Syrienkrieg

Die Situation in Syrien scheint zu eskalieren.
Nach einem angeblichen Giftgasangriff befiehlt Donald Trump Angriffe auf einen Militärflughafen.
Ob aber wirklich Assad für die Angriffe verantwortlich ist,  ist fraglich. Unabhängig von der Frage, warum Assad solch einen sinnlosen Angriff hätte befehlen sollen (nach allen Interviews, die ich von ihm gehört habe, ist er weder komplett bescheuert, noch hatte er die Absicht Selbstmord zu begehen) gab es schon 2013 einen Giftgasangriff, für den Assad verantwortlich gemacht werden sollte, der bis heute noch nicht restlos aufgeklärt ist, für den aber vermutlich vom türkischen Geheimdienst unterstützte dschihadistische Rebellen verantwortlich waren.
Trotzdem äußert unsere Regierung Verständnis, für den überstürzten völkerrechtswidrigen Angriff der USA auf Syrien. Anscheinend wiederholt sich gerade die Geschichte vom Irakkrieg 2003.
Überhaupt kann man den Bürgerkrieg in Syrien auch mit ganz anderen Augen sehen, wenn man mal die „westliche Brille“ absetzt.
Übrig bleibt dann ein geplanter Regime-Change, um Assad von der Macht zu entfernen. Ein Grund ist vermutlich ein geplantes Pipelineprojekt, das von Assad verhindert wurde, weitere Ursachen dürften aber auch darin liegen, dass zusammen mit der Assad-Regierung auch eine wichtiger Verbündeter des Irans und Russlands von der Macht entfernt würde.
Um diesen Regime-Change vor der westlichen Öffentlichkeit zu begründen, wurde ein Propagandafeldzug gestartet, der soweit mir bekannt ist, bisher einmalig ist.
Doch trotz aller Propaganda, gibt es diesmal noch eine breite Gegenöffentlichkeit, die nach den Erfahrungen vom Kosovo-, Irak- und Libyenkrieg nicht mehr an die veröffentlichten Lügen glaubt und daran interessiert ist, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Leider werden diese Informationen in unseren Medien entweder gar nicht gezeigt, oder es wird versucht die Verfasser bzw. die Internetseiten auf denen sie veröffentlicht werden mit der Behauptung zu diffamieren, sie würden Verschwörungstheorien verbreiten.
Es sollte sich jeder ein eigenes Bild machen. Daher habe ich hier mal ein paar alternative Informationen und Links gesammelt.

Syrien vor dem Krieg
Auch Kritiker Assads räumen ein, dass seit seinem Amtsantritt 2000 ein erfolgreicher Prozess wirtschaftlicher Öffnung stattgefunden hat. Die Arbeitslosigkeit ist seitdem schrittweise gesunken, offiziell lebt nur einer von zehn Syrern in Armut – verglichen mit vierzig Prozent in Ägypten…
Noch kurz vor Ausbruch der Krise betont der syrische Präsident gegenüber dem „Wall Street Journal“, dass Reformen in Planung seien. Zur Situation in Syrien bemerkt er: „Ägypten ist von den Vereinigten Staaten unterstützt worden, während wir [Syrien] von den meisten Ländern unter Embargo gesetzt sind. Die Wirtschaft wächst trotzdem, aber vielen Grundbedürfnissen der Bevölkerung kann nicht nachgekommen werden. (…) Immer werden wir zur Eile angehalten – während man gleichzeitig ein Embargo über uns verhängt!“
Der Vordere Orient wird in Europa als Konfliktregion wahrgenommen. Dagegen leben in Syrien, das im Westen gelegentlich zu den „Schurkenstaaten“ gezählt wird, bereits seit langer Zeit eine Vielzahl von Völkern und Religionsgemeinschaften friedlich miteinander. Mit „Syrien – Heimat verschiedener Sprachen, Religionen und Kulturen“ befasst sich jetzt ein Kolloquium im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg, das am 21. und 22. Juli stattfindet.
Interview mit dem ehemaligen indischen Botschafter in Syrien, V. P. Haran
Ein aufschlussreicher Bericht des früheren Botschafters Indiens in Damaskus macht klar: Die Darstellung des Westens, der syrische Präsident Assad sollte durch einen Volksaufstand gestürzt werden, ist nicht haltbar. Der Krieg wurde von aussen angezettelt, unter anderem von den Golf-Staaten und der al-Kaida. Mit ihr arbeiteten die USA über den al-Nusra-Flügel zusammen. Assad hat die Gefahr unterschätzt – weil er wusste, dass sein Volk hinter ihm steht.
V. P. Haran diente von 2009 bis 2012 als Indiens Botschafter in Syrien. Er hat mit dem mehrfach preisgekrönten indischen Magazin Fountain Ink darüber gesprochen, wie Teile der Medien den Aufstand aufgebauscht haben, und darüber, dass es schon in den ersten Tagen des Konfliktes Anzeichen gab, dass al-Kaida mit im Spiel war. Die Einschätzung des Botschafters bestätigt die Erkenntnisse des US-Journalisten Seymor Hersh, dass Assad im eigenen Volk keine militante Opposition zu fürchten hatte.
Syrien, so der Autor Anderson, hat sich in den letzten rund 45 Jahren in zahlreichen Bereichen weiterentwickelt. So konnte alleine die Kindersterblichkeit von 132 je 100.000 Einwohner im Jahr 1970 auf 14 im Jahr 2010 gesenkt werden. Ähnlich die Müttersterblichkeit, die im gleichen Zeitraum von 482 auf 45 reduziert werden konnte. Es gab Verbesserungen im sozialen Bereich, das Bildungssystem wurde vorangetrieben, Syrien hatte zudem keine Auslandsschulden und ging moderat mit Minderheiten um. Als im Jahr 2011 die Interventionen in Syrien begannen, befand sich das Land mitten in einem Prozess weiterer Veränderungen mit Kommunalwahlen, neuen Mediengesetzen und mehr Einfluss von Nichtregierungsorganisationen, die Präsident Assad ausdrücklich vorantrieb. Innerhalb der Bevölkerung erfreute sich der Präsident allgemeiner Beliebtheit. Selbst eine NATO-Studie kam 2013 zum Schluss, dass 70 Prozent der Syrier Assad unterstützten. 23 Prozent gaben sich neutral, nur 10 Prozent gaben an, die „Rebellen“ zu unterstützen (dieser Begriff bedarf einer Definition, die später folgen wird).
Der Krieg in Syrien war lange geplant
Robert F. Kennedy jr. (Neffe von John F. Kennedy) Februar 2016
Der Syrienkrieg ist ein Pipelinekrieg. .. Er begann im Jahr 2000 als Katar erklärte, es werde für 10 Mrd Dollar eine 1500 Kilometer lange Erdgaspipeline durch Saudi Arabien, Jordanien und Syrien bis in die Türkei bauen.
Hintergründe
Jan Oberg (Konfliktforscher): Berichte, wonach die
syrische Regierung, die Armee und die Russen nur unschuldige Zivilisten ermorden und dass der Präsident systematisch seine eigene Leute tötet, wie es immer mit kaum oder gar keiner Überprüfung der Quellen behauptet wird, bilden nach meiner Wahrnehmung nicht die ganze Wahrheit ab. Oder schlimmer: Sie sind vorsätzlich erlogen und verteufelnd. Was Sie über die Befreiung Aleppos gehört haben, ist entweder verfälscht oder nur ein kleiner Teil einer viel größeren Wahrheit.
Ray McGovern zu den Hintergründen des Giftgaseinsatzes in Ghouta und über die Rolle Israels, John Kerrys und Hillary Clintons im Syrienkrieg. (Übersetzung eines Videos von 2016)
Ray McGovern war 27 Jahre lang Mitarbeiter der CIA. Er war am Ende seiner Karriere verantwortlich für die morgendliche Berichterstattung der Geheimdienste beim US-amerikanischen Präsidenten.
Aleppo nach dem Krieg
Im befreiten Aleppo  von Jan Oberg (Schweden), Direktor und Mitbegründer der »Transnationalen Stiftung für Friedens- und Zukunftsforschung«
Ich ging auf die Straße und konnte mit jedem sprechen und jeden fotografieren. Niemand führte mich zu bestimmten Personen. Meine Fotos vermitteln, was ich an den Orten sah, die ich besuchte: Das menschliche Glück nach vier Jahren in der »Hölle unter den Terroristen«, wie es viele nannten. Ich sah Lächeln, Stolz und Siegeszeichen. Ich hörte Leute, die dem syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad und seiner Regierung wie auch Wladimir Putin und den Russen ihre Dankbarkeit ausdrückten. Sie berichteten mir, dass das Leben in Aleppo gut war, bevor die Besatzer einfielen und die Plünderungen und die Zerstörungen begannen.
..
Ich habe keine »Weißhelme« getroffen, Angehörige dieser angeblich humanitären Organisation. Ich traf auch niemanden, der sie in Aleppo gesehen hat oder dem von ihnen geholfen wurde. Doch wo waren sie wenn nicht hier in Ostaleppo, um Zehntausenden nach der Befreiung aus vier Jahren Hölle Hilfe zu leisten? Man fragt sich, warum eine gutherzige humanitäre Organisation, die mehr als 100 Millionen Dollar Unterstützung aus den USA und anderen NATO-Mitgliedsstaaten plus Japan erhielt und angeblich Zehntausende Syrer aus Ruinen rettete, genau zu der Zeit die Flucht ergreift, als auch die abhauen, die die Leute hier Terroristen nennen.
Demonstrationen, Opposition, Unterstützung aus dem Ausland
Robert Fisk (britischer Auslandskorrespondent): Syrien, 2011: „Eine weitere Demonstration für Assad begann … sie mag eine Teilnehmerzahl von 200.000 bis zum Mittag erreicht haben … Es wurden keine Leute wie bei Saddam Hussein herangekarrt zum Omayad Platz (Damaskus) … die einzigen Soldaten standen bei ihren Familien. Wie berichtet man über eine regierungsfreundliche Demonstration während der arabischen Erwachens? Dort waren verschleierte Frauen, alte Männer, tausende von Kindern … wurden sie gezwungen? Ich glaube es nicht.“
Propagandamaßnahmen (Weißhelme, Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Bana aus Aleppo etc.)
Weißhelme – umstrittene Gruppierung
 Europäische Medien berichten täglich mehrmals und wiederholt über den scheinbar selbstlosen Einsatz dieser Männer. Kein Thema ist in den Reportagen jedoch meist, dass es zwischen den »Weißhelmen« und bewaffneten Kampfgruppen engste Verbindungen gibt. Auf Bildern und Videos sind »Weißhelme« zu sehen, die selber Waffen tragen, mit Al-Qaida nahestehenden Kämpfern feiern und Menschen in Plastiksäcke wickeln, die Sekunden zuvor hingerichtet wurden. Es gibt Bilder von »Weißhelmen«, die auf einem Pritschenwagen über Leichen – vermutlich von syrischen Soldaten – stehen und in die Kamera das Victory-Zeichen machen.
Ein Artikel über Weißhelme angeblich von der „echten“ Syrischen Zivilverteidigung.
Beispiel Omran. Das Foto des kleinen Jungen wurde im August 2016 zur Ikone der Schlacht um Aleppo, genauer gesagt der Angriffe von Regierungstruppen auf Stellungen der „Opposition“ im Ostteil der Stadt. Es zeigt das staubbedeckte, apathische Kind, auf einem Stuhl sitzend, das Gesicht blutverschmiert. Ein furchtbares Schicksal, jeder möchte Omran in den Arm nehmen und trösten. Kaum eine Zeitung, die das Bild nicht veröffentlicht hat.
Das ist der eine Teil der Geschichte, dessen emotionale Wucht kaum zu überbieten ist. Der andere Teil wird selten beleuchtet, wenn überhaupt. Der Fotograf heißt Mahmud Raslan. Er hatte kurz vor seiner Aufnahme Omrans ein Selfie gepostet, das ihn grinsend mit Angehörigen der Dschihadistenmiliz „Harakat Nur ad-Din as-Sanki“ zeigte. Darunter die beiden Männer, die zweifelsfrei vier Wochen zuvor den zwölfjährigen Abdallah Isa für ein Propagandavideo geköpft hatten.[2] Raslan arbeitete für das „Aleppo Media Center“, das westlichen Medien in den monatelang andauernden Kämpfen um Aleppo als wichtige Informationsquelle diente. Offiziell handelt es sich dabei um ein „unabhängiges Netzwerk“ von „Bürgerjournalisten“, mit einer allerdings klar regimefeindlichen Haltung, gut vernetzt mit Dschihadisten. Finanziert wird es maßgeblich vom französischen Außenministerium, auch aus Washington, London und Brüssel erhält das „Center“ Geld.[3]
Dass die militärisch relevanten Gegner Assads fast ausschließlich aus Dschihadisten bestehen, ist zumindest in politischen Kreisen durchaus bekannt, stellt aber offenbar kein Problem dar.
Am 29.1.13 wird durch ein gehacktes Mail vom 25.12.12. von David Goulding, Direktor der Waffenfirma British Defence, an den Firmengründer Phil Doughty, der die Verantwortung für die Geschäfte in England und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat, bekannt, dass Obama einem Plan zugestimmt hat, wonach von Katar finanzierte chemische Waffen in Syrien eingesetzt werden sollen, die dann Assads Armee angelastet werden, um damit einen militärischen Angriff zu rechtfertigen. Daher erklärt Obama öffentlich, der Einsatz von chemischen Waffen (was für eine absurde Idee!) würde von den USA nicht toleriert. Dazu wird das Gerücht gestreut, die Syrische Armee habe in Homs am 23. Dezember bereits Chemiewaffen eingesetzt. Das hatte nicht geklappt.
False-Flags (Giftgasangriffe etc.)
Günter Meyer: Das Giftgasmassaker wurde von Assad-Gegnern als „Angriff unter falscher Flagge“ inszeniert und durch Weißhelme weltweit verbreitet.
In jedem Fernsehkrimi wird bei einem Verbrechen die Frage gestellt: Wer hat ein Interesse an der Tat? Zumindest diese Frage lässt sich nach Ansicht von Günter Meyer klar beantworten: „Von einem solchen Giftgaseinsatz können nur die bewaffneten Oppositionsgruppen profitieren“, erklärt der Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt an der Universität Mainz gegenüber der DW.  „Sie stehen mit dem Rücken zur Wand, haben de-facto keine Chance, sich militärisch gegen das Regime zu wehren. Und wie die jüngsten Reaktionen von US-Präsident Trump zeigen, ermöglichen ihnen solche Aktionen, wieder die Unterstützung der Assad-Gegner zu bekommen“, so Meyer.
Die von US-Präsident Barack Obama 2012 gezogene rote Linie: „Wenn das Assad-Regime Giftgas einsetzt, wird die USA eingreifen“ wertet der Mainzer Professor in der Praxis als „Einladung an die Assad-Gegner, Giftgaseinsätze durchzuführen, für die dann das Assad-Regime verantwortlich gemacht wird“.
Russland fordert Untersuchung durch die OPCW
Die Nachrichten über einen angeblichen Giftgasangriff war von der bewaffneten Opposition in Khan Scheikhun verbreitet worden. Verantwortlich seien entweder »russische oder syrische Kampfjets«. Die »Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte« in Großbritannien sorgte für die weltweite Verbreitung der Nachricht, die »Nationale Koalition« (Etilaf) in Istanbul forderte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates. Unmittelbar darauf verurteilte Mogherini den Angriff und machte den syrischen Präsidenten verantwortlich. Frankreich, Großbritannien und die USA legten in Windeseile einen Resolutionsentwurf für den UN-Sicherheitsrat vor. US-Außenminister Rex Tillerson forderte Russland auf, den syrischen Präsidenten »zu stoppen«. Der UN-Beauftragte De Mistura forderte eine internationale Untersuchung und warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen.
Sendung Markus Lanz 5.april 2017 mit Michael Lüders
Giftgasangriff in Ghuta wurde mit sehr großer Wahrscheinlichkeit von der Türkei und Al Nusra durchgeführt.
Türkei hat die Nusra Front mit Giftgas bewaffnet.
Michael Lüders: „Heute gehen eigentlich die Indizien in diese Richtung, dass dies ein Angriff unter falscher Flagge war. Nach allem, was wir bislang vermuten dürfen und was wohl als gesichert zu gelten hat, war dies eine Zusammenarbeit der Nusra-Front, also einer der übelsten dschihadistischen Gruppierungen, al-Quaida-Ableger in Syrien, mit dem türkischen Geheimdienst MIT.
Sonstiges (Interviews etc.)
Die Maske fällt – die Wahrheit kommt ans Licht
Dschaafari – Botschafter Syriens
Ein Waffenstillstand, gefolgt von demokratischen und international beaufsichtigten Präsidentschaftswahlen könnte der beste Weg sein, um Frieden nach Syrien zu bringen. So sehen das Damaskus und Moskau, aber nicht Washington, schreibt der US-amerikanische Investigativ-Journalist Robert Parry in seinem Online-Magazin Consortiumnews.com.
Theodore A. Postol (born 1946) is a professor of Science, Technology, and International Security at the Massachusetts Institute of Technology
Postol argued that the Ghouta chemical attack did not seem to have been launched by the Syrian government.[31]
Postol has also criticized the unclassified intelligence assessment released by the Trump White House blaming the air forces of Syrian President Bashar al-Assad for the April 2017 Khan Shaykhun chemical attack. Postol concluded that the assessment “contains absolutely no evidence that this attack was the result of a munition being dropped from an aircraft” and that photographic evidence used in the assessment pointed to an attack by people on the ground using a 122mm artillery rocket tube filled with a chemical agent and detonated by an explosive charge laid on top of it.[32]
„Der Clip zeigt die die Folgen eines Saringas-Angriffs, der sich im März dieses Jahres rund 50 Kilometer südwestlich von Aleppo in Sarmin ereignete. Über den Schuldigen gab es dort keinen Zweifel mehr. Es war der IS.“ Und es gibt auch bisher unwiderlegte Belege dafür, dass türkische Politiker schon über eine mögliche False-Flag-Aktion sprachen, um die Situation in Syrien eskalieren zu lassen: https://www.heise.de/tp/features/Tuerkei-Verbot-der-Berichterstattung-ueber-False-Flag-Leak-3364555.html
Donald Trump ist der nützliche Idiot der Terroristen
Es ist nach wie vor ungeklärt, wer verantwortlich ist für den chemischen Angriff in Khan Sheikhoun. (…) Eine kritische Information, die die Mainstream-Medien übersehen haben, ist, dass Khan Sheikhoun ein Ground Zero für islamistische Djihadisten ist. Bis Februar 2017 war Khan Sheikhoun von einer Pro-IS-Gruppe namens Liwa al-Aqsa besetzt, die oft mit ihrem Mitstreiter Al-Nusra um die politische Vorherrschaft in der Gegend kämpfte. (…) Al Nusra stellt schon seit langem chemische Waffen her und wendet sie an. Beim chemischen Angriff auf Ghouta 2013 wurde minderwertiges Sarin-Nervengift genutzt, während bei Attacken in und um Aleppo 2016 eine Mischung aus Chlor und weißem Phosphor angewandt wurde. Wenn Russland Recht hat und das Gebäude, das am Morgen des 4. April in Khan Sheikhoun bombardiert wurde, chemische Waffen herstellte oder lagerte, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Nervengift oder andere giftige Substanzen abgegeben und vom Wind in die umliegenden Gebiete getrieben wurde. (…) Die Tatsache, dass der Präsident mehr Wert darauf legt, was er im Fernsehen sieht, als darauf, was die Autoritäten ihm mitteilen, und sein Mangel an intellektueller Neugierde sowie sein Unwissen über die Nuancen und Komplexitäten über internationale und nationale Sicherheitsthemen haben die Bedingungen geschaffen, in denen die Bilder der Khan-Sheikhoun-Opfer von Al-Nusra-Befürwortern verbreitet werden konnten. Das könnte schwerwiegende Entscheidungen zufolge haben. Dass Präsident Trump Opfer solch einer offensichtlichen Manipulation werden könnte, ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass er auf Twitter wegen jeder Nichtigkeit Menschen angreift. Dass sein nationales Sicherheitsteam es zulässt, dass er sich manipulieren lässt und nichts dagegen tut, um sich gegen Trumps Meinung oder jegliche voreilige Aktion zu stellen, ist skandalös. Die Zukunft wird zeigen, dass Trump, seine Berater und die amerikanischen Medien wenig mehr als Marionetten von Al Qaida und deren Verbündeten sind, deren Manipulationen des syrischen Narrativs in einem politischen Umschwung resultierten, der sich positiv für sie auswirkt.
Noch lesen
Michael Lüders “Die den Sturm ernten“
Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzt
DIA-Dokument 2012 – Hintergrund
Die Salafisten, die Muslimbruderschaft und Al-Qaida im Irak (so wurde damals der spätere IS genannt) sind die Haupträfte, die den Aufstand in Syrien anführen.
Der Westen , die Golfstaaten und die Türkei unterstützen die Opposition, während Russland, China und Iran das Regime unterstützen.
Michael Flynn (damaliger DIA-Chef) sagt dazu:  „Ja, ich habe dieses DIA Dokument vom August 2012 gesehen… Es war eine absichtliche Entscheidung der Regierung… Sie müssen wirklich den US Präsidenten (Obama) fragen, was er da eigentlich macht, weil es sehr verwirrend ist.
Iran und Katar bohren das gleiche Erdgasfeld an
William Roebuck,der in der US Botschaft in Damaskus arbeitete erstellte eine Analyse der „Schwachstellen“ der Regierung Assad, in der Methoden aufgelistet wurden mit denen sich die Wahrscheinlichkeit für eine Destabilisierung der Regierung erhöhen ließen. Er empfahl, die religiösen Spannungen anzuheizen.
2006 – Mail: Die US-Botschaft hat fünf Millionen Dollar für die Finanzierung von Dissidenten ausgegeben.
Analyse der AI-vorwürfe wegen 13000 tote in syrischen Gefänfnissen
Wider den Mainstream – Todenhöfer, Leukefeld, Cockburn oder auch Robert Fisk
Maria Guadalupe Rodrigo – argentinische Nonne Westmedien lügen
Karin Leukefeld – tonnenweise Waffen in Aleppo sichergestellt
Giftgangriffe in Syrien
Giftgas-Angriff in Syrien Bericht und Kommentar in den ARD-Tagesthemen
Quelle: Tagesthemen
dazu hat uns unser Leser E. Weimer eine Mail weitergeleitet, die er an die Redaktion der Tagesthemen geschickt hat:
Sehr geehrte Frau Miosga,
Sehr geehrte Tagesthemen Redaktion,
in der heutigen Sendung zum Giftgasangriff in der Region Idlib behaupten Sie „wie hilflos die Weltgemeinschaft da steht“ und „längst scheint klar, es könnten nicht alle (Chemie)Fässer dabei gewesen sein die Präsident Assad artig vernichten lies“…
Für Sie scheint also längst klar zu sein das alle Giftgasangriffe vom Assad-Regime verübt wurden. Warum wurde in Ihrem Bericht mit keinem Wort erwähnt das lt. UN auch von „Rebellen“ schon Giftgas eingesetzt wurde?
Wo aber sind die betreffenden Beweise(!) für einen syrischen oder gar russischen Luftangriff? Allein die Tatsache das Giftgas verwendet wurde? Fliegen nicht mittlereile auch Luftstreitkräfte aus Saudi-Arabien, Katar, Türkei, USA, … Angriffe in Syrien? Gelegentlich sogar Israel, aber das dient ja nur der „Selbstverteidigung“.
Haben Sie nicht vor allem den Opfern eines Krieges gegenüber die journalistische Verantwortung das nur Tatsachen und die wahren Verursacher der Konflikte benannt werden?
Die EU-Außenbeauftragte Mogherini behauptet im Bericht: „Jede Regierung hat eine Verpflichtung zum Schutz der eigenen Bevölkerung“. Aus dieser Aussage „zumindest eine Mitschuld“ des Assad Regime festzumachen ist in dem konkreten Fall mehr als dünn! Wieviele bewaffnete Rebellen/Terroristen kontrollieren denn unterschiedliche Gebiete Syriens? Wer sind diese Rebellen/Terroristen? Was geschieht eigentlich mit der Bevölkerung in deren Einflussgebiet?
Wie sollen die Assad Truppen diese Menschen schützen?
Der Kommentar von Frau Ute Brucker macht mich ebenso sprachlos. Obama ist nach dem Giftgasangriff „2013 hinter seine rote Linie zurückgekrochen(!) und nicht militärisch gegen Assad vorgegangen“…
Ja Frau Brucker, hätte also die USA (wie die westliche Bombergemeinschaft mit ihren lupenreinen Golf-Diktaturen) den vermeintlichen Übeltäter Assad militärisch zurechtweisen müßen? Und dann wäre alles gut, wie z. B. im Irak oder in Afghanistan,…? Was haben Sie eigentlich aus der Irak-Kriegslüge und dem ‚Bomben-Engagement‘ in Lybien gelernt? Ich könnte Ihnen noch weitere solch ‚friedenssichernde Interventionen‘ nennen. Und wo all die Waffen herkommen, an denen über Jahre kein Mangel scheint, diese Frage stellen Sie auch nicht. Oder ob es einen zeitlichen Zusammenhang des Angriffs mit der Syrien-Konferenz in Brüssel geben könnte. Für Sie ist ja alles ganz einfach, Assad macht einfach was er will.
Einem UN-Bericht zufolge wurde 2013 das Nervengas Sarin eingesetzt. Wer hinter diesem Verbrechen steckt, ist nach wie vor unbekannt. Seymour Hersh, einer der bekanntesten Enthüllungsjournalisten der USA, wirft US-Präsident Barack Obama vor, in einer äußerst brisanten Angelegenheit gelogen zu haben: In der „London Review of Books“ schreibt Hersh, Obama habe im Herbst nicht die Wahrheit gesagt, als er behauptete, Syriens Diktator Baschar al-Assad sei für den Chemiewaffeneinsatz nahe Damaskus am 21. August verantwortlich.
Alleine das sollte Journalisten genügen sich differenziert, kritisch und verantwortungsvoll mit dem Thema auseinander zu setzen.
Die UN soll und muß als neutraler Akteur diesen Angriff aufklären. Ob das gelingt bleibt in der Tat zweifelhaft. Bei der ARD aber sind offenbar die wahren Experten, da steht der Verursacher schon länger fest…
Sie wundern sich das auch die Tagesthemen ein zunehmendes Glaubwürdigkeitsproblem haben? Vielleicht konnte ich Ihnen hiermit einen Hinweis geben.
Mir bleibt auf jeden Fall noch der Knopf an der Fernbedienung.
Tim Anderdon Der schmutzige Krieg gegen Syrien
Beispiel Omran. Das Foto des kleinen Jungen wurde im August 2016 zur Ikone der Schlacht um Aleppo, genauer gesagt der Angriffe von Regierungstruppen auf Stellungen der „Opposition“ im Ostteil der Stadt. Es zeigt das staubbedeckte, apathische Kind, auf einem Stuhl sitzend, das Gesicht blutverschmiert. Ein furchtbares Schicksal, jeder möchte Omran in den Arm nehmen und trösten. Kaum eine Zeitung, die das Bild nicht veröffentlicht hat.
Das ist der eine Teil der Geschichte, dessen emotionale Wucht kaum zu überbieten ist. Der andere Teil wird selten beleuchtet, wenn überhaupt. Der Fotograf heißt Mahmud Raslan. Er hatte kurz vor seiner Aufnahme Omrans ein Selfie gepostet, das ihn grinsend mit Angehörigen der Dschihadistenmiliz „Harakat Nur ad-Din as-Sanki“ zeigte. Darunter die beiden Männer, die zweifelsfrei vier Wochen zuvor den zwölfjährigen Abdallah Isa für ein Propagandavideo geköpft hatten.[2] Raslan arbeitete für das „Aleppo Media Center“, das westlichen Medien in den monatelang andauernden Kämpfen um Aleppo als wichtige Informationsquelle diente. Offiziell handelt es sich dabei um ein „unabhängiges Netzwerk“ von „Bürgerjournalisten“, mit einer allerdings klar regimefeindlichen Haltung, gut vernetzt mit Dschihadisten. Finanziert wird es maßgeblich vom französischen Außenministerium, auch aus Washington, London und Brüssel erhält das „Center“ Geld.[3]
Dass die militärisch relevanten Gegner Assads fast ausschließlich aus Dschihadisten bestehen, ist zumindest in politischen Kreisen durchaus bekannt, stellt aber offenbar kein Problem dar.
Hans Christoph Kraus: Es geht nicht vorrangig darum, der syrischen Bevölkerung zu helfen
Im Gegenteil: Sie haben auch nach 1945 immer wieder gerade dort interveniert, wo es ihnen erforderlich schien, die eigene Machtstellung konsequent zu stärken. Nicht zuletzt der Ölreichtum und die auch strategisch entscheidend wichtige Lage der Region zwischen dem östlichen Mittelmeer und dem Arabischen Meer haben gerade dieses Gebiet zu einem Hauptaktionsfeld amerikanischer Außenpolitik werden lassen, bis hin zum letzten Irak-Krieg, zur Besetzung Afghanistans und zu den undurchsichtigen, völkerrechtlich jedenfalls in keiner Weise legitimierbaren Aktionen im nordöstlichen Pakistan.
 Die Vereinigten Staaten haben auch nach 1945 immer wieder gerade dort interveniert, wo es ihnen erforderlich schien, die eigene Machtstellung konsequent zu stärken
Weitere Personen sind David Scott Winner (US-Amerikaner), David Schlomo Aram (Israeli), Murtaz Oglacan Oglu (Türke), Muhammad Sheikh Al-Islam Al-Tamimi (Katari), Amajd Qassem At-Tyrawi (Katari) und Muhammad Al-Sharifi Al-Idrissi (Marokkaner).
Al-Jaafari wörtlich: „Diese Individuen der syrischen moderaten Opposition haben ausländische Staatsbürgerschaften und versuchen, aus dem Osten von Aleppo zu flüchten – gemeinsam mit den Terroristen. Und deshalb haben sie in den vergangenen drei Tagen diesen hysterischen Schritt im Sicherheitsrat beobachten können. Denn das Hauptanliegen besteht darin, wie man diese terroristischen Ausländer und Geheimdienstoffiziere, die aus denselben Staaten kommen, die diese Resolution verabschiedet haben, rettet.“
Der aktuelle Konflikt um ein Eingreifen oder Nicht-Eingreifen in den syrischen Bürgerkrieg ist deshalb so brisant, weil sich in dieser Frage der Gegensatz zwischen zwei radikal unterschiedlichen geostrategischen und weltpolitischen Konzeptionen manifestiert. Den Amerikanern und der westlichen Seite geht es nicht oder nicht vorrangig darum, der bedauernswerten syrischen Bevölkerung zu helfen, sondern um Einflussnahme auf die Neugestaltung des Landes nach einem voraussichtlichen Sturz des derzeitigen Regimes, obwohl man mit diesem bisher stets gut zusammenarbeiten konnte. Mehrere, seit längerem geplante, für den Westen wichtige Öl- und Gaspipelines stehen auf dem Spiel, die Saudi-Arabien und Qatar mit dem östlichen Mittelmeerraum und der Türkei verbinden und deshalb partiell durch syrisches Gebiet führen sollen.
Westaleppo – Kontraste aus einer Stadt
Nahost-Experte Günter Meyer
noch ansehen
Syrien Analyse
Präsident Assad nach der Befreiung von Aleppo
Bana – nicht wirklich eine 7-jährige aus Aleppo
„moderate“ Rebellen köpfenKind

 

500 Zivilisten in Aleppo getötet – Rufe nach Waffenruhe
mal ein etwas anderer Bericht über Aleppo von jemandem der wirklich dort war
15.55 Uhr: Seit dem Beginn der Offensive syrischer Regierungstruppen auf die Großstadt Aleppo sind Aktivisten zufolge rund 500 Zivilisten ums Leben gekommen. Die meisten Opfer gab es nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte durch Angriffe der Armee und ihrer Verbündeten auf die Rebellengebiete im Osten Aleppos.
Internationale Hilfsorganisationen riefen zu einer sofortigen humanitären Waffenruhe auf. Aktivisten aus Ost-Aleppo forderten die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf.
Durch heftige Luftangriffe und Artilleriebeschuss von syrischen Regimekräften seien 384 Zivilisten getötet worden, unter ihnen 45 Kinder, erklärten die Menschenrechtsbeobachter am Donnerstag. 114 Menschen starben demnach durch Granaten, die Rebellen auf Stadtviertel unter Kontrolle der Regierung oder kurdischer Einheiten gefeuert hätten. Darunter seien 36 Kinder gewesen. Im selben Zeitraum wurden zudem mehr als 300 Kämpfer der Rebellen getötet.
Der ehemalige Regierungsberater der US-Regierung,
Paul Larudee, zu den Geschehnissen in Syrien, Aleppo zu sagen hat und wie er die westliche Berichterstattung dazu bewertet. Die Befreiung Aleppos sei ein großer Sieg für das syrische Volk sagt Larudee, der aus Berkeley in den USA zugeschaltet ist, und die Syrer hätten allen Grund zum Feiern. Was man aber zum Beispiel nicht sehe, so fährt er fort, sei auch nur irgendein Anzeichen davon, daß der westliche Mainstream sich an der Feierlaune des syrischen Volkes beteilige, und er habe sich die Berichterstattung in den Medien angesehen. Es sei sehr schwer, irgendwelches Filmmaterial aus Aleppo zu bekommen, auf dem NICHT gejubelt und gefeiert wird, sagt Larudee, aber „irgendwie haben sie es fertiggebracht, ein paar Ecken zu finden, wo nichts passierte, und das zeigen sie dann“, merkt er amüsiert und spöttisch an.
Da Sie sich schon die Arbeit gemacht haben, diesen Kommentar zu verfassen, werde ich mir eben auch die Mühe machen und ihn Stück für Stück sezieren.
Eingangs sei Ihnen noch mal das interessante Statement von Eva Bartlett bei der UN Pressekonferenz ans Herz gelegt. Wird sich zwar mit ihren Eindrücken wahrscheinlich nicht decken, aber die Zeit ist es wert, versprochen.
– seit über 40 Jahren beherrscht der Assad Clan Syrien
– mit Unterstützung der Russen
Wo ist da die Relevanz? Sind westliche Regierungen besser, nur weil sie häufiger wechseln? Wenn Sie so argumentieren, könnte man genau so gut sagen, in den USA herrscht seit vielen Jahrzehnten der militärisch-industrielle Komplex. Abgesehen davon wurde Bashar Al-Assad in selbst vom Westen als geheim und frei anerkannten Wahlen 2014 bei einer Wahlmit über 88 Prozent der Stimmen bestätigt, bei einer Wahlbeteiligung von über 70 Prozent!
Das führt mich gleich zu Ihrem nächsten Irrtum, nämlich, dass es sich beim syrischen Krieg um einen sektiererischen Krieg Shiiten/Alewiten vs. Sunniten handelt. Assad unterstützt in der sunnitischen Mehrheitsbevölkerung ein breites Ansehen und auch der Großteil der Soldaten der syrisch-arabischen Armee besteht aus Sunniten. Das liegt primär daran, dass auch sunnitische Syrer sich primär als Syrer verstehen und nicht als Sunniten.
– schon der Vater des derzeit regierenden Assad hatte keine Probleme, eigene Landsleute mit Giftgas umzubringen
Reden wir über Syrien unter Bashar al Assad oder über seinen Vater? Selbst westliche Geheimdienste haben inzwischen zugegeben, dass es keine Beweise für den EWinsatz von Giftwaffen durch Assad-Truppen gibt. Bereits der originale Fall, der damals als neue Brutkastenlüge (Ihr Gedächtnis reicht nicht sehr lange, oder?) etabliert werden sollte, um die USA zum Kriegseintritt zu bewegen, kann von der syrischen Armee gar nicht ausgeführt worden sein, weil in Frage kommende Abschussgebiete zu diesem Zeitpunkt gar nicht unter Kontrolle der syrischen Armee standen. Zudem ist es aus kriegsstrategischer Sicht vollkommen hirnrissig, bei einer laufenden Bodenoffensive Giftgas einzusetzen. Ich glaube, seit WWI ist das allen bekannt.
– die Foltergefängnisse sind so effezient, dass sie zeitweise sogar vom CIA genutzt wurden
Ich finde, das sagt mehr über die westliche Wertegemeinschaft, als über Assad aus.
– die anfangs friedliche Demonstration ( im Gefolge des arabischen Frühlings ) eskalierte dramatisch, weil sie brutal zusammengeschossen wurde. Drakonische Reaktionen sind genauso wie die die syrischen Foltergefängnisse ein Kennzeichen Assad’s Syrien
Die Legende von den „friedlichen Protesten“ ist eine Legende. Siehe auch der Libyen Krieg. Eine Woche vor dem „Bürgerkrieg“ und der nachfolgenden Zerstörung des ganzen Landes durch NATO-Bomber wurde von der UNO in Libyen in einem Bericht noch die Einhaltung der Menschenrechte gelobt, nachdem danach ein Bild eines völkerauslöschenden Diktators gezeichnet wurde. Zu sehen etwa in der 4. Folge von 451° bei Youtube. Im Gegensatz zur libyischen Regierung verfolgt Assad bei der Politik hinsichtlich der verlorenen Gebiete einen ganz anderen Ansatz: Renten und Löhne wurden fortdauernd ausgezahlt, auch Strom und Medien-Empfang wurde nicht abgestellt. vermutlich ein Grund, warum die meisten Syrer Assad unterstützen, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen.
– meine Nachbarn sind sunnitische Syrer, leicht erkennbar an ihrer Kleidung. Arme Schweine, sie müssen demnächst wieder zurück in ein Land, in dem sie unterdrückt, verfolgt, gefoltert und ermordet werden
Die meisten Syrer übrigens sind Inlands-Flüchtlinge, die meisten in der Region um Damaskus. Und denen geht es sicher so wie den Flüchtlingen hier: Nach dem Sieg über den Terror wollen diese zurück in ihr Land.
– wenn wir schon bei den Grausamkeiten sind, öffentliche Hinrichtungen waren in ruhigen Zeiten an der Tagesordnung
Sie verwechseln Saudi-Arabien mit Syrien. Macht nix, fängt beides mit S an. Saudi Arabien, das sind die, die gerade den Jemen in Schutt und Asche bomben, während sie Waffen an den IS liefern. Die Alternative zu Assad in Syrien. Überhaupt ist mir noch nie ein „Assad-Kritiker“ begegnet, der mir eine realistische und überzeugende Alternative zur derzeitigen Regierung nennen konnte. Das Denken scheint für viele nach dem Satz „Assad muss weg“ schon aufzuhören. Die neokolonialistische Arroganz hinter diesem Satz wird meist gar nicht bemerkt.
– wer glaubt daran, dass die Iraner den nahen Osten westlicher machen wollen ?
Niemand. Die Mächte hinter dem Krieg haben handfeste wirtschaftliche Interessen.
– zum aktuellen Bürgerkrieg : welche Stadtviertel liegen in Schutt und Asche ? West- oder Ostaleppo ?
Beide. Schauen Sie sich doch mal das Depot mit „Hellcannons“ bzw. Gaskanistern an, die die SAA beim Durchkämmen der „Rebellengebiete“ Ost-Aleppos gefunden haben, einschließlich der Folterkammern. Auch die UN ist inzwischen der Ansicht, dass die Rebellen die Bevölkerung Ost-Aleppos im Prinzip als menschliche Schilde gefangen gehalten haben. Also noch mal: Was ist die Alternative? Ich könnte heulen angesichts des unfassbaren Ausmaßes der Zerstörung. Aber die Rebellen Ost Aleppos haben sich jedem Deal verweigert, anders als beispielsweise in Daraya, wo durch lokale Waffenstillstände Frieden erreicht werden konnte, ohne all zu große Zerstörungen.
– und ab wann gab es den Wandel in diesem Bürgerkrieg ?
– als die Russen massiv mit ihrer Luftwaffe eingriffen, kurz vor dem endgültigen Aus des Assad Regimes
Gott sei dank! Sonst sähe es in Syrien aus, wie in Libyen, oder im Jemen, wo derzeit hunderttausende Kinder an akuter Unterernährung verenden, weil die saudische Luftwaffe gezielt landwirtschaftliche Betriebe bombardiert, noch so ein Unterschied zur syrisch-arabischen Armee.
– die jahrzehnte langen Diktaturen im Irak, Libyen und Syrien haben das Monster IS hervorgebracht, unter tätiger Mithilfe der Supermächte USA und Russland, die diese Barbaren jeweils gerne für ihre Zwecke einsetzen.
Das ist völliger Unsinn. Al Baghdadi etwa saß in einem amerikanischen Folterknast nach dem Einmarsch in den Irak. Die Ursachen für den IS sind in Afghanistan, Libyen, Irak, Ägypten und den USA zu suchen. Interessant ist, wie offen John McCain mit seinen Kontakten zu ISIS auf Fox-News prahlt. Sie verwechseln Ursache und Wirkung, das ist aber nicht selten angesichts der großen Masse an Falschinformationen, die zur Zeit verbreitet werden.
Was Israel angeht, da kann ich nur spekulieren. Nach außen hin natürlich wieder die größten Heuchler auf Gottes grüner Erde. Greifen sie gezielt Stellungen der SAA an und bombardieren Militärdepots, was sogar schon einen Dschihadisten-Offizier zum Dank an Israel ermutigt hat. Über die Beweggründe kann man nur spekulieren. Vermutlich hofft Israel auf einen jahrelangen Abnutzungskrieg, der die militärischen Kapazitäten Syriens komplett lahmlegt, im Falle eines Sieges der Dschihadisten könnte zudem die Besetzung der Golan-Höhen aus „Sicherheitsgründen“ nachträglich legitimiert werden. So weit erst mal
Bei Hintergrund vor Tagen bereits gut zusammengefasst: „Der Vormarsch der syrischen Armee und ihrer Verbündeten wird begleitet von einer Dämonisierungskampagne westlicher Medien und Regierungen …
Bezeichnenderweise wird in fast sämtlichen Medienberichten der Öffentlichkeit vorenthalten, wer überhaupt in Aleppo gegeneinander kämpft – denn sonst ließe sich dieses Schwarz-Weiß-Bild nicht zeichnen. Diesem zufolge stehen auf der einen Seite die in den Leitmedien durchweg als „Rebellen“ bezeichneten Guten. Unerwähnt bleibt, dass die von den Aufständischen gehaltenen Gebiete in Aleppo „vor allem von al-Nusra“ kontrolliert werden, wie ein Sprecher des Pentagon im April erklärte. Der syrische al-Qaida-Ableger, der sich einst vom „Islamischen Staat“ abspaltete, sei „natürlich kein Teil von Waffenstillstandsvereinbarungen“, so der Sprecher.
Seitdem konnte al-Qaida die Vormachtstellung in Ostaleppo weiter ausbauen, berichtete Foreign Policy im September. Neben al-Nusra zählt das US-Magazin mit der Ahrar al-Sham auch die größte islamistische Kampfgruppe zu al-Qaida, die als „zentraler Knotenpunkt“ des Terrornetzwerks beschrieben wird. Zusammen dominieren sie das Kampfbündnis Jaysh al-Fatah („Armee der Eroberer“), das gemeinsam mit dem Bündnis Fatah Halab („Eroberer Aleppos“), ein Zusammenschluss von islamistischen Gruppen und Kampfverbänden der „Freien Syrischen Armee“, gegen die Regierungstruppen in Aleppo kämpft.
Zur Fatah Halab zählt auch die „Armee des Islam“, die ebenso wie Ahrar al-Sham von US-Außenminister John Kerry als „Untergruppe“ al-Qaidas bezeichnet wurde. Eine der kampfstärksten Gruppen der „Eroberer Aleppos“, die islamistische Nour al-Din al-Zenki, bekannte sich Ende September ausdrücklich zur Nusra-Front.
Alle gegenwärtig in Aleppo gegen die Regierung kämpfenden Gruppen gehören al-Qaida an beziehungsweise kooperieren mit der Terrororganisation, deren Führungsanspruch sie sich untergeordnet haben – und sind damit Gegenstand der im November 2015 einhellig vom UN-Sicherheitsrat verabschiedeten Resolution, laut der al-Nusra und alle anderen mit al-Qaida kooperierenden Gruppen von der Staatengemeinschaft zu bekämpfen seien.
Robert F. Kennedy Jr: Der Regime-Change war lange geplant und ist typisch für US-Interessen im Nahen Osten
In der US-amerikanischen Öffentlichkeit werde der Krieg in Syrien falsch dargestellt. Wenn Druck auf eine stärkere Intervention der USA gemacht werde, um die Opposition zu unterstützen, gehe es nicht um „humanitäre Motive“. Der IS sei mit kräftiger Unterstützung amerikanischer Geheimdienste und amerikanischer Politik zu dem geworden, was er ist.
Die Argumente sind nicht neu. Überraschend ist, wer sie nun vertritt: Robert F. Kennedy Jr.. Den Sohn von Bobby Kennedy und Neffen von John F. Kennedy kann man nicht als Teil der „russischen Propagandamaschine“ abtun
Weißhelme in Aleppo – nur ein Propagandafake?
Die White Helmets wurden im März 2013 in der Türkei von James Le Mesurier gegründet. Er war am Kosovo-Konflikt als britischer Geheimdienstoffizier und Sicherheitsspezialist beteiligt. Weiterhin verfügt er über gute Beziehungen zu
Sicherheitsfirmen und Regierungsorganisationen wie zum Beispiel der USAID.
Die größten Geldgeber sind die USA und Großbritannien. Auch Deutschland unterstützt die White Helmets. Die ersten größeren Geldbeträge erhielt diese Organisation von Großbritannien, den USA und der syrischen Opposition. Später auch von der United States Agency for International Development (USAID).
Es gibt Fotos und Videos aus Syrien mit Mitgliedern dieser Zivilschützer, welche Frehse im Interview vermieden hat anzusprechen: Weisshelme, die den Tod ziviler Regierungsangestellter feiern; Weisshelme, die einen Sieg der Al-Kaida bejubeln und die schwarze Glaubensbekenntnis-Fahne auf dem Hauptplatz der Stadt Idlib schwingen; Weisshelme, die Hassparolen auf Andersgläubige rufen; Weisshelme, die bei einer Hinrichtung helfen; Weisshelme, die das Siegeszeichen winken als sie im Kleinlaster tote Regierungssoldaten transportieren; Weisshelme, die zu ihrer Zivilschutz-Uniform Waffen tragen; und – vielleicht besonders pikant – Weisshelme, die sich auf Sozialen Netzwerken offen als Bewaffnete im Kampfanzug präsentieren.
Die obskuren White Helmets
Weiße Helme ohne weiße Westen
Vom Westen finanziert und mit al-Qaida liiert – Hintergründe zu den syrischen Weißhelmen
Erwischt: Syriens „Weißhelme“, die Geheimwaffe der CIA zur Unterstützung des ISIS
„Gegründet wurden die „White Helmets“ 2013 von dem vormaligen britischen Offizier James Le Mesurier, wenn auch nicht mit Geld aus dessen privater Schatulle. Er ist Militärberater der Vereinigten Arabischen Emirate, speziell Katars, neben Saudi-Arabien der wichtigste Finanzier und Waffenlieferant der Terroristen in Syrien. Die vorgebliche Unabhängigkeit und Neutralität der White Helmets ist schon wegen dieses „Geburtshelfers“ blanke Fiktion.“ [11]
Le Mesurier, gebürtig in Singapur, hat Erfahrung mit humanitären Interventionen. Zu seinen Einsatzgebieten zählten sowohl Bosnien als auch der Kosovo, der Irak wie der Libanon. Le Mesurier gehörte zur Elite der Militärs, er genoss seine Ausbildung an der Königlichen Militärakademie von Sandhurst. Er wurde in hohe Positionen für sein Land bei der UN, der EU und im britischen Außenministerium berufen. [13]
Danach diente er beim privaten Sicherheitsunternehmen Good Harbour, welches von Richard Clarke, einem aus der früheren Riege (und dort zum obersten Terrorismus-Bekämpfer befördert) unter G.W.Bush geführt wurde. [14] Ein Militär und Geheimdienst-Mann, angestellt bei einer privaten Firma, die sich als NGO betitelt (s.w.u.) wird von diversen Regierungs-Organisationen mit vielen Millionen Dollar versorgt, um in Terroristen-Gebieten Zivilisten zu retten?
Journalistin Eva Bartlett zerlegt in den UN in 2 Minuten die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Medien
Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (London), Weißhelme,
Es gibt keine unabhängigen Organisationen vor Ort
Wie können Sie behaupten, dass die syrische Regierung Zivilisten angreift. Alle Personen, die aus diesen Gebieten kommen sagen das genaue Gegenteil.
Der ehemalige französische Außenminister Roland Dumas sagte am 10. Juni 2013 im Fernsehen:
– „Ich werde Ihnen etwas sagen. Ich war vor zwei Jahren, also vor den Gewaltausbrüchen in Syrien, wegen anderer Unterredungen in England. Während meines Aufenthaltes dort traf ich mich mit britischen Spitzenbeamten, die mir gegenüber äußerten, dass man sich darauf vorbereite, etwas in Syrien zu unternehmen.
Dies war in Großbritannien und nicht in den USA. Großbritannien bereitete die Organisation einer Invasion von Rebellen in Syrien vor. Sie fragten mich sogar, obwohl ich nicht mehr Außenminister war, ob ich mich an den Vorbereitungen beteiligen wolle“. –
Karin Leukefeld – geostrategisches Spielfeld Syrien
Russische Kampfflugzeuge haben nach Angaben von US-Senator John McCain von der CIA unterstützte Gruppen in Syrien bombardiert. Die ersten Angriffe hätten sich gegen Individuen und Gruppen gerichtet, die von dem US-Auslandsgeheimdienst finanziert und ausgebildet worden seien, sagte McCain dem Sender CNN. Die Nachrichtenagentur Reuters zitierte einen Rebellenkommandeur, die fraglichen Aufständischen hätten eine Ausbildung durch die CIA in Katar und Saudi-Arabien erhalten.
Verdrehung von Tatsachen
Es ist also eine Tatsache, dass westliche Staaten Rebellen inSyrien bewaffnen um die dortige Regierung zu stürzen. Was aus Syrien würde wenn das gelänge sieht man in Libyen. Libyen war vor dem Sturz Gaddafis einer der reichsten Länder Afrikas. Lebenserwartung 70 Jahre kostenlose Schulbildung und medizinische Versorgung. Was jetzt daraus geworden ist sieht man fast täglich in den Nachrichten.
Ohne Assad wird Syrien zu einem weiteren failed state.
Sein Rückhalt in der Bevölkerung ist groß
Auch die Armee ist auf seiner Seite. Sie hat mittlerweile bereits über 100000 Soldaten bei den Kämpfen verloren und steht trotzdem noch loyal hinter Assad. War glaubt denn, dass das so wäre, wenn
Syrer fliehen in die von der syrischen Armee befreiten Gebiete
Der Bürgerkrieg in Syrien wurde seit 2011 von außen unterstützt. DIe USA, Frankreich, Groß Britannien, Saudi-Arabien, Katar, unterstützen die Terroristen, die Sie Rebellen nennen.
McCain, beklagt sich dass die Al-Nusra-Front angegriffen wird? – Al Nusra ist ein Ableger der Al Qaida.
Entscheidung der Krimbewohner für Russland wurde verurteilt.
Da steht unter anderem drin: „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.“ Wenn eine westlich-arabische Allianz seit 2011 (!!!) einem der wenigen säkularen arabischen Staaten einen Bürgerkrieg aufzwingt in der Absicht, das legale Staatsoberhaupt dieses Staates zu beseitigen – wie sagen Sie dazu?
Wenn eine westlich-arabische Allianz einfach so mit ihrer Luftaffe über fremdes Staatsgebiet fliegt und Fliegerangriffe durchführt – zuletzt sogar auf die Armee dieses Staates (!) – Einige Mitglieder der vereinten Nationen verletzen vorsätzlich die territoriale Unvertsehrtheit eines Staates.
Die Initiierung eines Stellvertreterkrieges in einem fremden Staat und die Unterstützung der Söldner durch eigenes Militär ist völkerrechtswidrig.
Es läft eine riesige Propagandamaschinerie, die die syrische Regierung dämonisiert. Ein Muster, das wir hinsichtlich vieler Länder über Jahrzehnte erleben konnten, und das die USA immer wieder benutzen, um die Menschen davon zu überzeugen, dass es aus humanitären Gründen notwendig sei, eine Regierung zu stürzen. Es ist kein Bürgerkrieg, der in Syrien stattfindet, und auch kein Krieg Assads gegen seine Bevölkerung. Es ist Präsident Assad, der gemeinsam mit seiner Bevölkerung als eine Einheit gegen ausländische Truppen und Terrororganisationen kämpft, die aus dem Ausland finanziert werden, gegen das syrische Volk! Diese Terrorgruppen wechseln ihre Namen beinahe täglich, um ihre Identität und ihre Geldgeber zu schützen. Hinter diesen Terrororganisationen stehen Saudi-Arabien, Katar, die Türkei, die USA und teilweise sogar Israel. Die gesamte Idee des Regimechanges ist nach internationalem Recht illegal. Die Amerikaner haben nicht das Recht, zu bestimmen, wer in Syrien die Führung innehat.
Wann darf nach dem Völkerrecht eigenes Militär auf fremdes Territorium? Es kennt genau 3 Gründe:
1. Verteidigung. Die Verteidigung wirtschaftlicher Interessen wie Ölpipelines oder die Bestrafung unliebsamer Regierungen gehören NICHT dazu!
2. UNO-Mandat. Es gibt kein einziges UNO-Mandat, das Luftangriffe auf Syrien oder die Unterstützung von IS, Al Nusra oder auch nur der FSA irgendwie rechtfertigen würde. Erst recht nicht die Beseitigung der syrischen Regierung. Ist auch nicht gegeben.
3. Auf Einladung des betreffenden Staates. Hier wird es interessant: Welcher Staat ist in Syrien als einziger auf Bitte der Regierung militärisch aktiv?
Assad führt nicht Krieg gegen sein Volk. Assad führt in erster Linie Krieg gegen Söldnerarmeen, und er führt nur deshalb Krieg, weil der Krieg Syrien von außen aufgezwungen wurde. Russland ist der einzige nichtsyrische Staat, der legal in Syrien ist.
Deutschland beteiligt sich an diesem illegalen Krieg. Genau wie damals in Jugoslawien,
Kriegsziel der USA (Entmachtung Assads) ist in Gefahr.
Syrer stehen mehrheitlich hinter Assad. Auch die syrische Armee. Das wäre sicher nicht so, wenn er wirklich so brutal gegen die eigene Bevölkerung vorgeht wie behauptet.
Was würde es für Syrien bedeuten, wenn die Rebellen den Kampf gewinnen würden.
Mehrheitsmeinung der Syrer wird vom Westen komplett ignoriert.
niemand fragt die Syrer was sie denn wollen.
Flugverbotszone bedeutet direkte Konfrontation zwischen Russland und USA
Außer Russland befinden sich alle (USA, Israel, Türkei etc.) völkerrechtswidrig in Syrien.
Syrien könnte mit Recht alle Flieger abschießen, so wie es auch die Türkei mit den russischen Jets gemacht hat, die möglicherweise ihren Luftraum gestreift haben.
Mossul wird von „Terroristen befreit“
Aleppo wird „zerstört und dem Erdboden gleichgemacht“ – obwohl es beides mal nichts anderes ist.
370 Tote nach drei Wochen Luftangriffen sind schlimm, sprechen aber eigentlich nicht für ein ungezieltes Flächenbombardement, das uns hier in den Medien verkauft wird.
In den Städten, die die syrische Armee wieder unter Kontrolle hat läuft das Leben größtenteils wieder normal.
Aus dem von Rebellen besetzten Teil Aleppos wird in den zurückeroberten Teil geschossen.
Wie unsere Medienvertreter dennoch immer wieder diese Tatsachen verdrehen oder verbergen ist unfassbar. Spiegel online ist darin besonders gut. Der Gründer Herr Augstein würde sich im Grab umdrehen wenn we !itnekommen würde zu was für einem Propaganda Blättchen seine Zeitung geworden ist. Ich schaue nur noch rein um mir meine tägliche Portion Kopfschütteln abzuholen oder mal das eine oder andere zu kommentieren, wenn die Kommentarfunktion !al freigeschaltet ist und die Kommentare nicht (wie es auch schon geschehen ist) zensiert werden. Neutrale Berichterstattung aus Kriegsgebieten oder über Russland erwarte ich von Spon schonnlange nicht mehr.
Natürlich ist es verständlich warum Spiegel Online hier den Krieg gegen diese Terroristen als unmenschlichen Akt der Brutalität gegen friedliebende Zivilisten darstellt, das ist nun mal die gängige korrekte Meinung der kein Reporter zu widersprechen wagen würde. Aber ich frage mich: Liebe Damen und Herren Redakteure, glauben Sie das wirklich? Sehen Sie nicht die gleichen Bilder wie ich? Lesen Sie nicht die gleichen Berichte wie ich? Erinnern Sie sich nicht an die Videos von den Menschenherz-verschlingenden Rebellenkommandeuren? Von den lebendig in Käfig ertränkten Gefangenen? Von den brutal hingerichteten LKW-Fahrern die nicht die korrekte Anzahl an Gebetswiederholungen in sunnitischen Gottesdiensten nennen konnten und sich so als Alewiten entlarvten? Oder an den hingerichteten Jungen in Aleppo, dem vor den Augen seiner Eltern ins Genick geschossen wurde weil er einen falschen Scherz mit Mohamed gemacht hatte? An die Bilder von kopflosen Körpern, aufgehängt an Zäune und Pfähle, mit ihren aufgespießten Häuptern daneben? Oder an den Jesuitenpater aus Homs? Der den Menschen zuflucht gewährte und ihnen zu Überleben half, und im Gegenzug brutal ermordet wurde? Oder an den Mann im Käfig der bei lebendigen Leib verbrannt wurde? Und warum fragen Sie nicht warum die Rebellen die Zivilisten nicht aus den umkämpften Städten evakuieren? Warum wurde den Serben im Kosovo-Krieg vorgeworfen sie würden Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchen, aber der gleiche Vorwurf bleibt hier in Syrien aus? Warum behaupten Sie die Zivilisten in Aleppo müssten Assads Truppen fürchten, obwohl schon viele Städte von der Regierung zurück erobert wurden: Und das prophezeite Massaker blieb stets aus? Wie können Sie, nachdem man im Irak, in Syrien, in Libyen, Afghanistan und Somalia gesehen hat was für Menschen solche „Rebellen“ sind, immer noch für diese Leute Partei ergreifen? Ich weiß, sie werden dafür bezahlt Artikel zu schreiben, und zwar die Sorte Artikel welche ihre Chefredaktion gedruckt bzw. veröffentlicht sehen will. Aber haben Sie denn keine Gewissensbisse? Blockideologische Berichterstattung sollte doch humane Grenzen kennen?! Und wenn Sie sich schon nicht verweigern können, weil sie auch eine Familie ernähren müssen, dann sollten Sie sich fragen ob sie nicht wenigstens ein kleines bisschen Wahrheit und Kritik in einen Artikel einbringen können, vielleicht auch nur subtil. Oder ob es sich lohnt diesen Beruf weiter wahr zu nehmen. Ich appelliere an Sie, helfen Sie diese Welt besser zu machen und diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen
Von  usa unterstützte rebellengruppe köpft kind
eschehen
Assad ist Schud, weil er nicht gemacht hat, was die USA gerne hätte sondern lieber gemeinsame Sache mit dem Iran und Russland machte. Sonst würden vielleicht heute noch die Folter Gefängnisse in Syrien von der CIA mitbenutzt und Assad würde sich einen Platz im Un-Menschenrechtsausschuss mit den Kopf ab schneidern aus Saudi-Arabien teilen. Aber er hat sich getraut die Nahostpolitik der USA und Israels zu kritisieren und die falsche Pipeline bauen zu lassen. Deshalb wurde er schnell vom Hoffnungsträger zum Schlächter umfirmiert und ein Regimewechsel von den USA  beschlossen. Diese „Verschwörungstheorien“ werden übrigens nicht nur vom Nahostexperten Lüders verbreitet sondern auch vom ehemaligen französischen Außenminister Dumas oder vom Ex-Oberkommandierenden der NATO Wesley Clark und auch von Robert Kennedy jr.
Die Rebellen werden vom Ausland unterstützt und aufgerüstet. Keine Regierung der Welt würde einen bewaffneten Aufstand von Rebellen dulden – mögen sie noch so moderat sein. Wenn im umkämpften Teil von Aleppo noch Zivilisten sein sollten, dann ist das schrecklich. Doch dann sind die Geiseln des IS und vermutlich dankbar wenn sie schnellstmöglich befreit werden. Grund für diese Propaganda, der wir hier gerade ausgesetzt sind ist doch nur, dass das Kriegsziel der USA Assad von der Macht zu entfernen in Gefahr ist. Wir werden anscheinend auf eine Flugverbotszone vorbereitet, die den Rebellen wieder die Möglichkeit geben soll, sich zu erholen. Doch das würde das Leiden nur verlängern. Die einzige Chance, die Syrien hat nicht zu einem weiteren failed State zu werden ist m. E. dass Assad wieder die Kontrolle über das Land bekommt. In den von der Regierung kontrollierten Gebieten läuft das Leben doch schon wieder ziemlich normal.
Leider werden die wichtigsten Dinge nie gesagt: 1. Die USA sind im Syrien-Konflikt zutiefst involviert – sie haben den „arabischen Frühling“ als Finte ausgelöst, um den nahen Osten um zu bauen – totales Chaos war vielleicht nicht das Ziel, aber wurde auf jeden Fall in Kauf genommen (jedenfalls gibt es nach 5 Jahren nicht einen einzigen Namen, wer denn die demokratische Opposition überhaupt sein soll). 2. Wenn es jemals „moderate Rebellen“ gab, sind sie längst zu den stärkeren Fraktionen der Islamisten übergelaufen oder vernichtet worden (sie werden von Saudi Arabien mit Waffen versorgt: was für ein Interesse hat Saudi Arabien an Demokraten in einem arabischen Land? ) 3. Seit 5 Jahren befeuert Amerika mit seinen Verbündeten einen Konflikt, den es sonst nie gegeben hätte. 4. Assad ist als Präsident mehrfach gewählt worden, was vielleicht nicht so viel bedeutet, aber er war vor dem Krieg im Westen gerne gesehen. Ein Augenarzt, der in London studiert hat und das Amt übernehmen musste, weil sein älterer Bruder früh verstorben war. Gefoltert wurde in Syrien zuletzt vor allem im Auftrag der USA. Zuletzt: wenn man als Beispiel Libyen nimmt, dann wird man wohl zugeben müssen, dass die Zeit Gaddafis den Menschen dort im Nachhinein als goldenes Zeitalter erscheinen muss – der höchste Lebensstandard Afrikas! Warum bekämpfen die USA denn wohl Länder, in denen es freie Gesundheitsvorsorge und freien Zugang zu Bildung gegeben hat? Dinge, die es in Amerika niemals geben wird. Es ist hässlich, es zu sagen, aber die Geschichte des Westens als Maß aller Dinge ist zu Ende. Man sollte das besser schnell einsehen, denn sonst wird es wirklich bitter.
Syrienkonflikt eskaliert. Russland und Amerika in direkter Konfrontation.
Robert F. Kennedy jr.
Massaker von Hula waren Aufständige
Assad Interview komplett
Hört sich nicht nach einem Schlächter sondern sehr vernünftig an
Von Wikileaks wurden kürzlich geheime Unterlagen aus dem Jahr 2006 veröffentlicht, wonach die Vereinigten Staaten aufgrund einer Schwachstellenanalyse des Assad-Regimes Strategien zum Umsturz in Syrien entwickelte. Der amerikanische Investigativjournalist Seymour Hersh hat 2007 die Allianz zwischen den drei Staaten zum Sturz der syrischen Machthaber aufgedeckt und nachgewiesen, dass hier Terrorkämpfer für einen Machtwechsel in Syrien ausgebildet wurden.
Das es 2013 nicht zu einem Krieg gegen Syrien kam, wo auch schon wieder schwere Geschütze gegen den angeblichen Despoten Assad und dessen „Giftkrieg“ gegen die eigene Bevölkerung aufgefahren wurden, ist vermutlich nur der besonnenen Reaktion von Putin zu verdanken. Es ist soweit ich weiß, bis heute nicht geklärt, wer damals wirklich das Giftgas einsetzte. Ich persönlich halte es allerdings für mehr als unwahrscheinlich, dass es von Seiten der syrischen Regierung eingesetzt wurde kurz nachdem ein „Giftgaseinsatz gegen die eigene Bevölkerung“ von Obama als rote Linie erklärt wurde, die einen militärischen Einsatz nach sich ziehen würde. Ich glaube so verrückt, nach dieser Drohung und in Anwesenheit von Chemiewaffeninspekteuren den USA einen Angriffsgrund zu liefern ist selbst der verrückteste Despot nicht. Und Assad hat immerhin in London Medizin studiert und eine Ausbildung zum Augenarzt durchlaufen.
Zwei Pipelines erklären den Konflikt. „Alles begann im Jahr 2009, als Katar Damaskus den Bau einer Pipeline vorschlug. Sie sollte von seinem Vorkommen im North Field – angrenzend an das South Pars Field in Iran – über Saudi-Arabien, Jordanien und Syrien in die Türkei führen, um die EU mit Erdgas zu versorgen.“ Doch entschied sich die syrische Regierung 2010 für ein Konkurrenzprojekt, eine Pipeline von Iran nach Syrien, die über den Irak verläuft.
Der Deal wurde laut Escobar im Juli 2011 verkündet, als die syrische Tragödie schon begonnen hatte. 2012 haben die syrische und iranische Regierung dazu eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet. Daran, so die Pipelinestan-Analyse Escobars, knüpfe sich ein geostrategisches Problem und es zeige sich die Hydra der Washingtoner „Assad muss gehen“- Obsession.
Das bedeute, dass einmal die Allianz zwischen Teheran und Damaskus und die zwischen Russland, Iran, Irak und Syrien zerbrochen werden muss, dass die Zusammenarbeit auf dem Energie-Feld gestört werden muss – und darüber hinaus geht es auch um Währungspolitik, den Petrodollar. Daraus resultiere dann die Logik des „Imperiums des Chaos“, die nach Syrien hineingetragen wurde, indem der innere Konflikt dort kräftig geschürt wurde. Dem zugrunde liege eine vorbereitete gemeinsame Operation zwischen der CIA, Saudi-Arabien und Katar.
Tim Anderson,(australischer Politologe). Sein Buch „The Dirty War on Syria“   ist jetzt auf Deutsch erschienen als „Der schmutzige Krieg gegen Syrien“.
(…)Bis 2011 zum Beispiel war der syrische Präsident Bashar al-Assad ein von westlichen Regierungen und Konzernen umworbener Mann, dem man die Durchführung marktradikaler Reformen in seinem Land nahelegen wollte. Um Assad sodann ganz plötzlich zum neuen Hitler umzudichten, der sein eigenes Volk massakriert.
Die Geschichte begann nach Anderson mit der ehemaligen US-Außenministerin Condoleezza Rice, die davon sprach, im Mittleren Osten ein ‚kreatives Chaos‘ zu schaffen. Soll heißen: die Nationalstaaten sollten destabilisiert und zerschlagen werden, um sodann neue sektiererische oder ethnisch definierte Zwergstaaten zu schaffen, die den Diktaten der westlichen Staaten und Konzerne nichts Eigenes entgegensetzen können. Eine Balkanisierung des Orients sozusagen. Auf der Todesliste Washingtons und seiner transatlantischen Verbündeten standen sieben Staaten, angefangen mit Afghanistan und dem Irak. Libyen wurde zerlegt, Syrien war vorgesehen, und am Schluss würde man sich dann den Iran vornehmen.
Im Gegensatz zu Afghanistan und Irak verzichtete man in Syrien auf den militärischen Einmarsch. Als der arabische Frühling auch Syrien erreichte, wurden die legitimen Proteste der demokratischen Opposition genutzt, um im Schutz der Masse durch islamistische Scharfschützen auf Zivilisten und Polizisten zu schießen. Die westliche Erzählung von der syrischen Polizei, die auf friedliche Demonstranten schießt, und von den friedfertigen Demonstranten, die quasi innerhalb weniger Stunden und Tage zu Soldaten mit professionellen Schutzanzügen amerikanischer Fertigung und mit Waffen, deren Munition aus israelischer Produktion stammt, mutierten, ist nicht plausibel. Der Konflikt eskalierte. Die demokratische Opposition blieb eingeschüchtert zuhause, und die Söldnermilizen übernahmen ganze Regionen. Über 100.000 syrische Soldaten sind mittlerweile von ‚moderaten Rebellen‘ ermordet worden. Die angeblich syrischen Rebellen stammen aus über achtzig Ländern der Welt.
Als die Geschichte von den zu Kämpfern mutierten, friedlichen Demonstranten nicht mehr haltbar war, konstruierten die westlichen Medien den Mythos von den ‚moderaten Rebellen‘, die man gegen die harten Islamisten von ISIS und Moslembruderschaft einsetzen müsse.
Aleppo – Großoffensive
Wie auch jüngste Meldungen zeigen, werden die islamistischen Gegner der syrischen Regierung und deren russischen Schutzmacht weiterhin mit Waffen beliefert und somit der Proxy-Krieg kräftig angeheizt. Das nennt man Doppelzüngigkeit.
Giftgas Syrien vermutlich nicht von assad siehe auch
„Nun präsentiert der amerikanische  Enthüllungsreporter Seymour Hersh in einem Beitrag in der «London Review of Books» einen anderen Schuldigen für das Massaker: Nicht Assad habe das Gas eingesetzt, sondern syrische Rebellen der radikalislamistischen Al-Nusra-Front. Und erhalten hätten sie den chemischen Kampfstoff vom türkischen Geheimdienst. Hersh berichtet unter Berufung auf Insider in Washington, schon im Herbst 2013 seien US-Dienste zur Überzeugung gelangt, die Regierung Erdogan sei in den Giftgaseinsatz verwickelt gewesen.“
Interessant auch die rede. Des syrischen botschafters baschar dschaafari
Auch Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt an der Universität Mainz, bezweifelt schon lange öffentlich, dass die syrische Regierung für den Giftgaseinsatz verantwortlich ist. Das Assad-Regime habe zu diesem Zeitpunkt mit seinen überlegenen konventionellen Waffen große Geländegewinne erzielte, sagt er FOCUS Online, und „konnte nicht das geringste Interesse an einem Giftgaseinsatz haben, der die stärkste Militärmacht der Welt zu einem Angriff auf Syrien provozieren würde“, so Meyer. „Das Überschreiten von Obamas „roter Linie“ durch den Einsatz von chemischen Kampfstoffen konnte nur den Regimegegnern nützen.“
Ein letztes Beispiel. Am 10. September 2013 verkündete US-Präsident Obama in einer Rede im Fernsehen:
“Assads Regierung hat über 1.000 Menschen mit Gas getötet … Wir wissen, dass das Assad Regime verantwortlich war … Und das ist es, warum ich nach sorgfältigen Beratungen bestimmt habe, dass es im Interesse der Vereinigten Staaten ist, auf den Einsatz chemischer Waffen durch das Assad Regime mit einem gezielten militärischen Schlag zu antworten.”
Stabschef Denis McDonough assistierte in der New York Times:
“Niemand mit dem ich gesprochen habe, zweifelt an den Geheimdienstangaben, die das Assad-Regime mit den Sarinangriffen in Verbindung bringen.”
Obama hatte damit für die Medien den Auftakt zur Legende vom Giftgaseinsatz in Ghouta gegeben, die bis heute die Medien beherrscht.
Bereits im Dezember 2013 und dann noch einmal im April 2014 hat Seymour Hersh diese Geschichte aber nach umfangreichen Recherchen mit ausgedehnten Geheimdienstquellen als Lüge in Frage gestellt. Seine zweifellos für die internationale „Qualitätspresse“ schwer verdauliche Schlussfolgerung lautete:
„Lügen auf höchster Ebene bleibt der Modus Operandi der US-Politik, einschließlich geheimer Gefängnisse, Drohnenattacken, Nachteinsätzen von US-Spezialkräften, Umgehens des Dienstweges und Ausschlusses jener, die allenfalls Nein sagen.“
Als dann im Oktober 2015 zwei türkische Abgeordnete des Nationalparlaments Dokumente und Material aus einer staatsanwaltlichen Untersuchung in Adana gegen einen mit Sarin aufgegriffenen Händler veröffentlichten und alle Vorwürfe von Hersh bestätigten, blieb auch diese Meldung ohne mediales Echo.
Dazu passt auch das abgehörte und veröffentlichte Gespräch zwischen Erdogans Aussenminister Davutoglu und dem türkischen Geheimdienstchef Hakan Fika in dem ein „vorgetäuschter Raktenangriff“ von Syrien auf die Türkei erörtert wurde um einen Grund für ein politisches Eingreifen zu haben.
Die einzigen Argumente gegen Assad sind doch immer moralische („Diktator“, „Massenmörder“, „Schlächter“ usw.), aber die sind doch wohl juristisch irrelevant, oder irre ich mich da? Indem irgend eine Macht einen Präsidenten als „Diktator“ beschimpft, wird doch wohl dessen Legitimität nicht obsolet. Und wenn es nach Todesopfern geht, fallen mir spontan andere Präsidenten ein, die nicht legitim sind.
Stichworte (zum weiter googeln)
anastasia popova
Links
Interview von Assad zu der Lage in Syrien
Das Märchen über Syrien können viele, auch ich,
leider nicht mehr ertragen. Es ist erbärmlich was in den deutschen
Medien darüber berichtet wird und gleichzeitig verschwiegen wird. Vielen wissen längst,
dass etwas an der einseitigen Berichterstattung nicht stimmen kann.
Experten, wie der Mainzer Universitätsprofessor Günter Meyer, sprechen mittlerweile sogar von gezielter
Desinformation der internationalen Öffentlichkeit
Der Westen – allen voran die USA – hat in Syrien die fatale Politik des regime-changes fortgesetzt, mit der er schon das Chaos im Irak und in Libyen, das übrigens zur neuen Bastion des IS zu werden scheint, verursacht hat. Die simple Forderung „Assad muss weg“ enthält keinerlei politische Perspektive für das, was danach kommen soll. Es gibt eine Reihe von teils gerade erst bekannt gewordenen Planungsüberlegungen aus dem Pentagon und Empfehlungen des Council on Foreign Relations, wonach al Qa’eda und ihr nahestehende Milizen als wichtige und nützliche Partner im Konflikt angesehen werden.
Karin Leukefeld – Syrien Hintergründe
Syrien hintergrund video
laut US-Geheimdienst DIA wusste die Regierung Obama spätestens seit August 2012, dass Al Qaida (AQI, ISI, IS) und andere Extremisten den Aufstand in Syrien anführten. Dadurch sei „die Chance der Schaffung eines ‚Salafisten-Hoheits-Gebiets‘ in Ost-Syrien“ entstanden. Das sei genau das, was der Westen und seine Verbündeten am Golf ‚wollten‘, um das syrische Regime vom schiitischen Irak und Iran abzuschneiden. „Der ISI könne dadurch zusammen mit anderen Terror-Organisationen im Irak und Syrien einen ‚islamischen Staat‘ ausrufen.“
Wumm!! Der detaillierte und schonungslose Geheim-Bericht der Defence Intelligence Agency (DIA) wurde vor einer Woche auf Anordnung eines US-Gerichts veröffentlicht. Er war seinerzeit auch dem Nationalen Sicherheitsrat vorgelegt worden.
Über den DIA-Bericht von 2012, der davor warnte, die US-Außenpolitik in Syrien würde zur Schaffung eines jihadistischen Kalifates in Syrien und Irak führen

 

Interview mit Syriens Präsident Assad..(Mai 2012)
V.p. haran (indischer botschafter in Syrien) 2009 -2012 Krise wurde von außen angefacht…
Putins Rede vor der UN Sept. 2015
Über Probleme in Syrien, Ukraine etc. sehr interessant…
Tim Anderson
Autor Jürgen Todenhöfer reist immer wieder nach Syrien. Auch mit Machthaber Assad hat er sich getroffen. Todenhöfer plädiert für eine neutrale Sicht auf den Konflikt.
Karin Leukefeld Berichte aus Syrien
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Autor: Realitätsverkenner

Politisch interessiert, frustriert und nahezu desillusioniert sehe ich viele Dinge ganz anders, als sie in unseren Medien dargestellt werden.

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