Aussagen bekannter Personen

Aussagen zu US-Politik, Medien, Syrien, Libyen, Kosovo, MH17

Jimmy Carter (39. US-Präsident)
„Heute sind wir (die USA) nur noch eine Oligarchie, mit grenzenloser politischer Bestechung mit dem Grundsatz den Präsidenten zu stellen.

Helmut Schmidt  (ehemaliger deutscher Bundeskanzler)
„Für den Frieden der Welt geht von Russland heute viel weniger Gefahr aus als etwa von Amerika.“

„Die Nato ist nur noch ein Instrument US-amerikanischer Hegemonibestrebungen.“

Madeleine Albright (Ehemalige US-Außenministerin)
 “Die Russen verfügen über mehr Bodenschätze als ihnen zustehen. Davon wollen wir auch unseren Anteil“
Auf die Frage, ob das US-amerikanische Embargo gegen den Irak, das eine halbe Million irakischer Kinder das Leben gekostet hat, diesen Preis wert gewesen sei.
„Es war diesen Preis wert“
Henry Kissinger (frühere US-Außenminister)
„Öl ist zu wichtig, um es den Arabern zu überlassen“.

Wesley Clark (ehemaliger US-General und Nato-Oberbefehlshaber)
Er enthüllte bereits 2007 Pentagon Kriegspläne aus dem Jahr 2001, die in einem geheimen Memo aus dem Verteidigungsministeriums stammen.
„Wir werden sieben Länder angreifen und deren Regierungen stürzen – beginnend mit Irak, dann Syrien, Libanon, Lybien, Somalia, Sudan und Iran.“

Unser Land war in die Hände einer Gruppe von Männern, Paul Wolfowitz, Dick Cheney, Donald Rumsfeld und anderen, geraten, die den mittleren Osten destabilisieren, ins Chaos stürzen und unter unsere Kontrolle bringen wollten“

Philip Mark Breedlove (ehemaliger US-General und Nato-Oberbefehlshaber)
„Die USA sind bereit, gegen Russland in Europa zu kämpfen und es zu besiegen“.

Georg Friedmann (Gründer des US-Think-Tanks Stratfor)
„Das Hauptinteresse der vereinigten Staaten im vergangenen Jahrhundert waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil sie vereint die einzige Macht sind, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.“
https://www.youtube.com/watch?v=93evBMAVmNA

Weiterlesen „Aussagen bekannter Personen“

Kommentare, Stellungnahmen und Briefe

Wieder mal zwei unveröffentlichte Kommentare zu
Fremder Kommentar:
„Interessant ist, das die Trump-Fans und die Putin-Boys im Moment medial so ruhig sind. Investieren sie keine Körner mehr in einen Mann, der offensichtlich den Bach runter geht?“
Der Schein trügt
denn hier bei Spon werden Kommentare gerne mal ausgefiltert, wenn sie sich nicht mit Trump- oder Putin Bashing begnügen sondern darauf hinweisen, dass es für Europa und auch den Rest der Welt sicherlich gut wäre, wenn die positiven Gespräche zwischen Russland und den USA fortgesetzt würden.  
Nachdem es jetzt lange so aussah, als wäre der Rückfall in den kalten Krieg unvermeidlich, keimte nach den Gesprächen zwischen Trump und Lawrow bei mir ein bisschen Hoffnung auf, dass das doch noch verhindert werden könnte.
Doch leider wurde diese Hoffnung aufgrund irgendwelcher medial gehypten dubiosen Informationen aus anonymen Geheimdienstquellen (über angeblich durch Trump verratene Geheimnisse) bereits wieder im Keim erstickt.
– nicht veröffentlicht (eventuell weil das Forum bereits geschlossen wurde.
Fremder Kommentar:  „Des weiteren geht es um die Sache der Wahleinmischung der Russen in den Wahlkampf und was wusste Trump und seine Berater. Aber einmal im Vertrauen. Was sollte man im Moment positiv über Putin schreiben?“
Als ob
sich die USA nirgends in die Wahlkämpfe einmischen würden. Wenn das nicht reicht wird auch schon mal ein kleiner Putsch finanziert oder unterstützt (z. B. mit 5 Mrd, die lt. Nuland in den Umsturz in der Ukraine geflossen sind.)
Es gäbe mit Sicherheit mindestens soviel Negatives über die Politik der USA und ihrer Verbündeten in den vergangenen Jahren zu schreiben, wie über Putin.  Ich will hier garnicht anfangen alles aufzuzählen. Ich glaube, die Anzahl der Zeichen hier ist zu eng begrenzt 😉
Aber genau deshalb ist es notwendig, dass man die alten Geschichten mal hinter sich lässt und überlegt, wie man Geopolitik in Zukunft so gestalten kann, dass sie nicht noch mehr zivile Opfer fordert. Dazu muss man aber miteinander reden.
(ebenfalls nicht veröffentlicht. Allerdings war der Kommentar diesmal sogar schon sichtbar veröffentlicht und wurde nachträglich wieder gelöscht.)
Mein (natürlich wieder nicht veröffentlichter) Kommentar zu
Wirklich schade 😉
das hier Kommentare, die auf die Rede von Trump verweisen, in der er dem „Establishmen“ den Kampf ansagt, nicht veröffentlicht werden. Dabei wäre das so wichtig, um zu verstehen, was in den USA gerade passiert. Aber wahrscheinlich ist das nicht gewollt!?
Naja – wenn dieser Kommentar veröffentlicht werden sollte, dann kann ich jedem, der sich dafür interessiert nur empfehlen, sich die Original-Rede mal anzuhören (ich glaube in Florida am 16.Oktober 2016) anhören. Man kann sie bei Youtube auch mit deutschen Untertiteln finden.
Ein weiterer Kommentar (natürlich ebenfalls nicht veröffentlicht) zu
Wirklich schade 😉
das hier Kommentare, die auf die Rede von Trump verweisen, in der er dem „Establishmen“ den Kampf ansagt, nicht veröffentlicht werden. Dabei wäre das so wichtig, um zu verstehen, was in den USA gerade passiert. Aber wahrscheinlich ist das nicht gewollt!?
Naja – wenn dieser Kommentar veröffentlicht werden sollte, dann kann ich jedem, der sich dafür interessiert nur empfehlen, sich die Original-Rede mal anzuhören (ich glaube in Florida am 16.Oktober 2016) anhören. Man kann sie bei Youtube auch mit deutschen Untertiteln finden.
Leider ein wieder nicht veröffentlichter Kommentar zu
„wir“ müssen ihn nicht loswerden
Er hat (in einer interessanten und emotionalen Rede) dem Establishment den Kampf angekündigt. Und er wusste, dass es nicht einfach wird. Jetzt sieht alles danach aus,, dass er diesen Kampf verlieren wird.
(leider habe ich von dem Rest keinen Screenshot mehr. Aber der Rest des Kommentars bestand auch hauptsächlich aus Zitaten aus seiner Rede in der er dem Establishment den Kampf ansagt. Ausschnitte davon hatte ich schon mal erfolglos versucht zu posten. Wenn euch die Rede interessiert (sollte man sich mal angehört haben), dann könnt Ihr das hier (mit deutschen Untertiteln) tun.
Das wird anscheinend vom Spiegel nicht gerne gesehen, obwohl es eigentlich sehr wichtig wäre, um zu verstehen, was hier gerade passiert. Aber wahrscheinlich ist genau das nicht erwünscht.

Mein (leider wieder nicht veröffentlichter Kommentar) zu
Trump hat sich einfach mit zu vielen mächtigen Menschen angelegt. Auch mit dem Amazon Gründer Bezos (dem jetzt die Washington Post gehört).
Es ist schade, dass bei dem Kampf, den Trump dem „Establishment“ angekündigt hat (und den Trump anscheinend verliert), jetzt das Wesentliche verloren geht. Statt darüber zu diskutieren, ob es richtig ist, dass Anschlagpläne und die Art ihrer Ausführung (Bomben in Laptops) weitergegeben werden dürfen (meiner Meinung nach müssen sie sogar weiter gegeben werden), sollten wir uns freuen, dass es nach langer Zeit wieder zu positiven Gesprächen zwischen hochrangigen russischen und US-amerikanischen Politikern gekommen ist und somit die Rückkehr in den (kalten) Krieg vielleicht doch noch aufgehalten werden kann. Aber vielleicht ist es ja auch Ziel diese Annäherungsversuche zu unterbinden. Das ganze erinnert mich ein bisschen an die skandalöse Medienkampagne gegen Wulff, der aufgrund des öffentlichen Drucks wenige Monate nach seiner Kritik an der Bankenrettung durch Steuergelder zurücktreten musste (Das Verfahren gegen ihn endete soweit ich weiß nach ca. zwei Jahren mit Freispruch und einer Entschädigung für ihn, die Steuergelder für die Bankenrettung sind aber vermutlich verloren)

Wir bekommen gerade demonstriert, dass nicht nur Bundespräsidenten sondern auch US-Präsidenten ganz schnell diskreditiert und somit entmachtet  werden können, wenn sie sich mit den Falschen anlegen.


(zwei Kommentare vom 21.05. (0:35 und 1:25)

Screenshot_spon_nichtVeroeffentlichteKommentare
Ein weiterer Kommentar am 21.05 um 10:37 (die zwei o.a. Kommentare sind bereits in meinem Profil nicht mehr zu sehen)
Screenshot_spon_nichtVeroeffentlichteKommentare2b
Hier sieht man, dass auch im Forum vom Spon nichts erschienen ist.
Screenshot_spon_nichtVeroeffentlichteKommentare3b
(Nur mal als so eine Art Beweis, dass beim Spiegel einiges an Kommentaren zwar ankommt, aber nicht veröffentlicht wird – Falls Ihr in die Foren der o. a. Artikel geht, werdet ihr merken, dass diese Kommentare darin fehlen – und sie verstoßen nicht gegen irgendeine „Netikette“ soweit ich das beurteilen kann.
Siehe dazu auch mein Beitrag im Freitag

Mein Kommentar zu
Nachdem es in der letzten Zeit sehr stark nach einem Rückfall in den kalten Krieg ausgesehen hat, gibt es Gespräche zwischen Russland und den USA auf höchster Ebene.
Und statt sich darüber zu freuen, dass die Gespräche positiv verlaufen sind und es wider Erwarten vielleicht doch noch die Möglichkeit gibt, dass die zwei Supermächte ihre gegenseitige Beziehung wieder normalisieren, scheint es nichts Wichtigeres zu geben, als die unbewiesenen Aussagen irgendwelcher anonymer Geheimdienstquellen.
Das es in den USA ein paar Menschen gibt, denen nichts an einer guten Beziehung zwischen Russland und den USA liegt, ist mir bewusst. Aber das wir uns hier vor deren Karren spannen lassen ist schon verrückt.
Die einzig halbwegs positiven Nachrichten über Trump habe ich gelesen, als er völkerrechtswidrig Raketen auf Syrien abgeschossen hat und dabei mehrere Menschen getötet wurden.
Sobald aber von ihm oder seinen Regierungsmitgiedern Gespräche mit Russland geführt werden, die auf eine Entspannung oder Normalisierung des Verhältnisses zwischen der USA und Russland hindeuten könnten, wird wieder medial auf ihn eingedroschen.
Es ist nicht schwer zu erkennen, welche Interessen dahinter stecken. Es ist schade, dass unsere Medien da fleißig mit in die Kerbe hauen, statt sich darüber zu freuen, dass die Möglichkeit besteht, die Rückkehr in Zeiten des kalten Krieges vielleicht doch noch irgendwie zu verhindern.

Meine Kommentare zu
Dazu auch ein interessanter Kommentar von maxbee

Der eigentliche Skandal besteht nicht in dem Hinweis, den Trump Lawrow betreffend der vom IS geplanten Anschläge auf Flugzuge gegeben hat, sondern in dessen Behandlung durch die Medien. Denn die Haltung, welche sich hinter deren Geheimnisverratsvorwurf verbirgt ist eindeutig: 1. Zusammenarbeit mit Russland im Kampf gegen den Terrorismus darf nicht sein, denn dies bedeutet Austausch von Informationen = „Geheimnisverrat“. Ob ein solcher tatsächlich stattgefunden hat, oder ob Trump lediglich auf die Gefährdung durch Laptops in Flugzeugen hingewiesen hat, spielt dabei keine Rolle. Genaueres wissen sowieso nur die am Gespräch Beteiligten. Damit aber Trumps Hinweis erst kritikabel wird, behauptet man eine Gefährdung der Quelle. Da es den den Trump-Hasser nicht um die Sache geht, brauchen sie auch dazu keine Beweise. 2. Da nach Ansicht der Trump-Hasser Warnungen an Russland bezüglich geplanter Anschläge des IS zu unterbleiben haben, weil gleichbedeutend mit Geheimnisverrat, nehmen sie billigend in Kauf, dass durch solche Anschläge Hunderte oder Tausende Insassen russischer Passagiermaschinen IS-Attentaten zum Opfer fallen. Fazit: Der Hass der Journalisten auf Trump vernebelt nicht nur deren Verstand, sondern verdarb offenbar auch deren Charakter. Wem die Bewahrung eines angeblichen Geheimnisses wichtiger ist als die Vermeidung zahlreicher Anschlagsopfer, der ist ein ausgemachter Menschenverächter. In ihrem krampfhaften Bemühen Trump zu demontieren, reagieren die Medien wie pawlowsche Hunde auf jede Meldung, die Trump schaden könnte. Kritisches Hinterfragen ist dabei das Letzte, was ihnen in den Sinn kommt. Auf diese Weise zerstören die Medien vor allem ihre eigene Glaubwürdigkeit. Daher muss man sich anbetrachts solcher Entwicklungen allmählich die Frage nach dem Sinn einer Pressefreiheit stellen, die von den Medien dazu genutzt werden kann, ihnen unliebsame Politiker mit allen Mitteln zu demontieren.

http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1148257.htm


Sehr richtig!
So sehe ich das auch. Man erkennt daran aber auch sehr schön, wie die verschiedenen Interessensgruppen um ihren Machterhalt kämpfen. Aber das sind ja alles nur üble Verschwörungstheorien. Es gibt natürlich keinen Deep-State und auch keine Geheimdienste, die ihr eigenes Süppchen kochen. Es gibt auch keine Menschen mit viel Geld und Einfluss, die versuchen, ihre wirtschaftlichen oder geopolitischen Interessen mit Hilfe der Medien in ihrem Sinne zu beeinflussen.
Die ganze Geschichte erinnert mich sehr an die „Hexenjagd“ auf unseren ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff. Auch ihn  hat meiner Meinung nach nur seine falsche Einstellung zu Bankenrettung und Rettungsschirmen den Job gekostet.
Bei Trump zeigt sich nun, dass selbst der sogenannte mächtigste Mann der Welt machtlos ist bzw. entmachtet werden kann, wenn er sich mit den Falschen anlegt.

Ich finde die Kolumne gut
Leider wurde mein Kommentar nicht veröffentlicht, in dem ich einen Teil der Rede von Donald Trump am 16.Oktober in Florida zitiert habe.
Die Rede kann man sich auf Youtube auch mit deutscher Übersetzung anhören.
Es ist eine Rede, in der er dem Washingtoner Establishment sowie den Finanz- und Medienunternehmen den Kampf ankündigt und die Kontrolle über die Regierung wieder an das Volk zurück geben will. Er sagt darin auch, dass es um Billionen Dollar geht. In meinen Augen keine schlechte Rede, die auch mal einen anderen Blickwinkel auf die aktuelle Berichterstattung und auf DT ermöglicht. Das entschuldigt natürlich nicht alles. Ich verurteile zum Beispiel die völkerrrechtswidrigen Raketenangriffe auf Syrien auch.
Aber zumindest würde man dann vielleicht verstehen, warum sich alle Medien nur über angeblichen Geheimnisverrat aufregen und sich anscheinend niemand darüber freuen kann, dass endlich mal wieder positive Gespräche zwischen hochrangigen Vertretern von Russland und den USA geführt wurden.
Ich weiß ja nicht, wie es anderen geht. Mir hat die Eskalation und die wachsende Feindseligkeit zwischen Ost und West in der Vergangenheit Angst gemacht. Ich würde mich freuen, wenn DT seine Absicht wahr machen würde, wieder ein besseres Verhältnis zu Russland aufzubauen.

Es war zu erwarten nach seiner Rede in Florida
“Unserer Bewegung geht es darum ein gescheitertes und korruptes politisches Establishment mit einer Regierung zu ersetzen die von euch, dem amerikanischen Volk kontrolliert wird!
Das Washingtoner Establishment, sowie die Finanz- und Medienunternehmen die es finanzieren existieren nur aus einem Grund um sich selbst zu schützen und zu bereichern!
Bei dieser Wahl stehen Billionen von Dollar für das Establishment auf dem Spiel…“
Sehr interessante Rede. Hat mich ein bisschen an Kennedy erinnert. Ich dachte auch, Trump erlebt seinen Amtsantritt nicht. Aber es wurde wohl eine Möglichkeit gefunden, ihn auf andere Weise aus dem Verkehr zu ziehen. Und so steht er auch noch als Sündenbock zur Verfügung. Clevere Menschen. Die dort an denStrippen ziehen.
Und wir lassen uns vor den Karren spannen, statt froh zu sein, dass es zu positiven Gesprächen zwischen USA und Russland gekommen ist.
(Kommentar leider zensiert)

Warum
sind wir nicht froh und erleichtert darüber, dass es nach langer Zeit wieder zu positiven Gesprächen zwischen Russland und den Usa gekommen ist. Alles andere ist doch bei der aktuellen angespannten Weltlage nur nebensächlich. Ich glaube viele hier im Forum wünschen sich wieder in Zeiten des kalten Krieges zurück. Dabei dürften daran höchstens die Waffenindustrie und vielleicht ein paar Psychopathen mit Weltmachtsphantasien Interesse haben

Weiterlesen „Kommentare, Stellungnahmen und Briefe“

Syrienkrieg

Die Situation in Syrien scheint zu eskalieren.
Nach einem angeblichen Giftgasangriff befiehlt Donald Trump Angriffe auf einen Militärflughafen.
Ob aber wirklich Assad für die Angriffe verantwortlich ist,  ist fraglich. Unabhängig von der Frage, warum Assad solch einen sinnlosen Angriff hätte befehlen sollen (nach allen Interviews, die ich von ihm gehört habe, ist er weder komplett bescheuert, noch hatte er die Absicht Selbstmord zu begehen) gab es schon 2013 einen Giftgasangriff, für den Assad verantwortlich gemacht werden sollte, der bis heute noch nicht restlos aufgeklärt ist, für den aber vermutlich vom türkischen Geheimdienst unterstützte dschihadistische Rebellen verantwortlich waren.
Trotzdem äußert unsere Regierung Verständnis, für den überstürzten völkerrechtswidrigen Angriff der USA auf Syrien. Anscheinend wiederholt sich gerade die Geschichte vom Irakkrieg 2003.
Überhaupt kann man den Bürgerkrieg in Syrien auch mit ganz anderen Augen sehen, wenn man mal die „westliche Brille“ absetzt.
Übrig bleibt dann ein geplanter Regime-Change, um Assad von der Macht zu entfernen. Ein Grund ist vermutlich ein geplantes Pipelineprojekt, das von Assad verhindert wurde, weitere Ursachen dürften aber auch darin liegen, dass zusammen mit der Assad-Regierung auch eine wichtiger Verbündeter des Irans und Russlands von der Macht entfernt würde.
Um diesen Regime-Change vor der westlichen Öffentlichkeit zu begründen, wurde ein Propagandafeldzug gestartet, der soweit mir bekannt ist, bisher einmalig ist.
Doch trotz aller Propaganda, gibt es diesmal noch eine breite Gegenöffentlichkeit, die nach den Erfahrungen vom Kosovo-, Irak- und Libyenkrieg nicht mehr an die veröffentlichten Lügen glaubt und daran interessiert ist, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Leider werden diese Informationen in unseren Medien entweder gar nicht gezeigt, oder es wird versucht die Verfasser bzw. die Internetseiten auf denen sie veröffentlicht werden mit der Behauptung zu diffamieren, sie würden Verschwörungstheorien verbreiten.
Es sollte sich jeder ein eigenes Bild machen. Daher habe ich hier mal ein paar alternative Informationen und Links gesammelt.

Weiterlesen „Syrienkrieg“

Donald Trump

Man muss Herrn Trump sicherlich nicht mögen. Ich kenne ihn nicht. Ich weiß nicht wie er wirklich ist. Ich kann mich nur über die Presse informieren, und dass ist manchmal sehr schwierig. Wie schon so oft, kommt mir vieles was geschrieben und gesagt wird nicht besonders objektiv vor. Es scheint so, als haben es viele einflussreiche Interessensgruppen darauf abgesehen, ihn lächerlich zu machen und politisch zu diskreditieren. Natürlich macht er das den politischen Gegnern und den Medien mit seiner Art auch sehr einfach. Doch mir tut er mittlerweile leid. Ich muss zugeben, dass ich froh war, dass er gewählt wurde und nicht Hillary Clinton. Erstens hatte ich Angst, dass die politische Agenda von Frau Clinton auf einen eskalierenden Konflikt mit Russland hinausgelaufen wäre (die geplante Flugverbotszone in Syrien hätte hier sicherlich ein nicht zu unterschätzendes Eskalationspotential gehabt, und zweitens war ich der Meinung, dass jeder, der für eine Veränderung in der US-amerikanischen Außenpolitik eintritt eine Chance verdient hat.

Donald Trump hat während des Wahlkampfes eine Rede gehalten, die mich ziemlich beeindruckt hat.

Unserer Bewegung geht es darum ein koruptes politisches Establishment mit einer Regierung zu ersetzen die wieder von euch dem amerikanischen Volk kontrolliert wird…
Hier geht es nicht nur um eine Wahl für vier Jahre. Dies ist ein Scheideweg unserer Zivilisation.
Diese Wahl wird zeigen ob wir eine Demokratie sind oder nur die Illusion einer Demokratie die von einer Handvoll globaler Lobbyisten kontrolliert wird…
Die mächtigste Waffe die die Clintons einsetzen sind die globale Medien. Die Medien habe nichts mehr mit Journalismus zu tun.
Jeder der sich ihnen entgegenstellt wird als Rassist, sexist oderXenophob gebrandmarkt. Sie lügen, lügen, lügen .. Und sie werden schlimmeres tun. Sie tun was immer nötig ist.
Sie wussten dass sie jede Lüge gegen meine Angehörigen und meine Familie  anbringen werden um mich zu stoppen. Trotzdem fange ich gerne diese Pfeile für euch ab, damit wir unser Land zurück bekommen können….
Die einzigen die diese korrupte Maschinerie aufhalten können seid ihr. Die einzige Kraft die stark genug ist unser Land zu retten sind wir.
Unsere große Zivilisation ist an einem Punkt der Abrechnung angelangt.
Ich müsste das nicht tun. Ich könnte ein wundervoll es Leben genießen anstatt durch diese Horrorshow aus Lügen Täuschungen und Attacken zu gehen.
Wer hätte sich das so vorgestellt.
Ich mache das weil mir dieses Land so viel gegeben hat. Ich spüre das es an der Zeit ist diesem Land etwas zurück zu geben.

https://youtu.be/vV0Jn8IF8_E

Natürlich mag es naiv sein, Wahlkampfreden zu vertrauen und zu hoffen, dass gerade ein Milliardär, der unverkennbar auch seine moralischen und menschlichen Schwächen hat und außerdem auch mit seinen politischen Ansichten nicht unbedingt auf meiner Wellenlänge liegt, der Hoffnungsträger sein soll, der erwas an der menschenverachtende und imperialistischen Außenpolitik der USA der letzten Jahrzehnte verändern wird. Doch ich war überzeugt, dass jede Veränderung in der Politik der USA nur ein Fortschritt sein kann. Aus vielen Gründen war ich der Ansicht, dass eine Fortsetzung der Politik die ganze Welt immer näher an den Abgrund gesteuert hätte.

Weiterlesen „Donald Trump“

Krim-Krise

Was ist hier eigentlich das Problem. Irgendwie verstehe ich es nicht. Eine überwiegend russische Bevölkerung ist mehrheitlich der Meinung, sich lieber Russland anzuschließen, als nach dem Putsch in Kiew weiterhin Teil der Ukraine zu bleiben. Nach meinem Demokratieverständnis sollten die Menschen immer mehrheitlich entscheiden können, wo und wie sie leben wollen. Ich glaube auch nicht, dass irgendjemand ernsthaft anzweifelt, dass es wirklich eine Mehrheit der Krim-Bevölkerung war, die sich für die Abspaltung von der Ukraine und einen Anschluss an Russland ausgesprochen hat. Also war das in meinen Augen doch eigentlich eine sehr demokratische Entscheidung. Ich verstehe nicht, was daran völkerrechtswidrig gewesen sein soll. Abgesehen davon, dass bei der Abspaltung des Kosovos von Serbien eigentlich auch nichts Anderes passiert ist. Naja – vielleicht mit Ausnahme davon, dass die USA jetzt auf der Krim keinen Militärstützpunkt ala Bondsteel errichten dürfen 😉

Weiterlesen „Krim-Krise“

Feindbild Russland

Georg Friedmann (Gründer und Vorsitzender des bekannten US-Thinktank Stratfort im Februar 2015)

«Das Hauptinteresse der US-Außenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im Ersten und Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland . Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann. Unser Hauptinteresse galt sicherzustellen, dass dieser Fall nicht eintritt.»
https://www.youtube.com/watch?v=cK54Xp6efw0

In der öffentlichen Wahrnehmung soll offensichtlich zur Zeit der Eindruck erweckt werden, dass es sich bei Vladimir Putin um einen gewaltbereiten und machtgierigen Politiker handelt, der im eigenen Land ein diktatorisches Regime führt und vor dessen Außenpolitik seine Nachbarländer Angst haben müssen. Aber auch auf die Gefahr hin, als sogenannter „Putin-Versteher“ beschimpft zu werden, finde ich diese aktuelle Argumentation nicht fair und auch nicht ehrlich.

Sicherlich gibt es immer noch berechtigte Kritikpunkte an der aktuellen Lage in Russland (Korruption, eingeschränkte Pressefreiheit etc.). Doch ob es Russland heute ohne Putin besser gehen würde darf doch stark bezweifelt werden. Die große Zustimmung, die er auch bei unabhängigen Umfragen in der Bevölkerung hat kommt nicht von ungefähr. Er hat bei seinem Amtsantritt ein Land übernommen, das durch den Zerfall der Sowjetunion und der Misswirtschaft und Ausbeutung des Volkseigentums sowie des darauf folgenden wirtschaftlichen Niedergangs unter der Jelzin-Regierung von 1991-1999 wirtschaftlich am Boden lag und dessen Bevölkerung mit Ausnahme einiger Profiteure, die sich damals am Volkseigentum bereichern konnten, total verelendet war.

Seit Putin im Jahr 2000 an die Macht kam ging es wirtschaftlich und sozial wieder stark aufwärts. Beispielhaft sei hier nur das enorm gestiegene Bruttoinlandsprodukt (2000 ca. 260 Mrd. $ 2012 ca. 2000 Mrd. $), der stark gestiegene Reallohn, die höheren Renten und die abgebaute Staatsverschuldung.
Die Sanktionen, die aufgrund des Ukraine-Konfliktes und der Krim-Krise gegen Russland verhängt wurden, sowie der Ölpreisverfall haben jetzt allerdings dafür gesorgt, dass die positve Entwicklung in Russland unterbrochen wurde.

Auch die immer wieder aufkommenden Vorwürfe wegen der Kriege gegen die Tschetschenen und gegen Georgien sind für mich nur schwer nachvollziehbar. Ich bin der Letzte, der Kriege gutheißen will. Doch wer in diesen Konflikten die alleinige Schuld bei Russland sucht sollte sich vielleicht erst mal mit den Hintergründen dieser Kriege (wie z. B. den Terroranschlägen der tschetschenischen „Rebellen und die Vertreibung der „Nicht-Islamischen Bevölkerung aus Tschetschenien oder den Einmarsch georgischer Truppen in Südossetien der den Krieg in Georgien auslöste) beschäftigen.

In Tschetschenien rissen intensiv aus dem Ausland unterstützte islamistischen Gruppierungen die Macht an sich. Der 1997 noch demokratisch gewählte Präsident Aslan Maschadow musste schon bald einwilligen, die Schari’a einzuführen. Dem Aufbau der staatlichen Exekutivstrukturen widersetzten sich kriminelle Clans. Bis zum Jahr 1999 verwandelte sich Tschetschenien auf diese Weise in ein sicheres Rückzugsgebiet für Mitglieder mafiaähnlicher Vereinigungen, die im ganzen GUS-Raum operierten. Parallel dazu fanden eine erzwungene Islamisierung des öffentlichen Lebens, Übergriffe auf nicht-muslimische Minderheiten und ihr Exodus statt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Tschetschenienkrieg

Außerdem finde es auch in Anbetracht unserer Vergangenheit (immerhin ist es gerade mal 60 Jahre her, dass wir uns verantwortlich für den Tod von ca. 28 Millionen Russen gemacht haben) nicht angebracht jetzt Russland unter der Regierung von Wladimir Putin in dieser Form zu dämonisieren.

Denn erstens hat sich in Russland seit den Zeiten des Stalin-Regimes doch einiges in Bezug auf Freiheit und Menschenrechte getan und zweitens gibt es mittlerweile auch mit Sicherheit einige ernsthafte Kritikpunkte an der Politik der EU und der USA. Dazu gehört unter anderem auch die Einmischung in die Politik von anderen Ländern (wie es momentan auch gerade wieder in der Ukraine passiert). Aber auch die NSA-Affäre oder die Drohnenangriffe gegen „Terrorverdächtige“ in Pakistan und im Jemen, bei denen auch immer wieder Zivilisten sterben, könnten theoretisch auch ein Grund für Sanktionen sein 😉

Weiterlesen „Feindbild Russland“

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