Welt sind.
Wenn Sie sich mal ein bisschen mit der Geopolitik der USA in den vergangenen Jahren beschäftigen und vielleicht mal ein paar Dinge von Robert Kennedy jr. von Willy Wimmer, oder von Zbigniew Brzeziński lesen und sich dazu noch die Rede von George Friedmanns (Stratfor) anhören können wir vielleicht weiter darüber diskutieren.
(Zitat: „Das Hauptinteresse der vereinigten Staaten im vergangenen Jahrhundert waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil sie vereint die einzige Macht sind, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.“)
Ich wäre jedenfalls froh, ich würde ein bisschen weniger von dem verstehen was hier abgeht. Es macht mir nämlich Angst.
(wurde beim ersten Mal zensiert)

Mein Kommentar zu Spon

Wenn Trump völkerrechtswidrig Tomahawks auf syrische Flughäfen abschießen lässt, obwohl die angebliche Gründe dafür alles andere als plausibel geschweige denn bewiesen sind, dann wird er gelobt und als starker Anführer gepriesen.
Wenn er aber Gespräche mit Russland führt, Informationen über Terrorgefahr austauscht und möglicherweise verhindert, dass Passagierflieger mit Laptop-Bomben vom Himmel geholt werden, weil diese Bedrohung als Top-Secret eingestuft ist, dann ist er eine Gefahr für die westliche Demokratie und Freiheit.
Wir leben schon in verrückten Zeiten.
Versteht denn keiner, welche Interessen sich dahinter verstecken. Wollen wir uns wirklich offenen Auges in einen eskalierenden Konflikt mit Russland treiben lassen?
Ich hoffe, für alle, die dieses perfide Spielche wider besseren Wissens mitspielen und damit die Kriegstreiber in Washington unterstützen endet das ganze nicht mit einer bitterbösen Überraschung.

Mein Kommentar zu Welt
Wenn das alles ist, was Trump vorgeworfen wird ist es doch wohl nur ein schlechter Witz. Selbst wenn wir mal davon ausgehen würden, dass sich irgend ein ausländischer Geheimdienst nichts dabei denkt, wenn die USA auf ihren Flügen die Mitnahme von Laptops verbietet, dann frage ich mich doch, wie die Meldungen aussehen würden, wenn irgendein  Passagierflieger mit 300 Passagieren aufgrund einer Laptop-Bombe abstürzen würde, nur weil solche Informationen Top-Secret sind und noch nicht mal an befreundete Geheimdienste weitergegeben werden dürfen…
Unfassbar!!!
„Ein hochgefährliche Sache die da abgespult wird“ So sehe ich das leider auch. Es gibt einige Interessensgruppen, die den Konflikt zwischen USA und Russland eskalieren wollen. Und viele Medien unterstützen diesen Kurs leider noch und versuchen sämtliche Annäherungsversuche zu verhindern. Das gefährlichste an der Sache ist, dass im Falle einer tatsächlichen Eskalation bereits mit Trump ein ungeliebert Sündenbock parat steht, dem (ähnlich wie Powell beim Irak-Krieg) anschließend die Schuld zugewiesen werden kann.
Mein Kommentar in Welt
„das kostbare Gut der Glaubwürdigkeit, auf das Regierende in Demokratien angewiesen sind“ haben die US-Geheimdienste doch schon lange verspielt.
Ein gutes Gespräch zwischen dem russischen Außenminister und dem amerikanischen Präsidenten sollte alle freuen, die nicht gerade mit Kriegen und Terrorbekämpfung ihr Geld verdienen. Aber es gibt leider viele einflussreiche Menschen in den USA, die nicht an einem guten Verhältnis der zwei Großmächte interessiert sind (aus welchen Gründen auch immer) und jeden Versuch der Annäherung blockieren wollen.
In diesem Fall wünsche ich mir wirklich, dass Trump die Kraft hat diesen Deeskalationskurs durchzuhalten. Einen kalten Krieg mit all seinen Risiken hatten wir lange genug. Wir sollten froh sein, wenn jetzt wieder eine kleine Hoffnung besteht, dass sich diese Geschichte wider Erwarten doch nicht wiederholt.

Meine Mail an Christian Ströbele 16.05.2017
Hallo Herr Ströbele,
entgegen meiner Gepflogenheit muss ich mich doch einmal schriftlich an Sie wenden.
Ich habe heute das Interview bei HR-Info von Ihnen gehört und war sehr überrascht, über Ihre Aussage, dass der BND stolz darauf wäre, so wichtige und exclusive Informationen, wie die von „Curveball“ an die USA weitergegeben zu haben.
Da Sie vermutlich (ebenso wie ich) wissen, dass die damaligen Aussagen von Herrn Rafid Ahmed Alwan komplett erlogen waren, werden Sie verstehen, dass ich doch sehr verwirrt bin. Ist es eine Form des Sarkasmus und der Resignation ihrerseits, oder ist der BND wirklich stolz darauf, dass er seinen Teil dazu beitragen konnte, diesen schrecklichen Krieg herbeizulügen!? Es ist ja auf jeden Fall eine ziemlich unrühmliche Rolle, die unser Geheimdienst in dieser Affäre gespielt hat. Obwohl ich mir sicher bin, dass die USA gerne auf diese Lügen „hereingefallen“ sind.
Wie auch immer. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn Sie erreichen könnten, dass aufgedeckt wird, welche angeblich streng geheimen Informationen von Herrn Trump an die Russen weitergegeben worden sein sollen. Meines Erachtens läuft hier eine Kampagne, die verhindern soll, dass es unter Herr Trump wieder zu einer Annäherung zwischen den USA und Russland kommt. Bei aller Abneigung gegenüber den persönlichen Eigenarten von Herrn Trump finde ich, hat er alle Unterstützung verdient, die er bekommen kann, wenn er in diesem Fall versucht seine Wahlversprechen einzuhalten und das Verhältnis mit Russland wieder zu normalisieren.
Ich hatte voriges Jahr bereits große Angst vor einer Eskalation des Konfliktes mit Russland und ich befürchte, wenn die Kriegstreiber in Washington wieder die Oberhand gewinnen(und danach sieht es zur Zeit aus), dann wird es kurz- bis mittelfristig noch zu dieser Eskalation kommen.
Vielleicht können Sie ja aufgrund Ihrer Position hier noch ein klein wenig dazu beitragen, dass es nicht soweit kommen muss.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Unterstützung
Mit freundlichen Grüßen
P.S. Ich möchte Ihnen für ihre Arbeit danken, die Sie  geleistet haben und wünsche Ihnen alles Gute im verdienten Ruhestand. Auch wenn ich seit dem Kosovo-Krieg leider die Grünen nicht mehr wählen kann, habe ich doch Ihre persönliche Einstellung und Ihren unermüdlichen Einsatz immer sehr bewundert.

Mein Kommentar zu Spon
Man muss leider das Schlimmste befürchten

Wenn es nur darum gehen würde, Nordkorea zu einem Verzicht auf Atomwaffen zu bewegen, dann wäre das schon längst möglich gewesen.
Soweit ich weiß, hat Nordkorea schon mehrfach angeboten, auf  seine Atomtests zu verzichten, wenn die USA im Gegenzug ihre Militärmanöver mit Südkorea einstellen und einen Friedensvertrag mit Nordkorea abschließen. Das wurde allerdings von den USA abgelehnt.
Dass Kim (auch nach den schlechten bzw. tödlichen Erfahrungen, die Gaddafi gemacht hat, nachdem er sein Atomwaffenprogramm eingestellt hat), ohne irgendwelche Sicherheiten seitens der USA, auf seine Atomwaffen verzichtet, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Auch Saddam Hussein  hat sich erst freiwillig entwaffnen lassen, bevor sein Land dann in Schutt und Asche gebombt und er erhängt wurde. Ich glaube im Gegensatz zu uns lernt Kim oder zumindest seine Berater aus solchen Ereignissen und sie werden alles versuchen, dass sich diese Geschichte nicht wiederholt.
Das die USA jetzt noch einen Rückzieher machen und auf eine militärische Intervention verzichten halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich. Mittlerweile ist ja mit Donald Trump schon ein Sündenbock gefunden, der den Eliten und Geheimdiensten in den USA ohnehin ein Dorn im Auge ist, und dem man anschließend problemlos die gesamte Schuld für diese Verbrechen zuweisen kann.


Mein Kommentar

Es ist verrückt und peinlich
ich will gar nicht in eine Diskussion einsteigen, wieviel zusätzliche Milliarden für Rüstung notwendig sind, um sich innerhalb der Nato vor Angriffen aus dem Ausland sicher fühlen zu können. Wenn ich nicht wüsste, dass es vor allem ein gutes Geschäft ist, würde ich sagen, die Regierenden im Westen leiden alle an Paranoia.
Ich weiß allerdings, dass ich mich als Russe stärker von der Nato bedroht fühlen würde, als es momentan umgedreht der Fall ist. Auch wenn hier immer wieder die russischen Aggressionen in Bezug auf die angebliche Annektion der Krim hochgespielt werden, dann finde ich die vom Westen geführten  und mit Lügen und falschen Behauptungen begründeten Kriege  in der Vergangenheit um ein Vielfaches schlimmer. Mal abgesehen von der doch sehr unterschiedlichen Anzahl der Opfer, die diese Interventionen gekostet haben wurde die Krim-Bevölkerung immerhin gefragt und war mehrheitlich für einen Anschluss an Russland. Die Menschen in Serbien, Afghanistan, Irak, Libyen wurden soweit ich weiß nicht vorher gefragt, ob sie von ihren Regierungen „befreit“ werden wollen. In Russland hätte ich jetzt auch ein bisschen Angst davor, dass mich die Nato evtl. militärisch von Putin befreien will (unabhängig von der großen Unterstützung, die er in der russischen Bevölkerung genießt), weil das doch so ein böser menschenverachtender Diktator ist (zumindest wurde lange versucht, uns diese Überzeugung medial einzuimpfen).
Aber lassen wir das. Erfahrungsgemäß bringen solche Diskussionen nichts. Fakt ist, dass jetzt schon täglich vier Milliarden Dollar weltweit für Rüstung ausgegeben werden. Ich glaube, so ungefähr 2/3 davon innerhalb der Nato. Das ist in meinen Augen eindeutig zu viel. Dieser Rüstungswettlauf muss unterbrochen werden. Russland macht es vor und hat angeblich für dieses Jahr seine Rüstungsausgaben bereits massiv gekürzt. Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen.
Und wir sollten uns schämen, dass wir zu den Ländern gehören, die den UN-Resolutionsentwurf für ein Verbot von Atomwaffen ablehnen (Übrigens im Gegensatz zu Nordkorea). Es ist unglaublich. Ich fühle mich wie in einem schlechten Film.

Mein Kommentar
Menschen wie Herr Lüders machen mir ein bisschen Hoffnung
Obwohl es mittlerweile jedem bewusst sein sollte, das es bei den Kriegen (oder „Friedenseinsätzen“) der letzten Jahrzehnte immer nur darum ging, politische Einflussbereiche zu vergrößern, oder Zugriff auf Erdölresource zu sichern fallen immer noch viel zu viele Menschen auf diese plumben Rechtfertigungsversuche für eine Beteiligung an diesen Kriegen herein.
Letztendlich war doch auch der Krieg bzw. Regimewechsel in Syrien schon lange geplant (Wesley Clark, Roland Dumas oder auch Robert Kennedy sind hier m. E. sehr glaubwürdige Zeugen). Bei allen angeblichen Greultaten, wie Kindermorden oder Giftgaseinsätzen gegen die Bevölkerung, für die Assad verantwortlich sein soll, geht es doch in erster Linie auch hier nur darum, eine Begründung dafür zu finden warum wir uns dort militärisch (völkerrechtswidrig) beteiligen. Insofern hat jeder Experte, Politiker oder Journalist meine Hochachtung, wenn er, allen Widerständen zum Trotz, versucht, auch mal eine andere Sicht der Dinge zu vertreten.
Denn mal ehrlich – welcher Mensch mit einem normalen gesunden Menschenverstand und ein bisschen politischen Interesse glaubt denn daran, dass Assad für diese Giftgaseinsätze verantwortlich ist. Das können doch nur Leute sein, die noch nie was von Tonkin, Hufeisenplänen, Brutkastenlügen oder Powells toller Rede vor dem Sicherheitsrat gehört hat. Oder man erkennt daran, dass die 29000 PR Berater im Pentagon (lt. dem ehemaligen Chef der AP Tom Curley) gute Arbeit machen 😉
Meiner Meinung nach gibt jedenfalls es mehr als genug Zweifel (nicht nur von dem MIT-Professor Theodore Posol), an der Schuld Assads. Daher sind die Raketenangriffe der USA auf Syrien mit nichts zu begründen gewesen. Dass unsere Regierung diesen Angriff auch noch nachvollziehbar findet und Frau von der Leyen diese Aktion öffentlich (mit Hilfe von falschen Behauptungen) verteidigt, ist für mich unglaublich.
Aber letztendlich bringen uns diese Diskussionen hier nicht weiter. Es gibt Menschen, die wird man nie davon überzeugen können, dass wir hier im Westen den Großteil Schuld an dem Chaos und der brisanten weltpolitischen Lage tragen. Ich hoffe, deren rosarote westliche Brille schützt sie irgendwann auch vor den Strahlen der Atomexplosionen. Aber vermutlich sterben sie dann noch in der Gewissheit, dass daran auch nur der böse Putin Schuld sein kann.

Fremder Kommentar bei
ILLOINEN

Interessant an dieser Debatte ist, dass diese zeigt, wie indoktriniert die Mehrheit im Westen sein muss, obwohl man selber keine Beweise liefern kann, jedenfalls belastbare, dass hier Assad der Täter war, werden Menschen, die hier deshalb nur Zweifel öffentlich machen, sofort diskreditiert. Na und kann ich da nur sagen, wir im Westen haben ja auch keine Probleme, wenn auf nachweisliche Lügen, fremde Länder überfallen wurden und Millionen Getötet? Diese Lügen können tödlich sein, die Kritik an der einseitigen Berichterstattung im Westen nicht.

Schlimmer noch, nicht ein Krieg den der Westen geführt hat, oder noch führt, basierte auf Beweise, sondern auf Lügen. Alleine seit dem Ende des 2 WK hat der Westen mehr als 40 illegale Kriege mit Millionen Getöteten auf Grund von Lügen geführt, aber Menschen die das zu Recht hinterfragen, werden öffentlich als „Verschwörungstheoretiker “ an den Prang gestellt?

Im Westen ist man bereit, jeden Kriegsverbrecher, und das waren und sind alle westlichen Verantwortlichen, die illegale Kriege, Putschs, Drohnen Bomben zu verantworten haben? Der Raketenangriff von Trump, war eine schwere Völkerrechtswidrige Straftat, und gehörte nach Den Haag? Statt dessen wird noch für das Morden applaudiert?

Hier liegen die Beweise vor, um Trump und andere in Den Haag anzuklagen? Wie verlogen und indoktriniert muss man im Westen sein, wenn der Westen nur den Splitter im Auge des Anderen sieht, den Balken im eignen Auge nicht?

Wie indoktriniert, muss man im Westen sein, wenn man die Zusammenhänge der westlichen illegalen Kriegen, und den Flüchtlingen und Terroranschläge im Westen leugnet?

Ich bin jedenfalls froh, dass es noch Menschen gibt, die sich nicht den Lügen des Mainstreams anpassen, und die Finger in die Wunde legen. So wie auch Todenhöfer oder Jean Ziegler der in seinem Buch sehr treffend beschrieb was der Westen ist: „Der Westen ist ein Imperium der Schande“ Chapeau Herr Ziegler Todenhöfer, Lüders, Nachdenkseiten, und andere lasst euch nicht vom Mainstream mundtot machen

Mein Kommentar zu Freitag 21.04.2017

https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/gleichgewicht-des-schreckens/@@view#1492772031038950

Mir stellt sich die Frage, ob die USA hier überhaupt an einer friedlichen Lösung interessiert ist.

Von Nordkorea kam doch angeblich schon mehrfach das Angebot, auf Atomtests zu verzichten, wenn die USA ihrerseits auf Militärmanöver verzichten und bereit sind, einen Friedensvertrag abzuschließen.

Von den USA wurde das bisher immer abgelehnt. Stattdessen werden bei Militärmanövern mit Südkorea Militärinvasionen in Nordkorea geübt.

Das ist in meinen Augen keine besonders vertrauenserweckende Taktik und wird sicherlich nicht dazu führen, dass Kim freiwillig auf seine Waffen verzichtet.

http://www.n-tv.de/politik/Nordkorea-bietet-Verzicht-auf-Atomtests-an-article16783116.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-03/suedkorea-usa-militaeruebung-nordkorea-simulation-provokation


Mein Kommentar zu Spon – leider nicht mehr veröffentlicht.

Fakt ist doch, dass keiner wirklich weiß, wer das Giftgas eingesetzt hat. Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass es nur den Rebellen genutzt hat und dass diese daher auch die Hauptverdächtigen sind (so ist es bei jedem Kriminalfall). Aber der gesunde Menschenverstand ist leider  auch etwas, was in einem Krieg offensichtlich am zuerst verloren geht.
Trotzdem halte ich persönlich es für ausgeschlossen, dass Assad für diese Aktion verantwortlich ist. Es wäre vollkommen dumm, sinnlos und hat nur seinen Gegnern genutzt. In meinen Augen ist er zwar ein Diktator (der allerdings trotzdem eine große Unterstützung in der syrischen Bevölkerung genossen hat) aber er ist weder dumm, noch selbstmörderisch veranlagt.
Es ist auf jeden Fall unfassbar, dass auf so einer Grundlage Marschflugkörper völkerrechtswidrig eingesetzt werden und unsere Regierung das auch noch für nachvollziehbar hält.
Es gibt mittlerweile eine Menge namhafter (westlicher) Experten und Journalisten, die in meinen Augen sehr begründet darlegen, warum die Schuld für diesen verheerenden Krieg eher beim Westen und ihren Verbündeten zu suchen ist. (Günter Meyer, Michael Lüders, Robert Kennedy jr. Karin Leukefeld etc.) Auch die Analyse von H. Postol vom MIT,  finde ich sehr nachvollziehbar. Sein Fazit war:
„Wir haben wieder eine Situation, wo das Weiße Haus einen offensichtlich falschen, irreführenden und amateurhaften Geheimdienstbericht herausgegeben hat.
Dem Kongress und der Öffentlichkeit sind im Namen der Geheimdienste Berichte vorgelegt worden über Massenvernichtungswaffen im Irak, technische Beweise, die angeblich von Satellitensystemen aufgenommen wurden und von denen jeder kompetente Analytiker wusste, dass sie falsch waren, und jetzt Bilder eines Kraters, denen jeder Analytiker, der auch nur ein kleines bisschen Kompetenz hat, nicht trauen wird.“

Jedenfalls ist es unter diesen Umständen etwas billig, jede Intervention nur damit zu begründen, dass in dem jeweiligen Land angeblich ein böser Diktator herscht. Noch dazu, ohne auch nur ansatzweise die Bevölkerung in den jeweiligen Ländern zu fragen, ob sie diese Intervention überhaupt wollen. Damit wurde in der Vergangenheit schon viel zu viel Unheil angerichtet. Wenn wir natürlich denken, dass wir das Recht haben, zwischen guten und bösen Diktatoren zu unterscheiden und die bösen mal schnell wegbomben dürfen, weil die nicht das tun, was wir wollen (wie in Serbien, Irak, Libyen etc) oder evtl. unseren wirtschaftlichen Interessen im Wege stehen, dann ist das in meinen Augen eine sehr gefährliche Einstellung, die mit verantwortlich dafür ist, dass alle möglichen Regierungen versuchen, sich Atomwaffen zu beschaffen. Nicht zuletzt dadurch stehen wir heute so dicht vor einem Atomkrieg wie noch nie zuvor. Warum Deutschland noch nicht mal an den aktuellen Verhandlungen über Atomwaffenverbote teilnehmen möchte, verstehe ich auch nicht. Diese ganze Entwicklung macht mir Angst. Und sich hier die Köpfe heiß zu reden und jeweils die Gegenseite als Trolle oder Verschwörungstheoretiker zu verunglimpfen bringt uns einer Lösung nicht näher.


Meine Kommentare zu
Vermutlich hat er in der Öffentlichkeit nie so deutlich zugegeben, dass es bewusste Lügen waren. Die offizielle Version dieser Geschichte lautet ja wohl, dass die gesamte Regierung der USA auf Fehlinformationen hereingefallen ist. 😉
Obwohl es auch damals schon Informationen von angeblichen „Verschwörungstheoretikern“ im Internet gab, durch die diese Lügen sehr zeitnah aufgedeckt wurden. Ich wusste schon zum Zeitpunkt der Rede (ebenso wie einige Kollegen) dass wieder mal versucht wird, die angebliche Notwendigkeit eines Krieges mit Lügen zu begründen. Es war ja nicht der erste Fall und bleibt (wie man gerade sieht) offensichtlich auch nicht der Letzte.
Es ist kaum vorstellbar, dass Powell es damals nicht gewusst haben soll.
Aber Respekt, dass er es zumindest bereut. Viele andere haben das nicht. Ich fand es ohnehin infam von den verantwortlichen Kriegstreiber (Rumsfeld, Cheney, Wolfowitz, Perle etc), dass gerade Powell ( der damals der Bush-Politik ja eher erwas kritisch gegenüberstand) ausgewählt wurde um diese Lügen zu präsentieren. Aber vermutlich hatte er damals nicht die richtige Lobby in Washington oder den Mumm um sich dagegen zu wehren.
Das sehe ich auch so. Um zu glauben, dass Assad in dieser Situation vollkommen sinnlos Giftgas eingesetzt hat, mss man schon ein ziemliches Trumpeltier sein.
Nach allen Interviews, die ich mir bisher von Assad angehört habe, ist er weder total beschwört noch Selbstmord gefährdet. Eines von Beiden müsste aber zumindest der Fall sein.
Das Trump in dieser Situation ohne irgendwelche Untersuchungen das Völkerrecht bricht mag ja an seiner etwas impulsiven Persönlichkeit liegen. Das aber unsere Regierung hierfür auch noch Verständnis hat und von einer Nachvollziehbarkeit dieses Angriffs spricht, ist für mich unverständlich. Wie kann man dann auf so einer dünnen und umstrittenen Beweislage solche Maßnahmen gutheißen? Es ist einfach unglaublich. Manchmal denke ich, ich befinde mich in einem schlechten Film

Mein Kommentar zu Spon
Was kann man den Firmen denn vorwerfen
Möglicherweise die massive Lobbyarbeit dahingehend, dass die Steuerschlupflöcher nicht geschlossen werden. Ich frage mich ohnehin, warum es seit zwanzig Jahren nicht gelungen ist innerhalb der EU die Steuern zu harmonisieren. Es ist auch irgendwie nicht absehbar, dass das in Zukunft geschehen wird. Dadurch befinden sich die einzelnen EU-Länder in einem Steuerwettbewerb und können von globalen Unternehmen oder auch von superreichen Privatpersonen gegeneinander ausgespielt werden.
Es ist klar, dass es nicht dem normalen Arbeiter oder Angestellten nützt, wenn z. B. in Italien mit einer Pauschale von 100000 Euro die gesamte Steuerschuld abgegolten werden kann. Aber diese Bevölkerungsschichten haben natürlich auch keine Milliarden für Lobbyarbeit zur Verfügung.
In dem Zusammenhang wird es vielleicht auch verständlicher, warum sich der Bundestag mit allen Mitteln dagegen wert (auf Kosten der Steuerzahler) Unterlagen über Spenden an die Parteien herauszugeben obwohl er bereits vom Verwaltungsgericht dazu verurteilt wurden.

Mein Kommentar zu „Sie haben uns im Stich gelassen“
Ich würde ja wirklich gerne eine klare Haltung einnehmen, da ich durchaus kein Freund von Diktaturen bin. Doch wenn ich Analysen von der Entstehung des Syrienkrieges lese oder den Artikel von Robert F. Kennedy jr. (Warum die Araber uns in Syrien nicht wollen), in dem die westlichen Interessen in Syrien aufgedeckt werden oder auch mal irgendwelche Interviews bzw. Artikel von Tim Anderson, Karin Leukefeld, Günter Meyer, Michael Lüders etc. etc…. dann frage ich mich schon, wie eine gewünschte klare Haltung aussehen könnte, außer dafür einzutreten, dass der Westen (unter der Führung der USA) es sich in Zukunft verkneift, aus geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen missliebige Regime zu stürzen.
Aber ich bin auch gerne bereit, meine Meinung zu ändern, wenn mir jemand nachweisen kann, dass die Argumente der o. a. Experten bzw. Journalisten nicht stimmig sind.

Mein Kommentar zu
Erstmal vielen Dank Herr Herden für diesen Artikel. Ich kann das 100% unterstützen. Allerdings befürchte ich, dass es wieder nicht viel bringen wird. Die Geschichte der letzten Jahrzehnte wiederholt sich und jeder, der sich ein bereits ein wenig damit beschäftigt hat weiß es. Die USA hat sich in der Vergangenheit zu einem imperialisischen Regime entwickelt, dass es sich das Recht herausnimmt, jedes Regime, dass nicht in seinem Interesse handelt zu stürzen. Ob dafür reicht, innländische Oppositionen mit Logistik, Geld und Waffen zu unterstützen oder ob es nowendig wird mit oder ohne UN-Mandat militärisch einzugreifen ist dann eine individuelle Entscheidung. In Syrien wurde lange erfolglos versucht, die Opposition aufzurüsten und durch ausländische Kämpfer zu unterstützen. Jetzt wo das offensichtlich gescheitert wird, wird versucht mit allen Mitteln eine militärische Intervention zumindest vor der westlichen Öffentlichkeit zu legitimieren. Vergiftete Babys sind da natürlich ein ganz tolles Mittel. Ebenso wie es 1990die Babys waren, die angeblich aus Brutkästen geworfen wurden.
Das es bei diesen Kriegen (egal ob Kosovo, Albanien, Irak, Libyen oder Syrien) nicht um irgendwelche Menschenrechte oder ähnliches geht sollte mittlerweile klar sein. Ich glaube wir müssen uns da nichts vormachen. Die Frage ist nur, wie man auf diese Situation reagieren kann.
Mal ganz theoretisch. Was würde denn  passieren, wenn einer Mehrheit unserer Bevölkerung diese Situation bewusst würde und sie nicht mehr bereit wäre, weiterhin die Augen zuzumachen.
Die einzig logische Konsequenz wäre doch dann, eine Regierung zu wählen, die bei diesem perfiden Spiel nicht mehr mitmacht. (Das wäre zur Zeit m. E. nur die Linke).  Wir würden dann Ramstein schließen, aus der Nato austreten, ein gemeinsames europäisches Sicherheitsbündnis mit Russland anstreben und evtl. (wenn Frau Wagenknecht ganz mutig ist und einen gefährlichen Konflikt riskieren würde) evtl. auch Sanktionen gegen die USA verhängen.
Bis vor kurzem hatte ich das Gefühl, solch ein Szenario könnte realistisch sein. Doch nachdem Herr Trump offenbar sehr schnell (von wem auch immer) „auf Linie gebracht wurde“, stellt sich mir die Frage, ob uns bewusst ist welche Konsequenzen das für unsere Zukunft hätte. Es ist für mich ein Gefühl als würde man sich einer wildgewordenen Schlägerbande in den Weg stellen wollen, die gerade dabei ist auf einen Wehrlosen einzutreten.
Ich glaube, wenn ich keine Kinder hätte wäre es mir egal. Aber so wird mir schon ein wenig mulmig bei dieser Vorstellung.

Mein Kommentar zu
Ich muss zugeben, dass ich enttäuscht und entsetzt bin. Ich hatte auch ein ganz klein wenig die Hoffnung, dass sich die US-Regierung unter Trump wieder ein bisschen mehr auf ihre innenpolitischen Probleme konzentriert, statt völkerrechtswidrig in fremden Ländern zu bombardieren. Aber es ist mittlerweile offensichtlich wirklich egal, wer in den USA Präsident ist. Das Völkerrecht ist egal. Beweise sind nicht nötig. Das völkerrechtswidrige Bombardieren fremder Länder gehört anscheinend zum guten Image eines US-Präsidenten und wird auch noch von vielen beklatscht.
Es ist und bleibt unglaublich. Ich warte nur darauf, dass die Russen die Nerven verlieren und es zu einer Eskalation kommt, die in den nächsten WK führt.
Nach allen Interviews von Assad, die ich mittlerweile gehört habe bin ich mir bei zwei Dingen ziemlich sicher. Er ist weder total bescheuert, noch selbstmordgefährdet. Zumindest eines von beiden müsste er aber sein, wenn er in einer solchen Situation einen Giftgasangriff anordnet und damit Zivilisten umbringt. Die Konsequenzen waren doch klar. Das ganze riecht so eindeutig nach False flag, dass ich überhaupt nicht verstehe, wie nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre mit Tonkin Zwischenfall, Brutkastenlüge, Hufeisenplan usw usw überhaupt noch ein vernünftiger Mensch glauben kann, dass die syrische Regierung diesen Angriff angeordnet hat. Noch dazu, wo doch von Seymour Hersh ubd Michael Lüders bereits nachgewiesen wurde, dass die Rebellen nicht zum ersten Mal versuchen, den Westen auf diese Weise tiefer in den Krieg hinein zu ziehen. Ich glaube, Russland hat zumindest damit Recht, dass es im Westen insbesondere in den USA einige gibt, die besessen von der Idee eines Regimewechsels in Syrien gibt, und die diesen Vorfal dankbar dafür ausnutzen., wenn sie ihn nicht sogar selber unterstützt haben. Ich glaube, die meisten hochrangigen westlichen Politiker (vielleicht mit Ausnahme von Herrn Trum) wissen das auch.

Mein Kommentar zu Spon
Die USA bricht mal wieder das Völkerrecht
auf Basis einer mehr als dünnen Beweislage. Nicht nur, dass der Giftgaseinsatz wie schon oft erwähnt, Assad nur schadet (warum sollte er jetzt mit Hilfe von Giftgas ein paar Frauen Kinder und Babys umbringen, nachdem er seine Bestände vor nicht allzu langer Zeit abgegeben hat um einen US-Angriff zu verhindern) sondern schließlich ist mittlerweile auch schon bewiesen, dass auch die Rebellen / Terroristen Giftgas besitzen und dieses auch bereit sind einzusetzen.
Zeugenaussagen von irgendwelchen Raketen aus denen schwarzer Rauch mit merkwürdigem Geruch kommt, oder Meldungen dieser syrischen Beobachtungsstelle sind das einzige was ich bisher als angebliche Beweise gefunden habe. Das riecht einfach wieder viel zu stark nach false flag, als dass es in irgendeiner Weise gerechtfertigt sein könnte, vor einer unabhängigen Aufklärung des Falles das Völkerrecht zu brechen und eine Eskalation des Konfliktes mit Russland zu provozieren.
Aber unsere Regierung (wie auch viele andere) klatscht mal wieder Beifall. In zwei Jahren, wenn der Vorfall vielleicht mal wieder aufgeklärt ist, und Seymour Hersh oder ein anderer mutiger Reporter wieder feststellt, dass es (wie in Ghuta) doch ganz anders war als behauptet, wäscht wieder jeder seine Hände in Unschuld. Aber dann sind Tatsachen geschaffen, die nicht wieder rückgängig gemacht werden können. Naja – man kann man ja alles auf Trump schieben. Frag mich, was er für Informationen vom Geheimdienst bekommen hat, die ihn so überzeugt haben. Diese Infos würden mich auch mal interessieren.
Schade, lange hatte ich gedacht er wäre neben Hillary das kleinere Übel. Aber vermutlich ist es wirklich egal, wer bei unserem großen Bruder regiert. Die Bomben fallen weiter…
Ihnen scheint entgangen zu sein daß der Heise-Artikel kein Stochern im Nebel von politisch motivierten Behauptungen ist, sondern sich auf die Analyse zweier amerikanischer UN-Analysten, namentlich Richard Lloyd und Theodore A. Postol bezieht, beide vom MIT, welche ganz klar sagen daß anhand der Einschläge die Richtung des Angriffe nur aus Westen („Rebellen“-Gebiet) stimmen konnte, ganz abgesehen davon daß auch die Reichtweite der eingesetzen Waffen so gering war als daß der Gasangriff nur von den Rebellen gekommen sein kann.
Die Analyse weist dringend auf die Gefahr von politischen Eskalationen auf Basis falscher Fakten hin:
„This mistaken Intelligence Could Have Led to an Unjustified US Military Action Based on False Intelligence.
A Proper Vetting of the Fact That the Munition Was of Such Short Range Would Have Led to a Completely Different Assessment of the Situation from the Gathered Data
Whatever the Reasons for the Egregious Errors in the Intelligence, the Source of These Errors Needs to Be Explained.
If the Source of These Errors Is Not Identified, the Procedures that Led to this Intelligence Failure Will Go Uncorrected, and the Chances of a Future Policy Disaster Will Grow With Certainty.“

Mein Kommentar zu Spon
Ich könnte Ihnen Aussagen des  Nahostexperten Michael Lüders zukommen lassen, der ebenfalls sehr akribisch recherchiert hat und zu dem Ergebnis kam, dass der Giftgasangriff in Ghuta mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von der Al Nusra mit Unterstützung vom türkischen Geheimdienst ausgeübt wurde. Oder der bekannte Reporter Seymour Hersh.
Aber auch Aussagen von Robert Kennedy jr. (dem Neffen von John F Kennedy oder dem ehemaligen Nato Oberbefehlshaber Wesley Clark oder dem ehem. franz Außenminister Roland Dumas, die alle sagen, dass der Krieg gegen Syrien lange geplant war würden Sie vermutlich nicht überzeugen. Das sind bestimmt auch alles nur Verschwörungstheoretiker und Putin Trolle.
Mit Reportern wie Karin Leukefeld oder Todenhöfer brauche ich wahrscheinlich auch nicht zu kommen 😉
Es gibt hier in den Foren einfach Menschen wie muellerthomas oder sie, die absolut faktenresistent sind. Ich frage mich nur warum…

Mein Kommentar zu Spon
– vermutlich hat der völkerrechtswidrige Irak-Krieg sogar mehr als 600.000 Opfer gefordert
Die deutsche Sektion – „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung“ – geht von etwa 1 Million Tote in den 10 Jahren Irak-Krieg aus.
Auch bei Wikipedia gehen die Angaben von 100.000 bis zu einer Million.
Die um das 10fache gestiegene Zahl an Leukämien und anderen Krebsarten durch den Einsatz von Uranmunition ist hier soweit ich weiß noch garnicht dazugerechnet.
Aber manche müssen an dem Krieg gut verdient haben. Die 23 Mrd. Dollar, die während dem Krieg in dunklen Kanälen versickert sind, wurden immer noch nicht gefunden. Untersuchungen darüber wurden von der US-Regierung unterbunden – und das sogar schon vor der Amtsübernahme von DT!

fremder Kommentar
Das ist doch das ganze Übel, dass wir eben nicht mehr wissen, wer hier die Wahrheit sagt oder lügt. Es gibt keine Instanz mehr, der man vorbehaltlos vertrauen könnte – dass Trump zudem ein menschlicher Vollkoffer ist, macht die Sache nicht leichter. Clinton wäre mit Sicherheit präsidialer gewesen, aber hatte sie deswegen eine weiße Weste? Wohl kaum. Obama – Präsident der Herzen in Europa – hat mehr Kriege geführt und den Drohnenkampf gefördert ohne Ende, hat Guantanamo nicht geschlossen, aber einen Friedensnobelpreis bekommen. Und dann die In- und Auslandsgeheimdienste der Amerikaner, der Europäer – wem will man da schon glauben? Der einzige, dem ich Glauben schenke, ist Edward Snowden. Er hat keine Agenda, er möchte nur möglichst viel Information publik machen und die Menschen dazu bringen, ihre verdammten Daten nicht jedem Dienstleister und Geheimdienst in den Rachen zu werfen. Aus Bequemlichkeit tun es dann doch alle, das Lamentieren hernach bringt dann auch nichts mehr. Meine persönliche Erfahrung mit dem Hinterfragen jedweder Berichterstattung: Man wird müde und lahmt. Oder man wird paranoid. Beides keine erstrebenswerten geistigen Aggregatzustände. Die Presse hilft hier nicht viel weiter, denn sie berichtet prinzipiell tendenziös und betreibt eben Meinungsmache anstatt der einfachen Nachrichtenvermittlung. Von daher: Es gibt keine Lösung, denn wir sind als Menschen wohl nicht dazu programmiert, diesen Überfluß an Daten auszusieben oder kritisch zu hinterfragen. Dafür hat ein normaler Mensch doch auch gar keine Zeit.

Mein Kommentar zu
sachliche Auseinandersetzung
sicherlich darf und kann man  vieles was Herr Trump macht kritisieren. Ich bin auch für offene Grenzen, freien Handel, und wünsche mir, dass auf der ganzen Welt die Menschen friedlich und gut leben können 😉
Aber leider ist es nicht so. Und an manchen Missständen ist auch die verfehlte US-Politik der letzten Jahre/Jahrzehnte daran nicht ganz unschuldig. Der Hass und die Verachtung, die dem Westen und der USA gegenwärtig entgegenschlägt hat ja auch Ursachen. Ich will hier garnicht wieder alles aufzählen, was in der Vergangenheit falsch gemacht wurde und dafür sorgte, dass die „westlichen Werte“ in vielen Bereichen der Welt ganz anders wahrgenommen werden als bei uns.  Ich glaube schon, dass es den USA guttun würde, ihre vielen Billionen Dollar, die sie ausgeben um diese „Werte“ mit militärischer Gewalt auf der ganzen Welt zu verbreiten, für verbesserte Lebensbedingungen der eigenen Bevölkerung einzusetzen. Natürlich sind die Menschen in den USA unzufrieden, wenn sie von Lebensmittelmarken leben müssen, sich nicht mehr auf die Straßen trauen können (ich glaube alleine in Chikago gabe es voriges Jahr knapp 800 Mordopfer) die soziale Absicherung nicht funktioniert und gleichzeitig Milliarden ausgegeben werden um in fremden Ländern militärisch zu intervenieren.
Ich persönlich bin mir auch nicht sicher, ob Herr Trump der richtige Mann ist, diese Missstände zu beseitigen. Aber zumindest kann man ihm zugute halten, dass er einige dieser Fehlentwicklungen erkannt hat und sie (auf seine Art) bekämpfen will.  Ob das gegen den Widerstand der bisherige Profiteure des Systems (ich denke hier zum Beispiel an die Waffen- und Ölindustrie) gelingt wage ich zu bezweifeln. Aber ich fände es schön, wenn in den Medien ein bisschen objektiver berichtet würde. Wenn man sich die Intervies von Herrn Trump ansieht, die er zur Zeit ja auch den US-Medien gibt, dann merkt man schon, dass er durchaus zusammenhängende Sätze von mehr als 140 Buchstaben formulieren kann. Ich finde, nicht alles was er sagt ist so dumm, wie es hier dargestellt wird. Einfach nur seine Aussagen verkürzt und zum Teil verfälscht widerzugeben um das Bild eines narzistischen sexistischen Psychopathen in unsere Köpfe hineinzuhämmern ist wie ich finde kontraproduktiv, weil es seine Wähler darin bestärkt, dass das „korrupte Establishment“, das er versprochen hat zu bekämpfen, bisher noch nicht aufgegeben hat. Und in gewisser Weise empfinde ich die Berichterstattung auch manipulativ.  Ich frage mich immer, was denn damit erreicht werden soll.

Fremder Kommentar
ach Spon wieder. Als ob die Amis nie mit False-Flag Operationen gehandwerkt hätten. Jeder amerikanische Krieg basiert auf solchen Lügen. Jeder amerikanische Krieg war illegal. Glaubt in der SPON-Redacktion echt jemand, die Amis wollen irgendwo Frieden oder Menschenrechte schützen? Habt ihr noch n besseren Witz? Es geht um Öl, Geld, Macht. Und sonst um gar nichts. Und ist halt blöd das „unser“ Öl bei den Moslems vergraben ist. 9/11 war perfekt, um grundlos alles oder jeden zum Terroristen zu erklären zu können und ohne Anklage oder Rechtfertigungsmöglichkeit übern Haufen zu schiessen und in fremde Länder einzumarschieren und sich da die Ölquellen untern Nagel zu reissen. Was sind da schon 3000 Unschuldige, wenn es um hunderte Milliarden Dollar geht. Und wer redet eigentlich von den 100000enden Unschuldigen die die Amis weggebomt haben? Was für eine kranke Gesellschaft und noch kränkere Medienlandschaft haben wir hier eigentlich. Wer die offizielle Version von 9/11 glaubt ist für mich kindlich naiv. Jedem, der auch nur 1 cm über den Mainstream-Tellerrand hinausschaut, tun sich sofort eine unmenge Widersprüche auf. So wissen z.B die wenigstens, dass nicht zwei, sondern 3 Türme zusammengestürzt sind. 2 Flugzeuge, 3 Wolkenkratzer. Komisch dass ein dritter eingestürzter Wolkenkratzer nicht mal erwähnt wird im offiziellen Bericht. Es gibt eine Vereinigung Namens Architects & Engineers for 9/11 Truth. Über 3000 Wissenschaftler, Sprengmeister, Architekten, Feuerwehrleute und anderen Experten, welche äusserst starke Zweifel an der offiziellen Version haben. Ausserdem empfehle ich Vorträge des Schweizer Friedensforscher und Historiker Daniele Ganser auf Youtube anzuschauen. Aber natürlich darf die Wahrheit auf keinen Fall ans Licht kommen. Sonst müssten eine ganze Menge sehr einflussreicher Menschen als Kriegsverbrecher gebrandmarkt werden. Mann müsste zugeben absolut grundlos in Afghanistan, Iran, Syrien eingefallen zu sein, hunderttausend umgebracht und das Land dem erdboden gleichgemacht zu haben. Und auch D und die restlichen Nato-Vasallen müssten sich bis ans Lebensende bei diesen Ländern entschuldigen. Wacht auf! Und lasst euch nicht für blöd verkaufen

Mein Kommentar zu Spon vom 6.02.2017
welche freie Welt und welche „westlichen Werte“ sind denn hier noch bedroht? Andere Länder in die Steinzeit zurückbomben, Militärstützpunkte auf der ganzen Welt, Kill-Listen und Drohnenmorde, Mordversuche an ausländischen Staatschefs, , Foltergefängnisse, Destabilisierung fremder Regierungen bzw. ganzer Regionen durch die CIA,  failed States und Chaos im nahen Osten aufgrund völkerrechtswidriger Kriege begründet mit  gefakten Begründungen,  Waffenlieferungen an Terrorregime und Terroristen um unliiebsame Regierungen zu entmachten, Finanzierung von gewälttätigen Putschen im Ausland, Abhöraktionen gegen alles und jeden durch die NSA, gleichzeitig Kriegsdrohungen und Aggressionen gegen Russland mit enormen Eskalationspotential  – na – vielen Dank für diesen unermüdlichen Einsatz für die Verbreitung westlichen Werte (26000 Bombenabwürfe der USA alleine 2016 haben es komischerweise immer noch nicht geschafft, alle Bewohner der zerbombten Länder von den westlichen freiheitlichen Idealen zu überzeugen) .  Wundert es unter diesen Umständen denn hier wirklich irgendjemand noch, dass manche Menschen sich an jeden Strohhalm klammern, der für Veränderung dieser Politik steht?
Ich weiß zwar nicht, ob Herr Trump als Hoffnungsträger was taugt, Sanders wäre mir auch lieber gewesen, aber viel schlimmer als eine Fortsetzung dieser kriegslüsternen entmenschlichten und unsozialen Entwicklung der vergangenen Jahre und Jahrzehnte kann es doch hoffentlich nicht werden.
Zumindest sollten wir mal diese ganze Hysterie beiseite legen und Herrn Trump mal in Ruhe seinen Job machen lassen, für den er gewählt wurde. Ich finde vieles davon auch nicht gut. Aber bis jetzt hat er doch noch nur das gemacht, was er im Wahlkampf angekündigt hat und wofür er gewählt wurde. Das kann man mögen oder nicht. Aber man sollte es akzeptieren. Alles andere hat ein merkwürdiges „Gschmäckle“.

2. Kommentar
lesen Sie mal was von Gabriele Krone-Schmalz – Professorin für TV- und Medienwissenschaften und ehemalige Auslandskorrespondentin der ARD in Moskau:
„Irakkrieglüge, Killerdrohnen, Foltergefängnisse, Guantanamo … NSA nicht zu vergessen, dann ist man enttäuscht und ich finde es völlig legitim dann zu sagen, diese Werteführerschaft die die USA ja mal hatten haben sie doch ein bisschen verwirkt – vorsichtig gesagt“
oder mal was von Zbigniew Brzezinski (neben Kissinger einem führenden Strategen der amerikanischen Außenpolitik)
„„Bedient man sich einer Terminologie, die an das brutalere Zeitalter der alten Weltreiche gemahnt, so lauten die drei großen Imperative imperialer Geostrategie: Absprachen zwischen den Vasallen zu verhindern und ihre Abhängigkeit in Fragen der Sicherheit zu bewahren, die tributpflichtigen Staaten fügsam zu halten und zu schützen und dafür zu sorgen, dass die ‚Barbaren‘völker sich nicht zusammenschließen.“ (aus Amerikas Strategie der Vorherrschaft)
Auch George Friedmann (von Stratfor) hat schon interessante Äußerungen gemacht
„Das Hauptinteresse der US-Außenpolitik des letzten Jahrhunderts, im Ersten und Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.“
„Russland glaubt, die USA beabsichtigen die Russische Förderation zu zerschlagen. Ich denke wir wollen sie nicht töten, sondern nur etwas verletzen bzw. Schaden zufügen.“
Oder Robert F. Kennedy Jr:“ Der Regime-Change(in Syrien) war lange geplant und ist typisch für US-Interessen im Nahen Osten
In der US-amerikanischen Öffentlichkeit werde der Krieg in Syrien falsch dargestellt. Wenn Druck auf eine stärkere Intervention der USA gemacht werde, um die Opposition zu unterstützen, gehe es nicht um „humanitäre Motive“. Der IS sei mit kräftiger Unterstützung amerikanischer Geheimdienste und amerikanischer Politik zu dem geworden, was er ist.“
Oder der Ehemaliger Nato-Oberbefehlshaber Wesley Clark: Er enthüllte bereits 2007 Pentagon Kriegspläne aus dem Jahr 2001, die in einem geheimen Memo aus dem Verteidigungsministeriums stammen.
„Wir werden sieben Länder angreifen und deren Regierungen stürzen – beginnend mit Irak, dann Syrien, Libanon, Lybien, Somalia, Sudan und Iran.“
Unser Land war in die Hände einer Gruppe von Männern, Paul Wolfowitz, Dick Cheney, Donald Rumsfeld und anderen, geraten, die den mittleren Osten destabilisieren, ins Chaos stürzen und unter unsere Kontrolle bringen wollten“
Anschließend vielleicht noch ein paar Interviews mit Willy Wimmer (ehemaliger Vizepräs. der OSZE)
„Donald Trump steht im Gegensatz zu Hillary Clinton nicht für einen Krieg mit Russland.  Die Trump Wahl bewahrt uns vor einem großen Krieg“.
Nahostexperte Günter Meyer: „“Aus meiner Sicht sind die USA die Hauptverantwortlichen für diese humanitäre Katastrophe, die wir im Moment erleben. Seit der US-geführten Invasion im Irak 2003 haben die Regierenden in Washington eine falsche Entscheidung nach der nächsten getroffen und damit die gesamte Region ins Chaos gestürzt.“
Vielleicht sind sie anschließend bereit für RT 😉 Ansonsten kann ich ihnen gerne noch weitere hochrangige Politiker oder bekannte Experten nennen, die sich ähnlich geäußert haben.

3. Kommentar
Was würde denn das Völkerrecht dazu sagen, wenn sich eine große Mehrheit der Bevölkerung in Alaska dafür entscheiden würde, sich von den USA abzuspalten und sich anschließend Russland anzuschließen.  Wäre das überhaupt eine Annexion – oder nicht eher eine Sezession, die dem „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ Rechnung trägt? Ist es denn wirklich völkerrechtswidrig, wenn sich die Krim-Bevölkerung (nach einem verfassungswidrigen Putsch gegeneinen gewählten Präsidenten) mehrheitlich entschließt, der Ukraine den Rücken zuzukehren und wieder „zurück“ nach Russland  zu gehen, wo doch ein Großteil der Krim-Bevölkerung ohnehin russisch war/ist. Ist es denn nicht zumindest verständlich, dass die Krim-Bevölkerung diesen Wunsch hegte, wenn man sich die Aussagen von Timoschenko mal anhört (alle Russen nuken, Putin erschießen) etc. Ist es denn nicht auch verständlich, dass Putin diesen Wunsch unterstützt, insbesondere wo es doch für ihn auch um „seinen“ Schwarzmeerhafen ging 😉
Und was wäre denn passiert, wenn die Russen diese Sezession nicht unterstützt hätten? Wäre es dann auch auf der Krim friedlich geblieben oder hätten wir dort jetzt Zustände wie in der Ost-Ukraine… Fragen über Fragen…

Ich verstehe weder die Hysterie gegenüber Putin, noch die aktuelle Angst
Ich frage mich immer wieder, was der wirkliche Grund ist für  die Sanktionen gegen Russland. Ist es wirklich die Krim? Wie können wir es denn nach dem undemokratischen und gewalttätigen mit Mrd. $ aus den USA unterstützen Putsch gegen einen gewählten Präsidenten verurteilen, wenn von Putin der Mehrheitswille der Bevölkerung von der Krim unterstützt wird.
Ist es nicht eher die Tatsache, dass die USA eine zu enge Beziehung zwischen Russland und Deutschland als Bedrohung für ihre Vorherrschaft empfinden? Zumindest legt die Aussage des Stratfor Gründer Georg Friedmann das nah.
„Das Hauptinteresse der vereinigten Staaten im vergangenen Jahrhundert waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil sie vereint die einzige Macht sind, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.“
In vielen Ländern wollen Menschen zur Zeit eine Veränderung. Das war sicherlich auch der Grund dafür, dass Herr Trump gewählt wurde. Frau Clinton stand für ein „weiter so“, was Globalisierung und Neokolonialismus um jeden Preis bedeutet hätte. Alles zu Lasten der Bevölkerung und zu Gunsten der global agierenden Unternehmen und auch der Politiker, und des sogenannten „Establishments“ der USA.
Herr Trump hat versprochen das zu ändern und beginnt jetzt damit seine „Versprechen“ umzusetzen. Man muss ihn nicht mögen und er sicherlich nicht besonders berechenbar. Aber diese gegenwärtige Hysterie halte ich für übertrieben. Früher hat man den Präsidenten 100 Tage gegeben, bevor ein Urteil über seine Politik gefällt wurde. Das sollte man doch auch bei einer Regierung beibehalten, die es sich zum Ziel gesetzt hat, jedem Widerstand zum Trotz etwas an dem politischen System zu verändern. Natürlich gefällt das einigen Menschen nicht. Der Widerstand verwundert mich daher nicht. Aber dass die Presse in unserem Land es sich anscheinend ebenfalls auf die Fahne geschrieben hat, dafür zu sorgen, dass die US-Politik sich nicht verändert halte ich für bedenklich.
Ich sehe jedenfalls keine Gefahr für die Demokratie, wenn ein gewählter Präsident das tut, was er vor der Wahl versprochen hat. In vier Jahren können die Menschen neu entscheiden. Ich sehe es auch nicht als furchtbares Verbrechen, wenn die Krim-Bevölkerung sich mehrheitlich entscheidet, sich lieber Russland anschließen zu wollen.
Ich empfand es allerdings als sehr undemokratisch, wenn  eine Volksmenge mit Unterstützung aus dem Ausland einen demokratisch gewählten Präsidenten aus dem Amt jagt, nur weil sie nicht bis zu den Neuwahlen warten wollen. Aber das hat hier irgendwie niemanden gestört.
Mein Kommentar zum Spon Artikel
es tut mir leid Herr Augstein, aber erstmals sehe ich die Lage etwas anders. Meiner Meinung war die Demokratie in den USA schon vor Herrn Trump bedroht.
Jimmy Carter hat schon gesagt – (und das kann ich nur unterstützen) „Die USA sind eine Oligarchy mit grenzenloser politischer Bestechlichkeit.“
Auch das die Medien immer seltener aufrichtig berichten, ist leider nicht erst seit der Wahl von Donald Trump so.  Ich stelle schon seit langem die Unabhängigkeit unserer (und auch der us-amerikanischen) Medien in Frage. Ich denke, auch Ihnen werden die Aussagen von Tom Curley (Ehemaliger Präsident der Associated Press) bekannt sein. Er sagte schon 2009, dass hohe Generäle gedroht hätten, dass man die AP und ihn ruinieren werde, wenn die Reporter weiterhin auf ihren journalistischen Prinzipien beharren würden.
Nach Recherchen der AP hat das US-Militär hat seine Propagandaabteilung gewaltig ausgebaut. Nichts wird unversucht gelassen, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Laut AP-Recherchen verfügt das Pentagon über 27’000 Personen, die ausschliesslich für die Öffentlichkeitsarbeit (PR, Werbung, Rekrutierung) zuständig sind.
Die Folgen dieser Entwicklung spürt man in der Berichterstattung bis hier nach Deutschland.
Genau das, ist in meinen Augen eine Gefahr für die Demokratie.
Die Wahl von Trump macht mir da eher Hoffnung, dass in den USA die Demokratie doch noch funktioniert. Die Menschen haben gemerkt, dass etwas nicht richtig läuft und haben sich entgegen aller Beeinflussung durch die Medien dazu entschlossen, dass sich etwas verändern muss.
Man kann ja gerne dagegen protestieren. Aber es ist in meinen Augen schon ein wenig Hysterie und ich hätte mir die Demonstrationen in den USA schon gewünscht, als dort entschieden wurde, mit den NSA alles und jeden abzuhören, mit der CIA andere Länder zu destabilisieren, Mit Drohnen tausende von Menschen ohne Gerichtsurteil zu eliminieren,  völkerrechtswidrige Kriege zu führen, tausend Militärstützpunkte auf der ganzen Welt einzurichten usw.  Es erscheint mir ein bisschen verlogen, zu akzeptieren, dass alleine 2016 26000 US-Bomben in fremden Ländern abgeworfen wurden, aber sich jetzt zu echauffieren, wenn die Bewohner dieser Länder vorläufig nicht in die USA einreisen dürfen. Abgesehen davon, dass die Liste dieser Länder noch von Obama erstellt wurde (Quellen des Terrors). Ich bin persönlich auch der Meinung, das Saudi-Arabien mit auf diese Liste gehört, aber deren Fehlen hat ausnahmsweise nicht Herr Trump zu verantworten.
Jedenfalls empfinde ich es nicht als Bedrohung, wenn Herr Trump sagt, dass er etwas gegen das korrupte Establishment in den USA unternehmen will und die Macht dem Volk zurückgeben möchte. Ob er es wirklich will ist die erste Frage. Ob er es schafft, sich gegen alle Widerstände der Medien und der aufgeputschen Masse durchzusetzen ist ebenfalls fraglich. Aber ich finde, solange er nichts ungesetzliches macht und keine Völkerrechtsverletzungen begeht, dann muss man ihn gewähren lassen und ihn halt bei der nächsten Wahl wieder abwählen.
Alles andere wäre eine Gefahr für die Demokratie.
2. Kommentar zum Spon Artikel
Wichtig ist doch, so habe ich es zumindest mal gelernt, dass bei einer Demokratie die Macht vom Volke ausgeht. Aus meiner Sicht sind dafür freie und geheime Wahlen sowie eine freie Presse wichtige Grundpfeiler.
Herr Trump hat bei seiner Antrittsrede ja versprochen, dass er die Macht wieder dem Volk zurückgeben will. Obwohl das hier im Spon schon als Drohung empfunden wurde (Artikel: „Trumps Amtsübernahme: Das ist eine Drohung“) empfinde ich das im Gegensatz zu Herrn Kuzmany erstmal eher als positiv für die Demokratie. Freie und geheime Wahlen sind in den USA meines Erachtens auch nicht bedroht. Ob die Presse in den USA frei ist, bin ich nicht sicher. Eigentlich habe ich diesen Eindruck schon seit einiger Zeit nicht. Fakt ist aber, dass sie auf keinem Fall auf der Seite von Donald Trump steht. Insofern sehe ich da auch keine Gefahr für die Demokratie.Also was soll diese Panikmache.
Ich habe eher das Gefühl, dass die Medien ein bisschen sauer sind, dass ihre Kandidatin allen Anstrengungen zum Trotz die Wahl verloren hat. Aber das empfinde ich auch eher als positiv.
Umso mehr ich darüber nachdenke, umso mehr habe ich das Gefühl, dass gerade die Wahl von Herrn Trump eher ein Zeichen ist, dass die Demokratie in Amerika doch noch funktioniert. Er wurde gewählt und macht jetzt das, wofür er gewählt wurde. Egal ob man Herrn Trump mag oder nicht. Aber es gehört meines Erachtens auch zu einer Demokratie, die Wahlergebnisse anzuerkennen und nicht anschließend zu versuchen Unzufriedene zu mobilisieren und das Wahlergebnis irgendwie zu „korrigieren“.
Dafür gibt es in vier Jahren wieder eine Gelegenheit.

fremder Beitrag zu
Da ich den syrischen Konflikt seit seiner Entstehung (ca. 2011) verfolgt und analysiert habe, ist dieser Bericht nur die letzte Bestätigung meiner Wahrnehmung. Selten wurde in den Mainstream-Medien so viel gelogen wie über die angebliche Erhebung des syrischen Volks gegen Assad. Währenddessen wurden Zehntausende mit saudischem Geld bezahlte Söldner über die türkische und jordanische Grenze nach Syrien eingeschleust. Saudi-Arabien hat sogar seine Gefängnisse geöffnet, um Räuber und Mörder zu „Jihadisten“ zu machen und nach Syrien zu schicken. Das Vorgehen wurde von den USA und den verbündeten NATO-Staaten unterstützt.
Der Hintergrund war, dass Saudi-Arabien eine Erdgas-Pipeline durch Syrien bauen wollte, um mit den Pipeline-Projekten der Russen zu konkurrieren. Assad hat sich geweigert, da mitzuspielen und wurde schon kurz danach zum militärischen Ziel der USA und ihrer Verbündeten. Glücklicherweise haben die Russen den Syrern geholfen, denn sonst wäre das Land heute eine US-Kolonie.
Gelernt habe ich, dass man den hiesigen Mainstream-Medien kein Wort glauben darf. Sogar den Wetterbericht der MSM sollte man in Frage stellen, weil wirklich so gut wie alles gelogen ist. Die meisten Propaganda-Machwerke sind eine mehr oder weniger geschickte Mischung aus Lüge und Wahrheit, wobei unangenehme Fakten gern ausgeblendet werde. Wenn man einmal die Absicht hinter den Hetzartikeln erkannt hat, dann sind sie regelrecht vorhersagbar. Ein großer Teil der gleichgeschalteten Medien verfolgt eine NATO-Strategie. Kennt man die strategischen Pläne der NATO, dann weiß man auch, was die MSM „berichten“ werden. Oder anders gesagt: Die Schmierfinken der NATO-Postillen lügen uns zu bestimmten strategischen Themen ganz ungeniert die Hucke voll.
Amüsant finde ich, dass sich unter den Quislingen in den deutschen Redaktionen seit der Trump-Wahl eine gewisse Unsicherheit breitmacht. Plötzlich kommt keine Vorgabe mehr aus Washington, jetzt müssen sie sich selbst was ausdenken. Und dadurch fällt ihnen unvermittelt auf, dass ihr kriecherisches Erbsenhirn nach Jahren der befehlsgemäßen Kolportage völlig leer ist und keinen eigenen Gedanken mehr formulieren kann. Trost kann ich da keinen spenden, ganz im Gegenteil: Ich empfinde Schadenfreude. Diesen Moment der völligen Leere gönne ich den Kollegen. Ich kann ihnen nur empfehlen, das Fenster zu öffnen und hinauszuspringen. Jump, you fuckers!
Schönen Tag wünscht
BasisDemokrat

Mein Kommentar zum Freitag-Artikel
Ich finde Abschottung und das Schließen der Grenzen auch nicht schön. Aber das alles auf DT zu schieben ist natürlich auch sehr kurz gedacht.
Ich glaube nicht, dass es Zufall ist, dass sechs dieser sieben Länder (Jemen ist da die Ausnahme, aber auch dort herschen mittlerweile aufgrund der Angriffe von Saudi-Arabien chaotische Zustände) schon auf der List der Länder standen gegen die lt. dem ehemaligen Nato-Oberbefehlshaber Wesley Clark die US-Regierung schon seit 2001 Kriege planten um deren Regierungen zu stürzen.
Dass diese Regime-Change Versuche in einigen dieser Länder zu komplett chaotischen Zuständen geführt haben, in denen der Terror (ala IS) gedeiht, sollte ja eigentlich mittlerweile jedem klar geworden sein.
Ich hätte mir daher gewünscht, dass der Protest in den USA schon ähnlich hoch gewesen wäre, als die USA mehr oder weniger erfolgreich versuchten diese Länder zu destabilisieren und deren Regierungen zu stürzen.

Mein Kommentar zum Spon-Artikel
Trump und das Einreiseverbot
ich finde es auch furchtbar, wenn Menschen nicht frei überall auf der Welt herumreisen können. Aber ich finde es auch schlimm, wenn eine Regierung eine Liste von Terrorstaaten aufstellt, deren Regierung mit allen Mitteln (zur Not auch mit kriegerischen) abgesetzt werden soll.
Genau diese Länder (mit Ausnahme vom Jemen) waren auch schon auf der Liste der sieben Länder, von denen wir vom ehemaligen Nato-Oberbefehlshaber wissen, dass die USA schon seit längerem Kriegspläne in der Schublade haben.
Ich persönlich finde die Einreiseverbote nicht richtig und denke, es könnte vermutlich eine diplomatischere Lösung geben. Aber ich finde es noch schlimmer, dass die Einreiseverbote gegen die Menschen aus diesen Länder (die, soweit ich weiß, auch schon unter Bush und Obama auf der Terrorliste der USA standen) hier in den Medien mehr Beachtung finden und stärker verurteilt werden, als die bisherigen Versuche der Vorgängerregierungen der USA diese Länder zu destabilisieren und deren Regierungen zu stürzen.

Mein Kommentar zu
Chance nutzen
Wenn Amerika anfängt, sich auf seine eigenen Probleme zu konzentrieren (was ich persönlich nicht verkehrt finden würde, aber immer noch nicht glauben kann), dann wäre das doch eine gute Chance, sich Putins Angebot für einen  gemeinsamen „Sicherheits- und Verteidigungsraum“ in Europa nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Bisher wurde eine bessere Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland ja sehr effektiv verhindert. Die Gründe hat uns Herr Friedmann von Strafor ja netterweise deutlich gemacht.
Doch ich befürchte, dass unsere Verantwortlichen diese Chance ungenutzt verstreichen lassen und lieber auf den sinnlosen Sanktionen bestehen werden.

Mein Kommentar zum Spon-Artikel vom 20.01.2016
Zu viel Macht
kein Mensch sollte diese Macht haben, egal ob er Trump, Clinton, Bush, Franziskus oder wie auch immer heißt.
Denn das kein Hiroshima-Szenario denkbar ist, halte ich für eine sehr naive Einstellung.
Ich versuche mir gerade vorzustellen, was 100 Atombombeneinschläge von Moskau übrig lassen würden???
Sind solche spontanen Vergeltungsschläge überhaupt noch zeitgemäß?
Zu Zeiten von Atom-U-booten, die Vergeltungsschläge (falls jemand solch eine Vergeltung überhaupt für  sinnvoll halten kann, da damit vermutlich nur vermutlich überwiegend Zivilisten sowie der noch verbliebene Lebensraum vernichtet werden) auch Tage später noch ermöglichen, sollte es doch möglich sein die Konsequenzen nochmal in Ruhe zu überdenken und evtl. abzusprechen, bevor man die gesamte Zivilisation durch eine spontane Entscheidung zerstört.
Was passiert eigentlich, wenn der Präsiden mitsamt seinem Koffer und den Codes in die Hände von Terroristen fällt??

Mein Kommentar zum Spon-Artikel
Nato sollte aufgelöst werden und durch ein gemeinsames Sicherheitsbündnis ersetzt werden
Nach der Auflösung des Warschauer Paktes hätte man auch die Nato auflösen können und Putins Vorschlag eines gemeinsamen Sicherheitsbündnisses für Europa aufgreifen sollen.
So wurde die Nato mit ihrer militärischen Übermacht m. E. immer mehr zu einem Werkzeug zur Durchsetzung von neoliberalen Zielen und dem Hegemonialstreben der USA.
Sie sorgt in meinen Augen nicht für mehr Sicherheit in Europa sondern ist durch ihre Ausweitung bis an die russische Grenzen zu einer Gefahr für den Frieden geworden.

Mein Kommentar zum Spon-Artikel
Ich möchte jedem Leser empfehlen, sich die Pressekonferenz und vielleicht auch noch die eine oder andere Rede von Herrn Trump live anzuhören und sich erst anschließend ein Bild zu machen. Es gibt die Reden z.B. bei Youtube mit deutscher Übersetzung.
Man kann Herrn Trump mögen oder nicht. Aber die Darstellung in unseren etablierten Medien ist schon ein wenig verwirrend. Ich habe immer öfters das Gefühl, die Reporter haben eine andere Veranstaltung besucht.
Abgesehen davon verstehe ich nicht, was dieses fortwährende Trump-Bashing soll. Wenn nichts Außergewöhnliches passiert (was ich nicht mir vorstellen kann, wenn er sich weiter so heftig mit den Geheimdiensten in den USA anlegt, dann werden wir uns die nächsten Jahre an ihngewöhnen müssen.

Mein Kommentar zu
BND wirft Russland gezielte Stimmungsmache vor (14.01.2017 Spon)
Immer wieder Vorwürfe der Geheimdienste
Der BND wirft Russland dieses vor, der CIA wirft Russland das vor. Die gewaltigste Stimmungsmache geht doch ganz offensichtlich vom Westen aus und ist gegen Russland gerichtet. Genau so wie die aggressive Außenpolitik mit mit Verschiebung von Nato-Truppen bis an die russischen Grenzen. Aktionen wie Nato-Manöver unter dem Namen von Würgeschlangen (Anaconda) sprechen doch ebenfalls für sich.
Was soll das bezwecken? Das macht mir Angst. Und der Spiegel macht bei dieser Propaganda immer wieder schön mit. Merkt ihr nicht, dass ihr immer weniger Leute damit für dumm verkaufen könnt. Aggressor ist in erster Linie der Westen. Da hilft auch nichts, immer wieder die Kriem anzuführen, wo die Menschen sich mit Hilfe Russlands von dem Putsch-Regime in der Ukraine befreit haben, oder den Fall Lisa, wo ein paar russische Politiker auf die Aussagen einer Teenagerin hereingefallen sind. Das alles entschuldigt nicht, diese Einstimmung der Bevölkerung auf eine Aggressive Auseinandersetzung mit Russland. Das erinnert mich sehr an die Berichte vor dem Kosovo-Krieg. Auch damals sind alle möglichen falschen Berichte groß aufgemacht worden, nur um die Bevölkerung von der Notwendigkeit eines Krieges zu überzeugen. Überzeugt waren die meisten nicht. Aber es hat zumindest gereicht, um Unsicherheit in der Bevölkerung zu schüren. Doch wie oft glaubt ihr denn, lassen sich die Menschen immer wieder mit den gleichen Mitteln veräppeln. Liebe Spon-Reporter: Berichtet endlich mal wieder neutral und objektiv. Lasst auch mal die Argumente der Gegner dieser aggressiven USA/Nato-Politik zu Worte kommen. Dann müsst ihr euch auch keine Gedanken mehr machen, warum den alternative Plattformen im Internet mehr Glauben geschenkt wird als euch.
Und wenn ihr diesen Kommentar nicht veröffentlicht ist es auch egal. Liest auf Seite 120 sowieso keiner mehr.

Meine Rückmeldung an Sarah Wagenknecht
Hallo Sarah,
ich würde empfehlen überhaupt nicht so panisch auf diese Vorwürfe in den Mainstreammedien zu reagieren. Ich persönlich lese und schreibe auch viel in den Foren der Online-Medien. Von daher habe ich das starke Gefühl, dass die Medien immer unglaubwürdiger werden. Immer mehr Menschen informieren sich zusätzlich über andere Informationsquellen. Die Angst unserer Massenmedien vor diesem Verlust ihrer Glaubwürdigkeit erkennt man ja zur Zeit auch sehr schön an der Fake-News Debatte. Obwohl die schlimmsten Fake-News in der Vergangenheit, die auch zur Begründung von völkerrechtswidrigen Kriegen benutzt wurden (Brutkastenlüge, Massenvernichtungswaffen im Irak, Hufeisenplan im Kosovo angebl. geplante Massaker in Libyen etc) noch ganz bereitwillig von unseren Medien verbreitet wurden. Vielen Menschen ist das mittlerweile bewusst. Ebenso wie vielen Menschen auch bewusst ist, dass nicht Putin für die aktuellen Kriege in der Ukraine und in Syrien verantwortlich ist, wie uns die Medien immer noch glauben machen wollen, sondern einige mächtige Personen oder Institutionen (überwiegend in der USA), die mit allen Mitteln ihre  imperiale Politik durchsetzen wollen. Es gibt mittlerweile schon sehr viele Prominente, ehemalige Politiker, Geheimdienstmitarbeiter etc. die sich trauen, mit der „Wahrheit“ an die Öffentlickeit zu gehen. Das bleibt in der Bevölkerung nicht ungehört. Die Verzweiflung der Medien und der Verantwortlichen die dahinter stecken, über den Verlust ihrer Glaubwürdigkeit ist m. E. bereits unübersehbar. Die Verdrehung von Fakten oder Unterschlagung von wichtigen Informationen in den Medien wird immer krasser. Trotzdem (oder gerade deshalb) verlieren die Medien immer mehr ihre Glaubwürdigkeit.
Wir müssen jetzt nur aufpassen, dass es durch die Fake-News Debatte nicht zu einer Zensur der alternativen Medien kommt. Wenn das verhindert werden kann, glaube ich, dass in Kürze noch viel mehr Menschen die Schuppen von den Augen fallen werden.
Der (lächerliche) Versuch die Linken in die Nähe der AFD zu schieben, wird hoffentlich noch ein weiterer kleiner Riss in der Glaubwürdigkeit der Medien sein.
Ich fände es allerdings notwendig, die Menschen immer wieder darauf hinzuweisen, sich abseits der Mainstreammedien ein eigenes Bild zu machen, indem sie die Original-Interviews oder Reden von Personen anhören (z.B. bei Youtube), die aktuell in den Medien diffamiert werden. Das betrifft nicht nur Dich, sondern z.B. auch Putin, Assad, D. Trump etc.
Ansonsten bleibt nichts anderes zu tun, als immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Linken gegen Kriege und für soziale Gerechtigkeit sind. Dafür sind m.E. sicherlich auch 95% der Wahlberechtigten. Ich glaube, der zunehmende Verlust der Glaubwürdigkeit der Medien (die meiner Meinung nach mit verantwortlich dafür sind, dass die Linken in der Vergangenheit nicht erfolgreicher waren) und dem Bewusstwerden in der Bevölkerung, dass die meisten Parteien eine Politik betreiben, die den Mehreitsinteressen in der Bevölkerung widersprechen wird m. E. Dir und den Linken zu Gute kommen.
Der Erfolg von Trump (egal ob man ihn mag oder nicht) zeigt doch, dass viele Menschen in Amerika es schon geschafft haben, sich über die Meinungsbeeinflussung der Medien hinwegzusetzen. Meistens schwappen solche Entwicklungen aus Amerika nach kurzer Zeit auch zu uns herüber. Mir macht das Hoffnung.

Es ist lächerlich
zu denken, dass Trump US-Präsident werden will und sich mit den Geheimdiensten dort anlegt, nur um sich zu bereichern. Es ist egal, ob er jetzt drei Milliarden oder zehn Milliarden Dollar besitzt. Ich kann ich mir nicht vorstellen, dass Geldgier sein Motiv für die Bewerbung zum US-Präsidenten war. Da wäre ich bei HC nach allem was man über ihre Redehonorare und ihre Stiftung liest schon ein wenig skeptischer 😉
Herrn Trumps Verzicht auf das Präsidentengehalt spricht jedenfalls auch nicht für finanzielle Motive. Aber natürlich wird das für viele Foristen hier nur ein übler Trick sein 😉
Egal – man kann ihn mögen oder nicht, aber ihn nur aufgrund dessen zu bewerten, was hier bei uns in den Medien berichtet wird, ist vielleicht auch nicht fair.
Ich habe erst eine Rede von ihm gehört, aber die hat mich zumindest nachdenklich gemacht, ob das alles so stimmt, was man über ihn hier liest.
Aber es scheint irgendwie ansteckend zu sein, auf Leuten herumzuhacken, die man nur aufgrund von irgendwelchen Medienberichten glaubt beurteilen zu können.
Whistleblower wie Assange, Snowden oder Manning sind wichtiger denn je.
Denn leider wollen oder können unsere Medien ihre Kontrollfunktion zur Zeit nicht mehr ausüben. Sie sind in weiten Teilen nicht viel mehr wie das Sprachrohr von transatlantischen Interessensgruppen.
Investigativer Journalismus findet kaum noch statt. Selbst offensichtliche Missstände werden in den Medien unterdrückt. Journalisten, die gegen den Mainstream „schwimmen“ finden in den MSM kein Gehör mehr und sind gezwungen, ihre Sicht der Dinge auf alternativen Webseiten zu veröffentlichen. (Wer weiß wie lange das noch möglich sein wird, wenn die Fake-News Debatte so weiter geht).
Welcher Druck auf Journalisten ausgeübt wird, ist ja spätesens seit 2009 bekannt, als Tom Curley von der AP davon berichtete, wie das US-Militär seine Propagandaabteilung ausgebaut hat. Lt. Recherchen der AP waren bereits damals 27000 Mitarbeiter nur für Öffentlichkeitsarbeti (PR, Werbung etc.) zuständig.
AP fand auch heraus, das sich auf einem früheren Luftwaffen-Stützpunkt in San Antonio eine für den Informationskrieg zuständige Dienststelle befand wo Wort- undBildberichte produziert wurden, die man unter falscher Quellenangabe den Medien zuspielte.
Wenn ich heute die Berichte in unseren MSM lese, habe ich den starken Verdacht, dass sich seit 2009 nicht viel verändert hat. Viele Berichte kommen mir vor, als wären sie immer noch direkt im „Joint Hometown News Service“ geschrieben und werden von unseren Journalisten ungeprüft veröffentlicht. Anders kann ich mir die Einseitigkeit und die Ignoranz gegenüber offensichtlichen Tatsachen nicht erklären. Auch die Tatsache, dass Menschen, die ihr Leben dafür opfern um diese Missstände aufzudecken in unseren Medien mittlerweile verunglimpft werden anstatt ihren Einsatz für die Wahrheit und Gerechtigkeit entsprechend gewürdigt zu werden.

Sind Fake-News wirklich ein Problem?
Realität oder Propaganda
Eine sehr absurd anmutende Diskussion nach all den falschen bzw. verfälschten Nachrichten, mit denen in der Vergangenheit Kriege gerechtfertigt wurden.
Ich finde, das Problem mit den Fake-News ist lange nicht mehr so groß, wie in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten.
Denn immer weniger Menschen verlassen sich auf die Berichterstattung unserer Mainstream-Medien und informieren sich zusätzlich bei alternativen Nachrichtenquellen aus dem Internet.
Natürlich kann dort jedermann ungeprüfte Informationen in die Welt setzen, wodurch die Gefahr, dass auch mal eine falsche Nachricht (oder auf neudeutsch Fake-News) dabei ist, natürlich recht hoch ist.
Doch ist das wirklich ein Problem? Ich glaube nicht. Ganz im Gegenteil. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Falschnachrichten im Internet sehr schnell aufgedeckt werden.  Die Quellen und auch die Verbreiter dieser Nachrichten machen sich dadurch für die Zukunft unglaubwürdig.
Genau das ist meiner Meinung nach das Problem, vor dem unsere Mainstream-Medien gerade stehen. Durch die ungeprüfte Verbreitung von Falschnachrichten in der Vergangenheit haben auch sie ihre Glaubwürdigkeit eingebüßt. Viele Menschen können sich auch heute immer noch erinnern, wie leichtfertig vor nicht allzulanger Zeit „Brutkastenlügen“, Lügen von Powell über angebliche Massenvernichtungswaffen, dubiose Hufeisenpläne, die angeblich die geplante Vertreibung von Albanern belegen sollten und viele andere Falsch- oder verfälschte Nachrichten, sehr bereitwillig in unseren Medien weiterverbreitet wurden um die Kriege im Irak und im Kosovo zu rechtfertigen. Auch vor dem Krieg in Libyen wurden Nachrichten darüber verbreitet, dass angeblich von Gaddafi ein Massaker an Zivilisten geplant war, die sich im Nachhinein als fragwürdig herausstellten.
Dennoch dienten diese Falschnachrichten dazu, Kriege zu begründen, die, wie wir heute wissen, unvorstellbares Unheil über die Bevölkerung der betroffenen Staaten gebracht hat.
Wer sich damals schon über alternative Kanäle im Internet informiert hatte, konnte diese Nachrichten sehr schnell als Fälschungen erkennen. Leider haben das damals anscheinend sowohl ein Großteil der Leser, als auch die Verantwortlichen in unseren „Qualitätsmedien“ nicht  für notwendig empfunden. Da auch (wie ich selber leider erfahren musste) Kommentare in den entsprechenden Medien, die auf die Zweifelhaftigkeit dieser Nachrichten hinwiesen, oftmals nicht veröffentlicht wurden,  konnten diese Falschnachrichten leider erst aufgedeckt werden, nachdem es schon zu spät war.
Nicht zuletzt aus diesem Grund sind mittlerweile im Internet eine Vielzahl von alternativen Webseiten oder Youtube-Kanälen entstanden (und deren Betreiber sind nicht alles nur Verschwörungstheoretiker oder Putin-Trolle, wie gerne behauptet wird, sondern oftmals ehemalige Politiker, Journalisten oder Geheimdienstmitarbeiter) die es sich zur Aufgabe gemacht hat, solche Falschnachrichten schnellstmöglich zu entlarven.
Da auch das Bewusstsein bei einem Großteil der Bevölkerung dafür gewachsen ist, dass man eben nicht mehr jede Nachricht ungeprüft glauben kann (egal von wo sie in die Welt gesetzt wird) haben solche Falschnachrichten immer weniger Chancen unerkannt zu bleiben.
Mich persönlich nervt es gegenwärtig ungemein, dass ich gezwungen bin, jede Nachricht zu hinterfragen und mir immer wieder aus der Vielzahl der Meldungen ein möglichst objektives eigenes Meinungsbild zu erschaffen.
Ich würde gerne darauf verzichten, wenn ich das Gefühl zurückgewinnen könnte, das ich von unseren Mainstream-Medien neutral und objektiv unterrichtet würde. Doch die aktuelle Diskussion über Fake-News ist da eher kontraproduktiv.
Wenn ich zum Beispiel aktuell bei Tagesschau.de lesen muss, wie der (meiner Meinung nach sehr treffende) Kommentar der kanadischen Journalistin Eva Bartlett zum Syrienkrieg als angebliche „Fake-News“ gebrandmarkt wird, nur weil Frau Bartlett eine angebliche Pro-Assad Aktivistin ist, ohne sich mit dem Inhalt auseinander zu setzen, dann trägt das nicht sehr zur Vertrauensbildung bei.
Herr Sydow vom Spon versucht sich ja wenigstens mal in einem Faktencheck die Argumente von Frau Bartlett zu wiederlegen.  Warum er gleich wieder in der Überschrift die offensichtlich disqualifizierende Bezeichnung von Frau Bartlett als „Assad-Versteherin“  verwendet erschließt sich mir nicht, aber so kennen wir Herrn Sydow ja.
Leider finde ich seine Argumente nicht besonders schlüssig. Aber das schöne ist, dass sich heutzutage jeder selber ein Bild über die Glaubwürdigkeit der Weißhelme oder die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte machen kann.
Zumindest hat Herr Sydow ja schon zugegeben, dass sich manch Weißhelme gerne mal mit den Leichen syrischer Soldaten filmen lassen. Dass sie auch gerne Propagandavideos verbreiten findet man schnell heraus, wenn man mal nach „mannequin challenge“ und Weißhelme googelt. Auch zur 8 jährigen Aya gibt es einiges im Netz zu finden
Sämtliche Aussagen  der Bewohner aus Ost-Aleppo generell als Notlügen hinzustellen, nur weil sie der gängigen Berichterstattung, die ja nur auf den o. a. Quellen beruht, widersprechen, halte ich auch für mehr als fragwürdig.
Es stellt sich mir ohnehin die Frage, warum in unseren Medien Videos der Terroristen,  dubiose Twitternachrichten wie die von „Bana“ und Informationen einer oppositionsnahen Gruppe in London nahezu ungeprüft verbreitet werden, aber die gegensätzlichen Informationen der Journalisten, die sich vor Ort informiert haben entweder in unseren Medien kaum Beachtung finden (z. B.  die sehr guten Artikel von Karin Leukefeld) oder als russische oder syrische Propaganda abgetan werden.
Jedenfalls würde ein bisschen mehr Ausgewogenheit bei der Berichterstattung der Glaubwürdigkeit unserer Medien guttun. Bei Heute.de wurde schon mal ein guter Anfang gemacht, indem man den Nahost-Experten Günter Meyer  zu Wort kommen ließ.

The Guardian/Freitag
15.12.2016 | 15:22 2
Ein tückischer Trend
Fake-News Nicht nur Deutschland hat ein wachsendes Problem mit Falschmeldungen. Das Phänomen existiert weltweit. Ein Überblick
Mein Kommentar:
Ich glaube, das Problem der Fake-News würde sich sehr schnell erledigen, wenn die Mainstreammedien wieder objektiv und neutral berichten würden.
Solange man aber permanent das Gefühl hat, jeden Artikel hinterfragen zu müssen, weil man sich einfach nicht mehr gut informiert fühlt, ist man natürlich auch anfälliger für Falschmeldungen.
Wobei ich den Fall Lisa nicht als typische Fake-News einstufen würde.  Wenn es sonst keine Probleme gibt, verstehe ich die Debatte überhaupt nicht.  Man erkennt doch daran, wie schnell solche „Fake-News“ im Internet aufgeklärt werden und damit absolut kontraproduktiv sind.
Was uns der Fall Lisa zeigt, ist vielleicht, wie gerne Falschaussagen Glauben geschenkt wird, wenn sie nur in das eigene Weltbild passen.
Aber das geht nicht nur Herrn Lawrow so, sondern m. E. immer wieder auch vielen unserer Journalisten.
Wer hat sich denn von unseren Mainstream-Journalisten mal die Mühe gemacht, in der Vergangenheit rechtzeitig die Lügen zu hinterfragen, mit denen wir davon überzeugt wurden, dass militärische Einsätze gegen andere Länder gerechtfertigt sind. Ich erinnere hier nur an die Brutkastenlüge oder die Lüge von den Massenvernichtungswaffen die vor den Irak-Kriegen in sämtlichen Medien weiter verbreitet wurden, obwohl im Internet bereits Zweifel an deren Glaubwürdigkeit zu finden waren. Oder der angebliche Hufeisenplan, der uns vor dem Kosovokrieg zusammen mit der sinnentstellten Amselfeldrede von Milosevic von allen Medien als Begründung für einen notwendigen Krieg gegen Serbien präsentiert wurde.
Heute ist es eine Bana aus Aleppo mit einem mysteriösen Twitteraccount oder irgendwelche dubiosen Mannequin-Challenge-Videos von ebenso dubiosen Weißhelmen, die 2013 von dem vormaligen britischen Offizier James Le Mesurier gegründet wurden. Er ist Militärberater der Vereinigten Arabischen Emirate, speziell Katars, neben Saudi-Arabien der wichtigste Finanzier und Waffenlieferant der Terroristen in Syrien.
Ob man von dort wirklich unabhängige Berichterstattung erwarten kann halte ich für zweifelhaft.
Andererseits erscheinen nämlich Berichte über die Greultaten der Rebellen, wie man sie haufenweise in alternativen Medien und auch bei Youtube findet fast garnicht in unseren Medien.
Auch Aussagen wie die des ehemaligen Nato Oberbefehlshaber Wesley Clark oder vom ehemaligen französischen Außenminister Roland Dumas, die bestätigen, dass der Krieg gegen Syrien von Groß-Britannien und der USA schon lange geplant waren finden in unseren Medien kaum Beachtung.
Ich habe dadurch immer wieder das Gefühl  in eine bestimmte Richtung manipuliert zu werden.
Unter diesen Voraussetzungen sind m. E. ein paar Fake-News, die in der Regel von der Netzgemeinde ohnehin schnell aufgeklärt werden, wenn man sie wirklich hinterfragt, das kleinere Problem.
Ich befürchte allerdings, dass diese Debatte über die Fake-News nur einen Grund liefern soll, eine Zensur des Internets einzuführen und damit unangenehme Wahrheiten zu unterdrücken.
Spätestens dann wäre aber unsere Demokratie am Ende.

Mein Kommentar
Nicht die Fake-News sind das Problem
sondern die Unausgewogenheit und die fehlende Neutralität bei der Berichterstattung in unseren Medien.
Dadurch fühle ich mich nicht mehr objektiv informiert, wenn ich mich auf das Lesen einer Zeitung oder eines Online-Portals beschränke sondern bin gezwungen, auch alternative Informationsquellen anzuzapfen um mir anschließend eine (möglichst) eigene Meinung bilden zu können. Das betrifft insbesondere die Berichterstattung zu außenpolitischen Themen, wo man wirklich den Eindruck gewinnen kann, sämtliche Mainstream-Journalisten die über die Krisen der letzten Jahrzehnte berichten sind entweder russophob oder laufen schon seit langem mit Scheuklappen durch die Welt. Und wie man ja auch hier im Spon-Forum immer wieder feststellen kann geht anscheinend nicht nur mir so.
Daher empfinde ich z. B. RT auch nicht unbedingt als Propagandamedium sondern nur als eine von vielen Möglichkeiten, manche Ereignisse auch mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Mir gefällt diese Situation auch schon lange nicht mehr. Ich würde mich freuen, wenn ich mich mal irgendwann wieder darauf beschränken könnte einmal am Tag kurz beim Spon reinzuschauen und danach das Gefühl zu haben, umfassend und neutral informiert zu sein.
Doch leider ist das schon lange nicht mehr so…
Fake-News sind nicht das Problem
sondern das Problem ist meiner Ansicht nach, dass es so gut wie keine neutrale und objektive Berichterstattung mehr gibt.
Auch dieser Artikel hier bleibt doch davon nicht ausgenommen.
Der Seitenhieb auf Russland ist m. E. ein typischer Fall. Lawrow hat beim Fall der 13 jährigen Lisa schließlich keine Fake-News in die Welt gesetzt, sondern hat der ersten Aussage des Mädchens vertraut.
So wie auch unsere Mainstream-Medien irgendwelchen dubiosen Quellen oder Twitteraccounts vertrauen, die sie kaum überprüfen und deren Horrornachrichten sie dennoch weiter verbreiten.
Letztendlich macht sich doch sowieso jeder das Bild, das er gerne hätte.
Niemand ist dagegen gefeit auch mal einer Falschmeldung Glauben zu schenken. Aber wer sich wirklich intensiv mit einem Thema beschäftigt, und sich nicht nur auf eine Nachrichtenquelle verlässt, der hat zumindest die Möglichkeit der Wahrheit am Ende recht nahe zu kommen. Und manchmal helfen dabei vielleicht sogar die Fake-News, wenn sie erstmal als solche enttarnt sind und man versteht, welche Absicht sich dahinter verbirgt.

Mein Kommentar zu  „Die Guten und die Bösen“ von Daniele Dahn
Freitag vom 13.12.2016
Erstmal vielen Dank für diesen Artikel.
Wieder ein kleiner Tropfen in die Gluthölle der Mainstream-Berichterstattung, die uns offensichtlich gerade wieder mal davon überzeugen will, dass es einen gerechten Krieg gegen ein souveränes Land geben kann, weil dort angeblich zwei menschenverachtende Diktatoren das Volk dahinmetzeln.
Leider wird der Tropfen wie ich befürchte wieder sehr schnell verdampfen.
Und das, obwohl mittlerweile allgemein bekannt sein sollte, dass es sich hier wieder um eine „regime-Change“ Aktion unserer tollen westlichen Wertegesellschaft handelt (genau wie z. B. auch im Irak und in  Libyen um nur zwei bekannte Beispiele zu nennen) . Was diese Aktionen aus ehemals relativ reichen  Ländern mit vergleichsweise hohem Lebensstandard gemacht haben ist bekannt. Die Lügen, die uns immer wieder eingebleut wurden, um diese völkerrechtswidrigen Kriege zu rechtfertigen (ich weiß es gab ein UN-Mandat für eine Flugverbotszone- das ändert meiner Meinung nach aber nichts daran) sind ebenfalls bekannt.
Es ist unglaublich, dass jetzt wieder das Gleiche versucht wird und ein Großteil der Bevölkerung offensichtlich auch wieder darauf hereinfällt. Allerdings wird auch die Berichterstattung immer perfider. Mittlerweile muss man ja den Eindruck bekommen Ostaleppo bestünde nur aus Kindern, Frauen, Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten und Weißhelmen (die leider auch nicht unumstritten sind) .
Ich kann es ja noch verstehen, dass sich Menschen von den Medien diesbezüglich beeinflussen lassen, wenn sie politisch uninteressiert sind. Aber bei Menschen wie z. B. ursus, der sich anscheinend täglich mit Politik beschäftigt kann ich es nicht verstehen.
Ich empfehle mal Wesley Clark (ehemaliger Nato-Oberbefehlshaber) oder Roland Dumas (ehemaliger franz. Außenminister) oder Robert F. Kennedy jr. (Neffe von JFK) in Verbindung mit Syrien zu googeln 😉
 Zumindest sollte anschließend klar sein, dass es hier nicht um die Menschenrechte  geht und dass nicht nur Assad und Putin für alles verantwortlich gemacht werden können.
Wenn hier überhaupt noch jemand diese westliche Politik unterstützen will, dann soll er doch ehrlich sein und sagen, dass er der Meinung ist, dass Henry Kissinger recht hatte als dieser  sagte, dass das Öl zu wertvoll ist um es den Arabern zu überlassen.
Er soll sich dann aber auch bewusst sein, was diese Politik anrichtet und stellt sich meiner Meinung nach auf eine Stufe mit Madleine Albright (ehemalige US-Außenministerin), die ja auch der Meinung ist, dass diese Regime-Change-Politik es wert war, dass dadurch alleine im Irak eine halben Million Kindern  starben.
Es ist alles unfassbar.
Und die Krönung ist, dass es jetzt aussieht, als wäre ausgerechnet Donald Trump derjenige, auf den man seine Hoffnung setzen müsste, dass diese Situation nicht weiter eskaliert und vielleicht sogar ein Umdenken eintritt.
Sehr viel Zuversicht habe ich diesbezüglich leider nicht.
Nachfolgend einfach mal ein paar wahllose Links für Interessierte.
Wesley Clark
Assad
Kennedy
Roland Dumas
Weißhelme
Karin Leukefeld
Auf Wunsch gerne mehr 😉
Diese Russophopie ist wirklich unerträglich…….
das einige Regierungen der Nachfolgestaaten ein angespanntes Verhältnis zu Russland haben bestreite ich nicht. Doch die Gründe sind m. E. sehr vielfältig und rühren oftmals daher, dass in diesen Staaten große Teile der Bevölkerung sich eher zu Russland hingezogen fühlen als zu den jeweiligen Regierungen.
Das ist auch nicht unbedingt verwunderlich, da zum einen die russischsprachigen Bevölkerungsgruppen in den Nachfolgestaaten häufig diskriminiert und benachteiligt wurden und sich zum anderen die Regierungen in diesen Staaten oftmals mehr um ihre eigene Bereicherung gekümmert haben, als um eine nachhaltige Wirtschaftspolitik.

12.12.2016, 08:34 Uhr
Mein Kommentar
Diese Russophopie ist wirklich unerträglich.
Es ist mir egal, was man Trump alles an persönlichen Unzulänglichkeiten vorwerfen kann. Diese ganze Hetze gegen Russland, die zur Zeit läuft macht mir Angst. Und wenn Herr Trump es schafft, das Verhältnis der USA (und damit auch der Nato) zu Russland wieder halbwegs zu normalisieren und diese ganzen russophoben Kriegstreiber in Amerika und in der Nato unter Kontrolle zu bekommen, dann hat er sicherlich mehr für den Weltfrieden getan als Herr Obama.
Ich weiß nicht, ob Russland versucht Einfluss auf die USA auszuüben.Fakt ist, dass man das nicht glauben darf, nur weil es von der CIA behauptet wird. Dafür gehören Lügen und Desinformation einfach viel zu sehr zum täglichen Geschäft der Geheimdienste.
Es sei jedem empfohlen, sich bei Wikipedia oder wo auch immer mal über die Aktionen der CIA schlau zu machen, bevor er sich über Einflussnahme ausländischer Geheimdienste aufregt.
Ich jedenfalls bin jedem Investigativreporter, Whistleblower oder Hacker dankbar, der geheime Dokumente veröffentlicht, die ein bisschen Licht in diesen ganzen Dschungel an Desinformationen bringt.
Über diese diversen geleakten Mails kam auch noch mehr heraus, was ich persönlich eigentlich noch schlimmer fand. Zum Beispiel, dass Fr. Clinton Obama überzeugt hat in Libyen zu intervenieren obwohl ihr bewusst gewesen sein muss, dass Gaddafi kein Massaker an der Bevölkerung plante oder auch ihre Unterstützung der Rebellen in Syrien.
Jedenfalls genug Gründe, dass Hillary m. E. absolut unwählbar war.
Ich bin jedenfalls mal gespannt, auf die Regierungszeit von Trump. (Falls er denn wirklich die Möglichkeit dazu bekommt)
Ich fand z. B. sein Interview in der New York Times ziemlich vielversprechend.
Und eine Veränderung zumindest in der Außenpolitik (z, B. eine Deeskalation des Konfliktes mit Russland) würde der USA und uns sicherlich gut tun.
Kommentar zu Assad erobert Aleppo – Kriegsverbrechen lohnen sich 28.11.2016 Spon
ich würde mir wünschen,
dass Herr Sydow auch mal genau so kritisch mit den Mächten auf der Welt umgeht, die meinen sie können jede unbeliebte Regierung mit allen Mitteln austauschen. Sei es Bewaffnung der Opposition, Einschleusung fremder Kämpfer oder sogar völkerrechtswidrige Angriffskriege. Das der Aufstand in Syrien vom Westen angezettelt wurde, müssen wir doch hoffentlich nicht mehr diskutieren.
Für die letzten, die noch nicht daran glauben, hier ein paar Aussagen bekannter Personen (aus dem Westen weil anderen ja ohnehin nichts geglaubt wird).
Roland Dumas (ehemaliger franz. Außenminister) am 10. Juni 2013 im Fernsehen:
„Ich war vor zwei Jahren, also vor den Gewaltausbrüchen in Syrien, wegen anderer Unterredungen in England.“
„Großbritannien bereitete die Organisation einer Invasion von Rebellen in Syrien vor. Sie fragten mich sogar, obwohl ich nicht mehr Außenminister war, ob ich mich an den Vorbereitungen beteiligen wolle“.
Der ehemaliger Nato-Oberbefehlshaber Wesley Clark enthüllte bereits 2007 die Pentagon Kriegspläne.
„Wir werden sieben Länder angreifen und deren Regierungen stürzen – beginnend mit Irak, dann Syrien, Libanon, Lybien, Somalia, Sudan und Iran.“
Oder Robert F. Kennedy jr. (Neffe von John F. Kennedy) Februar 2016
Unter dem Titel „Warum uns die Araber nicht in Syrien haben wollen“ hat der Sohn von Robert Kennedy in Politico einen äußerst lesenswerten Essay geschrieben:
„Geheime Depeschen und Berichte von US-, saudischen- und israelischen Nachrichtenagenturen weisen darauf hin, daß kurz nachdem Assad den Bau der Katar-Pipeline abgelehnt hatte, Militär- und Geheimdienststrategen zu dem Konsens kamen, die Anfachung eines sunnitischen Aufstands in Syrien gegen den unkooperativen Assad könne ein sinnvolles Mittel sein, um den Bau der Katar-Pipeline zu verwirklichen. Enthüllungen von WikiLeaks zufolge begann die CIA 2009, kurz nachdem Assad den Bau der Pipeline abgelehnt hatte, damit, Oppositionsgruppen in Syrien zu finanzieren. Zwei Jahre vor den Aufständen gegen Assad, wohlgemerkt.“
ich würde mir außerdem wünschen
es hätte sich mal jemand bei Spon genauso kritisch mit den Kriegen im Irak oder in Libyen auseinandersetzt  und die Schuldigen dort  genauso deutlich verurteilt. Immer wieder waren es westliche Regierungen, die mit falschen Behauptungen oder gefälschten Beweisen Länder mit einem relativ hohen Lebensstandard ins Chaos stürzten.
Jetzt solche kriegshetzerischen Kommentare zu schreiben um die öffentliche Meinung auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten (oder worauf soll das sonst hinauslaufen) finde ich mehr als erschreckend.
Es wurden übrigens von den russischen und syrischen Truppen in Aleppo Fluchtkorridore geschaffen und es wurden Ultimaten zum Verlassen der Stadt gestellt.
 Ich glaube nicht an die hier vermittelte Darstellung, dass die Bombardierung überwiegend Krankenhäusern und Kindergärten gilt. In meinen Augen ist das eine üble Kampagne um ein westliches Eingreifen zu rechtfertigen. Es erinnert mich an den erlogenen Hufeisenplan und die vorgeblichen Massaker vor dem Kosovokrieg oder dem angeblich bevorstehenden Völkermord in Libyen.
Natürlich gibt es wieder zivile Opfer. Das ist schrecklich und furchtbar. Daraus sollten wir lernen, dass es in Zukunft wichtig ist Kriege ebenso zu vermeiden wie die Bewaffnung von Aufständigen
Aber was wäre denn gegenwärtig die Alternative zu einer Rückeroberung von Ost-Aleppo? Die Zivilisten weiter in Geiselhaft der Terroristen zu lassen und zuzusehen wie täglich Granaten in Westaleppo einschlagen?
Aber ich glaube fast, die Toten sind vielen egal. Und nicht nur (wie hier immer behauptet wird) Putin und Assad.
Hier läuft ein perfides geopolitisches Machtspiel mit sehr vielen Beteiligten. Und eines der wichtigsten Kriegsziele ist es, mit aller Gewalt zu verhindern, dass Assad sich an der Macht hält. Auch auf Kosten einer direkten Konfrontation mit Russland.
Es gibt offensichtlich Interessensgruppen, denen ein von islamistischen Rebellen beherschter failed State nach dem Vorbild von Libyen lieber ist, als ein von Assad beherschtes Syrien.
Vermutlich, weil man dort dann im Auftrag einer Marionettenregierung mithelfen kann, wieder für Ordnung zu sorgen und sich anschließend dafür feiern zu lassen.
Es ist unfassbar.

Mein Kommentar zu „hart aber fair“ 28.11.2016
Was ist denn mit Herrn Özdemir los. Diese Phobie gegen Putin und Assad ist ja erschreckend. Es hört sich an, als würde er am liebsten selber nach Syrien marschiere und gegen die Regierung von Assad kämpfen.
Vielleicht sollte er nochmal nachschlagen was in Libyen passiert ist, nachdem Gaddafi weggebombt und grausam ermordet wurde. Auch dort ging es den Menschen verhältnismäßig gut, bis einige Personen meinten, dort einen Regierungswechsel herbeiführen zu müssen (wie man seit den geleakten Mails weiß, genau wie im Kosovo oder im Irak-Krieg  ebenfalls mit falschen Behauptungen)
Jetzt soll der gleiche Fehler in Syrien wieder gemacht werden.
Man kann von Trump halten was man will. Aber erstens glaube ich nicht, dass er wirklich so schlimm ist, wie er hier dargestellt wird (jedem sei mal nahe gelegt, sein Interview mit der New York Times zu lesen) und zweitens fände ich es toll, wenn er wirklich eine Wiederannäherung an Russland schaffen würde und diesen neuen kalten Krieg mit Russland beendet.
Denn diese Phobie Putin gegenüber entbehrt doch jeder Grundlage. Syrien kann nur stabilisiert werden, wenn Assad wieder die Kontrolle zurückgewinnt. Danach kann man versuchen einmal herauszubekommen, was die Syrer eigentlich wollen. Ich vermute, einige Westler könnten von dem Ergebnis wieder mal sehr überrascht werden.
Es kann jedenfalls keine Lösung sein, immer mehr Waffen an die Terroristen dort (moderat oder nicht) zu liefern und am Ende wieder einen failed State zu haben, in dem die Terrorgruppen die Macht übernehmen.

28.11.2016, 16:21 Uhr
oder wünscht sich Herr Sydow, dass die islamistischen Rebellen die Macht in Syrien übernehmen?
Vielleicht sollte er sich mal informieren, was das für die Bevölkerung in Libyen bedeutet hat (und noch bedeutet) anstatt in Syrien für ein erneutes (völkerrechtswidriges) Eingreifen des Westens zu trommeln.
Es ist unfassbar wie wenig manche Journalisten bereit sind aus der Vergangenheit zu lernen.

Mein Kommentar 25.11.2016, 10:58 Uhr
Schönheits-OPs bei Todkranken
so kommt mir dieses ganze Rumgemurkse an der Rente vor.
Was wir bräuchten (auch in Anbetracht der vielen Jobs, die aufgrund der technischen Entwicklung in Zukunft wegfallen werden) ist ein zukunftssicheres System, die es auch den weniger leistungsstarken Mitgliedern unserer Gesellschaft ermöglicht, vernünftig zu leben.
Langfristig kommt man dazu m. E. an der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens (oder wie auch immer das Kind genannt) wird nicht vorbei. Dann bräuchte man aber auch keine Aufstocker oder Harz4 Empfänger mehr. Wer diese Grundsicherung beantragt (ob Rentner oder Niedriglöhner oder Harz4 Empfänger) muss dann halt damit einverstanden sein, dass ein Großteil seiner eigenen Einkünfte oder Rentenansprüche damit verrechnet wird (einen Teil sollte er/sie vielleicht als Anreiz behalten dürfen).
Dann könnte auch dieses ganze Rentengemurkse wegfallen. Entweder jemand sorgt privat vor oder er lebt im Alter von dem Grundeinkommen.
Sowas kann aber meiner Ansicht nach nur steuerfinanziert sein, damit die Last auf alle Schultern verteilt wird.
In einem so reichen und wirtschaftstarken Land wie Deutschland muss doch sowas möglich sein.
Voraussetzung ist natürlich, dass alle (auch die globalen Unternehmen) ihre Steuern auch zahlen müssen und sich nicht über irgendwelche Steuerschlupflöcher davor drücken können.
Vielleicht muss man dazu auch noch an ein paar Prozent der Millionen/Milliarden heran, die von den Reichen und Superreichen in der Vergangenheit angehäuft wurden. Aber ich finde wer in solchem Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung profitiert hat, kann sich auch ein wenig solidarisch zeigen. Denn nur so kann, wie ich glaube, eine soziale Gemeinschaft funktionieren, ohne dass es irgendwann mal zu massiven Unruhen kommt.

Mein Kommentar 24.11.2016, 10:47 Uhr
Das ist soweit ich mich erinnern kann, der erste Artikel, der den zukünftigen Präsidenten der USA mal nicht in ein negatives Licht rückt (zumindest wenn man das wenig schmeichelhafte Bild mal ignoriert).
Vielleicht hat Spon ja erkannt, dass man jemandem, der sich gegen alle Widerstände des Establishments in Amerika durchgesetzt hat mal eine Chance zu geben sollte. Denn sicherlich muss man nicht mit allem einverstanden sein kann, was DT während dem Wahlkampf gesagt hat und man muss auch nicht alle seine Charaktereigenschaften mögen.
Doch ein wenig Veränderung würde der US-Außenpolitik mit Sicherheit gut tun. Und ein paar versöhnlichere Worte Richtung Russland und eine Deeskalation der Beziehungen würde mich nach diesem gefährlichen Konfrontationskurs in den vergangenen Jahren doch schon sehr beruhigen.
Vielleicht war ja dazu jemand wie Trump nötig, der anscheinend bereit ist, diese ganze Hetze und Diffamierungen, die auf ihn niederprasseln zu ertragen, um eine Veränderung zu erreichen, statt sich mit seinen Milliarden ein schönes Leben zu machen.
Ich persönlich glaube ja noch nicht, dass er es wirklich schaffen kann. Dazu hat er sich meines Erachtens schon zu viele mächtige Feinde gemacht. Aber geben wir ihm doch zumindest eine Chance.
Zitat von egoneiermann
„Da ist auch kein Bashing notwendig, so lachhaft sind seine Aussagen. Wobei, ich denke wir verkennen Trump, wenn wir denken er hätte eine politsche Agenda und würde nun dieser folgen.“
Ich weiß nicht, ob Sie sich die Mühe gemacht haben, sich mal ein paar Reden von ihm anzuhören. Wenn nicht, dann sollten Sie das vielleicht (z. B. auf Youtube) mal nachholen Natürlich waren da Aussagen dabei, die ich so auch nicht unterstützen würde. Aber er hat auch viele Dinge thematisiert, die ich gut fand und bei denen ich mich sehr freuen würde, wenn er seine Absichten umsetzen könnte. In unseren Medien wurde natürlich nur ein sehr einseitiges Bild gezeichnet, weil hier anscheinend jeder unbedingt Killary an der Macht sehen wollte. Denn ich wage nicht zu beurteilen, was passiert wäre, wenn sie an die Macht gekommen wäre. Aber wenn man sich mal mit ihren Aussagen und ihrem Engagement in Libyen und Syrien beschäftigt hat, konnte einem eigentlich nur Angst und Bange werden.
Ich jedenfalls würde Herrn Trump gerne zu Gute halten, dass er viel guten Willen aber noch relativ wenig politische Erfahrung hat. Daher sollte man wirklich mal abwarten was er dann in Verbindung mit seinen politischen Beratern wirklich umsetzen kann. Bei einigen Problemen (wie z.B. Klimawandel ist er ja anscheinend schon einsichtig geworden)
Abgesehen davon finde ich, die (übrigens sehr empfehlenswerte) Kabarettsendung „Die Anstalt“ hat hier eine sehr treffende Aussage gemacht.
Dort wurde (sinngemäß) gesagt: „Wenn ich nur die Wahl habe zwischen einem Kandidaten, der Frauen angreift und einer Kandidatin die Länder angreift, dann weiss ich, für wen ich mich entscheide ;-)“

Mein Kommentar Spon 9.11.2016
aber nicht erst seit der Wahl von Donald Trump sondern schon viel länger. Soziale Ungerechtigkeit im eigenen Land, Einmischung in die Politik fremder Staaten bis hin zu völkerrechtswidrigen Kriegen, machthungrige, korrupte und menschenverachtende Eliten, die auf dem „Grand Chessboard“ ihr mörderisches Spiel spielen.
Ich glaube, vielen Amerikanern war hier jede Alternative recht.
Und wenn diese Alternative jetzt halt nur in Form eines (möglicherweise) fremden- und frauenfeindlichen Narzisten daherkommt, der es anscheinend mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, der aber zumindest die Hoffnung weckt, dass sich etwas verändern könnte, dann ist das vielleicht immer noch besser als jedes „weiter so“. Zumindest wenn man gefühlt schon vor dem Abgrund steht.
Ich bin mal gespannt. Von Präsident Obama habe ich damals viel erwartet und wurde dann (bis auf wenige Ausnahmen) doch ziemlich enttäuscht.
Von Herrn Trump darf man eigentlich, nach allem was man so liest, eigentlich nicht viel Positives erwarten. Irgendwie macht mir das aber Hoffnung…

Mein Kommentar Spon 9.11.2016
Unfassbar, wer dort alles Präsident werden kann. Und noch schlimmer, dass Herr Trump trotz aller moralischen, characterlichen und sonstigen Defiziten im Vergleich zu Frau Clinton vielleciht noch das kleiner Übel sein könnte.
Möglicherweise ist ein ein frauen- und fremdenfeindlicher Narzisst (wenn das wirklich so stimmt), der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt und keine Ahnung vom politischen Geschäft hat in all seiner Unberechenbarkeit immer noch besser als eine berechnende und berechenbare Hillary, bei der eine Eskalation der Krisen (z.B. in Syrien) und eine noch schärfere Konfrontation mit Russland schon vorprogrammiert war.

Mein Kommentar Spon 06.11.2016, 19:17 Uhr
wenn ich an die nächsten Jahre denke.
In Anbetracht der hochbrisanten Situation, in der wir uns durch die Krisen/Kriege in der Ukraine, Syrien Libyen und Irak befinden, braucht man weder eine berechenbare Kriegstreiberin wie Hillary Clinton noch einen unberechenbaren frauen- und fremdenfeindlichen Egomanen wie Trump.
Wobei ich in Anbetracht der Gefahr einer Eskalation mit Russland aufgrund der Krieg in der Ukraine und in Syrien befürchte, dass Frau Clinton möglicherweise das noch größere Übel ist. Wie haben sie bei der Anstalt letztens so schön gesagt. Was macht man wenn man die Wahl hat zwischen jemanden der gerne Frauen angreift und jemandem der gerne Länder angreift….
Spon 4.11.2016, 08:19 Uhr
„Der beliebteste Grüne seit Kermit dem Frosch“, „CDU-light mit Insektenschutzprogramm“
Sehr witzig, wenn es nicht einen sehr traurigen Hintergrund hätte 😉
Ich war vor langer Zeit mal Stammwähler der Grünen – bis Herr Fischer den Kosovo-Krieg unterstützte. Hauptsächlich (aber nicht nur) deswegen sind die Grünen für mich unwählbar geworden. Und viele der Grünen haben bis heute nichts aus diesen Fehlern gelernt, wie man an den Aussagen von Herrn Özdemir oder Fr. Göring-Eckert sehen kann.
Wenn man in Deutschland nach einer etablierten Partei sucht, die wirklich standhaft hinter einer friedlichen und sozialen Politik steht, dann gibt es leider nicht mehr sehr viele Möglichkeiten. Die Grünen gehören jedenfalls genausowenig dazu wie die CDU/CSU oder die AFD oder leider auch die SPD.
Mein Kommentar
Spon 27.10.2016, 22:40 Uhr
Wenn hier versehentlich eine Schule getroffen wurde, dann wäre das schrecklich. Das es absichtlich geschehen ist halte ich für ausgeschlossen.Assad ist auf die Unterstützung seines Militärs angewiesen und das wurde er verlieren, wenn er syrische Kinder absichtlich bombardieren liessen. Und Putin ist auch nicht so blöd, das zu tun, nachdem ohnehin schon viele nach Flugverbotszonen schreien. Interesse an solch einem Angriff (falls es denn Absicht war) können höchstens Gruppierungen haben, die verhindern wollen, dass Assad mit Unterstützung von Russland die Kontrolle über Syrien zurückgewinnt.
Denn jetzt werden die Stimmen, die nach Flugverbotszonen rufen um damit eine direkte Konfrontation zwischen der USA und Russland zu erreichen wieder lauter werden.
25.10.2016, 07:27 Uhr
Ich vermute es dürfte niemals schwerer gewesen sein, bei einer Wahl das kleinere Übel zu finden.
Viel mehr als der genaue Wortlaut von Trumps Aussagen würde mich aber interessieren, wer sie an die Öffentlichkeit gebracht hat um den Wahlkampf zu Gunsten Hillarys zu beeinflussen. Und vor allem, wer schon 2005 Trump abgehört hat. Aber vermutlich wird das diesmal nicht thematisiert weil man es ja nur schwer Putin in dir Schuhe schieben kann 😉
Mein Kommentar Freitag: 21.10.2016
Vielen Dank für diesen Artikel.
Natürlich wird den isalamistischen Rebellen in diesem Fall nicht vorgeworfen, dass sie Zivilisten als Schutzschild und Geiseln missbrauchen. IS und Al-Qaida spielen in unserer Mainstream-Berichterstattung über Aleppo doch fast gar keine Rolle mehr. Dort wird es doch dargestellt, als würden in Aleppo nur friedliche Zivilisten leben, an denen Putin und Assad täglich barbarische Gräultaten verüben. Es wird nicht hinterfragt, warum die syrische Armee und ein Großteil der syrischen Bevölkerung immer noch loyal hinter Assad steht, oder warum die Syrer in den befreiten Gebieten schon wieder ein halbwegs normales Leben führen können. Das wäre vermutlich alles nicht zweckdienlich.
Denn ich glaube, das Ziel der USA und ihrer Verbündeten ist hier nicht die Befreiung  von den islamistischen Rebellen (die ja offensichtlich immer noch unterstützt und mit Waffen beliefert werden) sondern immer noch der Sturz Assads und die Installation einer US-hörigen Regierung.
Ich befürchte daher, dass wenn wir von den täglichen Horrormeldungen weichgekocht sind,  hier doch noch eine Flugverbotszone eingerichtet wird. Was wiederum vermutlich eine direkte Konfrontation mit Russland zur Folge hätte.
Das ist vielleicht etwas spekulativ, doch ich kann es nicht glauben, dass die USA Syrien so schnell aufgeben und Russland überlassen wird. Obama scheint ja offensichtlich nicht gewillt zu sein, einen direkten Krieg mit Russland zu riskieren. Doch spätestens, wenn Hillary Clinton die Präsidentschaft übernommen hat ist zu befürchten, dass der Konflikt weiter eskalieren wird. Und bis dahin muss er vermutlich am köcheln gehalten werden.
Aber vielleicht passiert auch schon vorher ein furchtbarer grausamer Angriff auf ein spektakuläres Ziel, der den Russen in die Schuhe geschoben werden kann und das ganze ein wenig beschleunigt.
In russischen Farben lackierte US-Kampfjets stehen offensichtlich schon dafür bereit.
02.10.2016, 22:57 Uhr
BeitrLibyen hatte eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen des afrikanischen Kontinents. Die Sozialversicherung der Einwohner umfasste die kostenlose medizinische Versorgung sowie Witwen-, Waisen- und Altersrenten. Allgemeine Schulpflicht bei kostenlosem Unterricht besteht für Sechs- bis Fünfzehnjährige. Religionsfreiheit war garantiert. Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug 74 Jahre.
Ich Frage mich, ob wirklich die libysche Bevölkerung diesen Zustand gegen die heute herrschenden Verhältnisse tauschen wollte, oder ob da nicht andere Interessen im Spiel waren 😉
Und apropos Flugverbotszone… Seit wann berechtigt das denn ausländische Kräfte ein ganzes Land in Schutt und Asche zu Bomben?
01.10.2016, 19:56 Uhr
Wer sich schon ein bisschen mit dem Krieg in Syrien beschäftigt, weiß doch das er geplant war um die Regierung von Assad zu entmachten. Dafür wurden die Rebellen (u.a. auch von den USA) unterstützt. (General Wesley Clark und der ehemalige franz. Außenminister Roland Dumas haben da ja sehr offen darüber geredet)
Das Problem ist m. E. , dass im Moment offensichtlich die Gefahr besteht, dass die Aufständigen/Rebellen/Terroristen oder wie auch immer man sie nennt von Assad mit der Unterstützung Russlands besiegt werden könnten, ohne dass das erklärte Ziel Assad zu entmachten erreicht wird.
Deshalb erreichen uns jetzt immer wieder Bilder von Greultaten und menschenverachtenden Aktionen des syrischen Regimes (als ob der IS keine Gräultaten mehr verüben würde . Irgendwann werden vermutlich Konsequenzen gefordert, wie zum Beispiel eine Flugverbotszone o. ä. um den Rebellen wieder Luft zu verschaffen. (Was eine Flugverbotszone für die Regierung bedeutet haben wir ja in Libyen gesehen)
Das Ziel wird dann sein, den Rebellen wieder die Möglichkeit zu geben, sich den Angriffen der syrischen Armee zu widersetzen, wodurch der Krieg vermutlich noch länger dauern wird.
Wer glaubt denn, dass die USA die Stellungen der syrischen Armee vor knapp zwei Wochen aus Versehen eine Stunde lang bombardiert hat? Und ganz zufällig waren anschließend die Rebellen vor Ort um diese „Luftunterstützung“ auszunutzen.
Bei all den Möglichkeiten, die die USA hat, muss man schon sehr naiv sein um hier von einem Fehler auszugehen.
Es ist einfach zu einer Unart der US-Regierung geworden unliebsame Regime austauschen zu wollen. Dort liegt meines Erachtens das Problem. Solange es da kein Umdenken gibt werden uns diese schrecklichen Kriege weiter beschäftigen.
Ich finde es auch furchtbar, dass immer noch Zivilisten unter diesem furchtbaren Krieg leiden. Sicher ist auch Assad kein lupenreiner Demokrat. Doch wer mal sich mal seine Interviews anhört, wird schnell merken, dass er auch kein verrückter Irrer ist. Und meiner Meinung nach ist Assad zur Zeit die einzige Chance, die Syrien hat, nicht auch bald zu einem dieser failed-States zu werden in denen sämtlichen staatlichen Strukturen zerschlagen sind und in denen leider die angeblich gewünschte Demokratisierung fehlgeschlagen ist.
Das in Syrien auch schon wieder ein normales Leben möglich ist sieht man in den von der Regierung kontrollierten Gebieten.
Umso schneller diese Rebellen besiegt sind umso besser für Syrien – egal ob IS oder moderate Aufständige. (was heißt eigentlich „moderate“ welche Regierung würde denn eine bewaffnete vom Ausland unterstütze Opposition in ihrem Land dulden – ganz egal ob sie Köpfe abschneiden wie in Syrien oder nicht)
Wichtig ist dass diese Opposition nicht mehr unterstützt wird und ihre Waffen niederlegt. Anschließend sollten die Syrer selber entscheiden, wen sie in der Regierung wollen.
Und dass die syrische Bevölkerung zu einem großen Teil noch hinter Assad steht dürfte unbestritten sein. Sonst könnte er sich unter diesen Umständen nicht so lange an der Macht halten.
17.08.2016, 13:29 Uhr
kein Mensch auf der Welt sollte darüber entscheiden können oder müssen, ob es gerade einen guten Grund gibt, die Erde atomar zu verwüsten.
Gerade in der aktuellen Lage, wo es wieder an vielen Stellen in der Welt kriselt und wir dabei sind in einen kalten Krieg zurückzufallen müsste klar sein, dass ein Atomwaffeneinsatz nie eine Option sein darf.
Schon gar nicht, wenn man mitbekommt wie scharf anscheinend manche darauf sind, mal wieder Krieg zu „spielen“. (siehe z.B. die geleakten Mails vom ehemaligen Nato-Oberkommandierenden Breedlove)
Ich finde die Tatsache, dass sich die USA einen Erstschlag als Option offenhalten und anscheinend mit ihrem Raketenschild dem Traum nachhängen, ein Atomkrieg könnte „gewinnbar“ sein ist wahnsinnig und die Befürworter gehören nicht in die Politik sondern in eine Psychatrie.
Aber aus meiner Sicht ist selbst ein Zweitschlag keine wirklich vernünftige Option.
Was soll es denn bringen, wenn die Hälfte der Erde zerstört ist aus Rache auch noch die zweite Hälfte zu vernichten?
Statt über solche Optionen nachzudenken sollte man Russland und meinetwegen auch China und Indien und wer sonst noch mag in die Nato aufnehmen. Dann erübrigt sich dieser ganze Rüstungswettlauf. Die Leidtragenden wäre natürlich die Rüstungsindustrie. Damit hätte ich aber dann wiederum keine so großen Probleme 😉

Mein Kommentar 11.08.2016, 10:13 Uhr
das nach der Wahl von Hillary Clinton die Lage in Syrien weiter eskalieren wird. Es kann doch keiner mehr glauben, dass den USA etwas daran liegt, den Krieg dort zu beenden bevor Assad entmachtet ist. Und das wird vermutlich so schnell nicht geschehen. Ausserdem sollte das auch der syrischen Bevölkerung überlassen werden und nicht irgendwelchen vom Westen hochgerüsteten Terrorgruppen.
Es ist kaum noch mitanzusehen, wie alle Länder deren Regierungen den USA nicht passen ins Chaos gestürzt werden. Und die Brandstifter verkaufen es uns noch als humanitär, wenn sie weiter Öl in Feuer gießen.
Irak, Libyen, Syrien, Ukraine waren sicherlich nach westlichem Maßstab keine perfekten Demokratien doch dieser Chaos, der jetzt dort herscht, wurde ausgelöst durch die westlichen Versuche mit allen Mitteln die dortigen (gewählten) Regierungen zu stürzen.
Das unsere Medien dabei mithelfen, die ganzen Lügen und Tatsachenverdrehungen, die in dei Welt gesetzt werden um diese völkerrechtswidrigen Aktionen schönzureden ist unglaublich. Ich weiß garnicht, wie lange das noch gehen soll. Man kann doch nicht hoffen, dass die Bevölkerung immer wieder auf die gleichen Lügen hereinfällt und sich für diese menschenverachtende Politik begeistern lässt. Oder vielleicht doch?? Vielleicht werden wir erst wach, wenn wir wirklich in einem richtigen Krieg mit Russland stecken. Dass es einige darauf anlegen wissen wir ja spätestens seit den geleakten Mails vom Ex-Nato Oberbefehlshaber Breedlove

Mein Kommentar 18.04.2016, 12:53 Uhr
die Tunnelausgänge auf israelischem Gebiet zu zerstören und nicht zu diesem Zweck wieder in den Gazastreifen einzumarschieren um die Tunneleingänge zu suchen.
Ich konnte schon vor zwei Jahren nicht verstehen, wozu dieser Einmarsch mit Bodentruppen nötig war. Zumindest die Begründung, die „Terrortunnel“ zerstören zu wollen erschien mir doch sehr an den Haaren herbeigezogen.
Mein Kommentar 12.01.2016, 12:44 Uhr
Ich empfehle jedem, der sich hier über diesen „Schauprozess“ aufregt, sich mal eine Zeitlang mit dem Treiben dieser „Freiwilligenbatallione“ wie Aidar (zu dem auch Frau Sawtschenko gehörte) oder Asow in der Ostukraine zu beschäftigen.
Ich bin sehr gespannt, ob die Empörung darüber, dass einem Mitglied dieser Einheiten der Prozess gemacht wird, anschließend immer noch anhält.
Aber Hauptsache es gibt wieder mal einen Grund Russland schlecht dastehen zu lassen 😉

Mein Kommentar 13.10.2015, 19:29 Uhr
der (damalige?) Berater des ukrainischen Innenministeriums wusste schon, dass MH17 von einer BUK abgeschossen wurde, und dass die Separatisten daran Schuld waren, bevor überhaupt die ersten Hilfskräfte vor Ort waren. Zumindest wurde das so bereits am 17.07. 2014 in einschlägigen Tageszeitungen gemeldet. (woher eigentlich? Vielleicht hätte mal jemand bei ihm nachfragen sollen. Unter Umständen wären einer Menge Leute dann viel Zeit und Mühe erspart geblieben 😉

Mein Kommentar 01.07.2015, 07:38 Uhr
für diesen Kommentar. Auch ich sehe in der aktuellen Entwicklung von Griechenland eine Chance. Nicht nur für Griechenland sondern für ganz Europa. Endlich ist mit Syriza mal eine Partei an der Macht, die nicht die Wünsche und Befindlichkeiten der Geldgeber und Finanzinstitute über das Wohl der Bevölkerung stellt. Ich fände es schön, wenn Syriza mal für eine komplette Wahlperiode (und nicht nur ein paar Monate) eine Chance bekommen würden ihre Ideen umzusetzen und zu zeigen, dass es auch möglich ist eine Politik zu machen, die nicht nur auf Kosten der „einfachen“ Leute geht.
Alleine mir fehlt der Glaube, dass die Verantwortlichen in Europa zulassen werden, dass eine linke Partei erfolgreich Politik macht. Das könnte ja in anderen Ländern Nachahmer finden und unsere hochbeschworene neoliberale Wirtschaftspolitik mit dem Ergebnis der Vermögensumverteilung von unten nach oben in Frage stellen. Da wird doch eher mit allen Mitteln versucht, die Partei lächerlich zu machen und als unfähig hinzustellen um wieder die alten Parteien an die Macht zu bekommen. Auch wenn diese eigentlich für das Dilemma verantwortlich sind.
Mein Kommentar 10.06.2015, 10:34 Uhr
immer wieder wird davon gesprochen, dass Russland irgendwelche Nato-Länder angreifen könnt. Das kann wirklich nur jemand glauben, der Putin für einen verrückten kleinen Irren hält. Wer sich einmal die Mühe macht, seine Reden und Stellungnahmen zu lesen und sich nicht nur von dem beeinflussen lässt, was hier über ihn so verbreitet wird, der wird da sehr schnell beruhigt sein. Warum sollte er sich mit einem Bündnis anlegen wollen, dessen Militärausgaben das zehnfache der russischen Ausgaben betragen? Das Russland jetzt wieder mehr Geld in seine Rüstung steckt ist in meinen Augen anhand der aggressiven Töne, die von Seiten der Nato kommen und Angesichts der Tatsache, wie nah das „Vertreidigungsbündnis“ bereits entgegen aller Vereinbarungen an die russischen Grenzen herangerückt ist nachvollziehbar. Und dann ist ja auch noch dieser Raketenabwehrschirm und das Star-Wars Programm… Wenn jemand wissen will, wer hier seinen Machtbereich ausdehnen will, dann muss er sich doch nur mal eine Karte mit den weltweiten Militärstützpunkten anschauen 😉
In meinen Augen dient die ganze Panikmache vor Russland doch nur dazu, um einen Grund zu finden die westlichen Verteidigungsausgaben mal wieder ein bisschen erhöhen zu können.
Mein Kommentar 05.05.2015, 14:09 Uhr
ach wie schön einfach ist doch Politik – und wie alternativlos sind die Handlungen unserer Politiker.. Wer soll denn das noch glauben. Du meine Güte Spon – wie tief wollt ihr denn noch sinken? Beschäftigt euch mal ernsthaft mit den Hintergründen der Maidan-Revolution und mit den tatsächlichen Interessen, die dahinter stecken. Fragt mal die Bevölkerung auf der Krim und im Osten der Ukraine, was sie von der neuen Regierung in Kiew halten. Wartet mal ab, was der Untersuchungsausschuss zu MH17 zu Tage fördert (falls da überhaupt irgendwann mal Ergebnisse rauskommen, deren Veröffentlichung nicht von der ukrainischen Regierung unterdrückt werden 😉
Versucht einfach mal wieder neutral zu berichten und nicht alles durch die „westliche“ Brille zu sehen. Mittlerweile solltet ihr doch merken, dass sich kaum noch jemand, der sich auch nur ein klein wenig objektiv informiert von eurem Propagandagetöse beeindrucken lässt. Und irgendwann kommt die Wahrheit ja doch ans Licht… Es ist einfach nur traurig und ich will garnicht wissen, wie oft sich euer Gründer Herr Augstein mittlerweile schon im Grabe gedreht hat…
so – das könnt ihr auch gerne zensieren – wurde hier im Prinzip eh alles schon oft genug gesagt – aber es war mir nach langer Zeit mal wieder ein Bedürfnis, weil hier anscheinend gerade eine neue Stufe der Volksverdummung erreicht werden soll
Mein Brief an Vorstand Piratenpartei – neues Konzept –   25.09.2014
lieber Stefan, lieber Carsten, liebe Vorstandspiraten,
mit Bedauern beobachte ich in letzter Zeit, wie es immer weiter bergab mit Eurer Partei geht. Dabei stecken so viele gute und wichtige Ideen in Eurem Programm. Basisdemokratie, Zugang zum Internet, Internetüberwachung u.v.m.
Ich habe nur das Gefühl, abgesehen von der inneren Zerstrittenheit fehlt es auch an einem Konzept, diese tollen Programmpunkte zu vermitteln. Ich selbst habe bei den letzten Wahlen zugegebenermaßen die Linken gewählt, weil ich mich von Eurem nach außen vermittelten Programm (zumindest das was bei mir und einigen meiner Bekannten so ankam)  nur bedingt angesprochen gefühlt habe und es auch absehbar war, dass es so zu keiner weiteren Regierungsbeteiligung kommen wird 😉
Ich hoffe, Ihr nehmt mir das nicht übel, denn ich glaube eine Idee zu haben, die auf den von Euch geforderten Punkten aufbaut und die Menschen (zumindest mich) ansprechen könnte.
Das Motto lautet sinngemäß „Wir lassen euch entscheiden“ (oder so ähnlich).
Die Idee ist, dass wir heute mit den technischen Möglichkeiten eine riesige Chance haben, die Menschen wieder in die Politik einzubeziehen. Mehrheitsentscheidungen (ähnlich wie die Volksabstimmungen in der Schweiz) wären problemlos möglich. Die momentane politische Frustration kommt m.E. daher, dass sich in der Bevölkerung die Meinung festgesetzt hat „es ist egal was ich wähle, es ändert sich ja doch nichts“. Und genau da könnte man doch ansetzen und viele Nichtwähler oder frustrierte Wähler (wie mich) wieder an die Urnen bekommen. Der Wahlomat ist z. B. ein gutes Beispiel für das Interesse der Bevölkerung an Politik. Wie viel größer wäre dieses Interesse, wenn die Wähler denken würden, dass die Abstimmergebnisse des Wahlomaten auch Berücksichtigung fänden.
Und wie gesagt, die technischen Möglichkeiten für eine echte Basisdemokratie sind mittlerweile gegeben. Ihr habt doch  auch viele Technikprofis in Euren Reihen. Stellt Euch vor, wir verbinden alle Wähler (oder sogar alle Menschen) über eine Plattform ähnlich wie Facebook um gemeinsame Entscheidungen zu treffen. Weiterhin bilden wir Expertengremien, die bei allen wichtigen Dingen Pro-und Contra Positionen erarbeiten und auf einer unabhängigen Seite veröffentlichen, damit sich die Wähler unabhängig informieren können (soweit sie das nicht über Wikipedia o.ä. ohnehin schon machen) Es muss den Wählern nur noch klar gemacht werden (das ist vermutlich das größte Problem ;-), dass sie nicht auf die Propaganda der öffentlichen Medien hören dürfen. Wenn das gewährleistet ist, dann könnte man über eine weitere Plattform einen Mehrheitsentscheid herbeiführen. Eventuell würde es auch reichen, eine Plattform zu entwickeln, die alle diese Punkte verbindet. Technisch ist das möglich – es muss nur der Wille dafür da sein. Man könnte auf diese Weise ,z.B. einfach die Bevölkerung fragen „Wollt ihr TTIP“, wollt ihr ein Basiseinkommen, wollt ihr Marihuana legalisieren? (was auch immer). Ich bin mir sicher, dass wenn wir über diese Fragen die Bevölkerung mehrheitlich abstimmen lassen würden, nachdem diese die Möglichkeit hatte, sich objektiv über die Argumente der Befürworter und der Gegner zu informieren, dann würden wir immer ein akzeptiertes Ergebnis bekommen. Die Politik wäre dann nur noch gefordert, diese Entscheidungen auch umzusetzen (ich hoffe mal, ihr seid nicht so, wie viele andere Politiker, denen dieser Gedanke unangenehm sein könnte, weil sie an ihrer Macht hängen. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Wenn man weiter denkt, könnten man  alle Menschen gefragt
werden: „wollt ihr den Hunger auf der Welt beenden“ oder man lässt alle Israelis und Palästinenser entscheiden ob der Gazakrieg fortgesetzt wird oder ob endlich eine friedliche Lösung angestrebt wird. Ich glaube, die meisten wichtigen Entscheidungen die Kriege oder Waffen betreffen, würden vermutlich mit 99% gegen die herrschenden Umstände fallen. Die restlichen 1% sind die Kriegsgewinnler, die leider heutzutage viel zu viel Macht haben.  Durch Einführung eines solchen Systems könnten die Wähler wieder Hoffnung gewinnen, dass sie mitreden dürfen. Auch könnte es dafür sorgen, dass sich die Menschen wieder etwas mehr informieren und nicht so leicht auf die Medienverdummung herein fallen.
Ich bin überzeugt, von diesem Konzept könnten sogar weit mehr als 5% der Wähler begeistert werden.
Auch oder gerade weil es letztendlich die Macht der Politiker begrenzt würde, wären sicherlich viele Menschen damit zu erreichen. Ich bin mir sogar sicher, dass aufgrund der „Sachwarmintelligenz“ (bei entsprechend objektiven Informationsquellen)  immer eine gute Entscheidung getroffen würde. Zumindest eine Entscheidung, die dann auch von den Wählern akzeptiert würde.
Wenn ich Euer Interesse geweckt habe, würde ich mich über ein Feedback sehr freuen 😉
Für Rückfragen stehe ich natürlich ebenfalls gerne zur Verfügung..
Euer Neu-Pirat
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Autor: Realitätsverkenner

Politisch interessiert, frustriert und nahezu desillusioniert sehe ich viele Dinge ganz anders, als sie in unseren Medien dargestellt werden.

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